Saint Yrieix in der Charente war von 2018 bis 2023 ständiger Austragungsort des C.E.P.-EuroCup-Turniers für Vereinsteams. Davor hatte das Turnier wechselnde Gastgeber, zuletzt 2017 Gersweiler im Saarland.
Die CEP hatte mit der Anmiete der weitläufigen Gebäulichkeiten des Petanqueverbandes der Charente in St. Yrieix die Voraussetzung für einen Eurocup als zusammenhängende Großveranstaltung geschaffen. 2019 wurde der kontinentale Mannschaftspokal letztmalig mit Qualifikationsturnieren und einer 16er- Endrunde gespielt, ab 2020 waren dann die 8 besten Verbände des Vorjahres qualifiziert und 24 weitere Verbände durften sich nach dem Motto, "wer zuerst kommt mahlt zuerst", für das Großturnier einschreiben.
2024, nach sechs Jahren St. Yrieix, rückte der EuroCup mit dem Umzug in die neue noble Riesenhalle von Sin-le-Noble in der Agglomeration von Douai im Nordosten Frankreichs, etwas näher an die geografische Mitte Europas heran. Mit 31 Teilnehmerverbänden fehlt 2025 zum Veranstaltungsideal noch ein Verband, obwohl die Verbände Spaniens und Serbiens erstmals teilnehmen. Für viele mittel- nord- und osteuropäische Teams verkürzt sich die Fahrstrecke zum Turnier. DPV-Meister Horb spart zum Beispiel fast 400 km Fahrtstrecke. Das mit 8.000 qm weltgrößte Boulodrome, für zirka 10 Millionen Euro erstellt, wurde im ersten Halbjahr 2022 eingeweiht und bedarf auch wegen der enormen Unterhaltskosten dringend der Auslastung durch große Veranstaltungen.
Hier im Nordosten Frankreichs, unweit der belgischen Grenze, bleibt der Petanque EuroCup vorerst nun bis 2029, einen entsprechenden Vertrag hat die CEP mit den Hallenbetreibern abgeschlossen. Auch in den offiziellen Turniernamen fliesst die neue Heimat ein: CEP European Cup - Douaisis Agglo.
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