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800px Stes Maries de la Mer arena roundabout 9899Stierkampfarena in Saintes-Maries-de-la-Mer, Foto Clem Rutter wikimedia commons

 

Damit hat der Boulefreund Planungssicherheit für seinen Frankreich-Urlaub. Veranstalter Quarterback veröffentlicht rechtzeitig die Veranstaltungsorte und -Termine für die Ausgabe der Masters-de-Petanque-Serie 2020.

Auf 8 Etappen, fast alle im Süd-Ost-Quadranten Frankreichs gelegen, duellieren sich auch heuer wieder die Besten der Besten.

Neben 6 alten Bekannten präsentieren sich zwei neue Gastgeber. Six-Fours-les-plages veranstaltet die dritte Etappe am 22./23. Juli und in der örtlichen Stierkampfarena von Saintes-Maries-de-la-Mer nehmen sich die vier Finalisten-Teams am 10. September beim Titelkampf auf die Hörner.

Etappe 1 • 17. / 18. Juni • Châteaurenard
Etappe 2 • 1. / 2. Juli • Romans-sur-Isère
Etappe 3 • 22. / 23. Juli • Six-Fours-les-Plages
Etappe 4 • 29. / 30. Juli • Cluses
Etappe 5 • 5. / 6. August • Montluçon
Etappe 6 • 19. / 20. August • Limoux
Etappe 7 • 25. / 26. / 27. August • Nevers
Final Four • 10. September • Saintes-Maries-de-la-Mer

Leider verzichten die Veranstalter nach 2019 auch heuer wieder auf eine Etappe im für Deutsche nahegelegenen Elsaß, trotzdem dürfte für manchen deutschen Frankreich-Urlauber gerade auch wegen der neuen attraktiven südfranzösischen Veranstaltungsorte Petanque-Spitzensport erlebbar sein.

Mit der Bekanntmachung der 7 teilnehmenden Teams lässt sich Quarterback noch etwas Zeit. Hier ein Blick auf die Liste der qualifizierten Spieler. Wer bekommt die Wild Card,? Welche ausländischen Teams werden eingeladen? Madagaskar, Thailand, Laos? Für Spannung ist gesorgt. Quelle: Quarterback.


 


800px 071228 human handsLinke und rechte Hand. Foto: luisfi, wikimedia commons.

 

Die Homepage Boulipedia.com macht es sich seit 2008 zur Aufgabe, dem interessierten Boulefreund kostenlos Wissenwertes über die vielen auf dem Markt erhältlichen Boulekugeln für Pétanque und Jeu provençal zur Verfügung zu stellen.

Neben den rein technischen Angaben informiert die Homepage durch viele, mehr oder weniger sach- und fachkundige Beiträge und Posts ihrer Leser*innen und gibt somit interessierten Bouler*innen allerhand zusätzliche Argumente für die richtige Entscheidung beim Kugelkauf.

129 Kugelmodelle werden derzeit vorgestellt sowie 638 mal kommentiert und beschrieben. Wer weiß denn beispielsweise, dass es die, beim italienischen Hersteller Boulenciel erhältliche, Vartan 16, entwickelt vom Tüftler Vartan Berberian, sowohl für Links- als auch für Rechtshänder gibt? Ja, kein Unsinn, eine extra angepasste Striage soll es möglich machen.

Boulipedia listet Kugeln u.a. nach Herstellern, Material, Härte oder Spielposition und lässt sich auch über vom Markt verschwundene Bälle aus. Vieles auf der in französischer Sprache gehaltenen Homepage erklärt sich von selbst, bei Sprachengpässen wendet sich der User an ein Übersetzungsprogramm.


 


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Das bestbewerteste Team nach der Vorrunde. Foto PPF

 

Ebenso wie beim Grande Finale PPF der Herren wird bei der Endrunde der Damen vom 16. bis 18. Januar 2020 in Frejus vor dem eigentlichen Triplette Wettbewerb ein Tete-a-tete-Turnier ausgetragen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen, die mindestens zwei Punkte im Rahmen der Turnierserie PPF im vergangenen Jahr erreicht haben. 28 Damen nehmen die Gelegenheit wahr, vor großem Publikum auflaufen zu dürfen, darunter auch Spitzenpersonal wie beispielsweise Fanya Aubriot, Caroline Bourriaud, Charlotte Darodes oder Emma Picard. Hier die Teilnehmerinnen in der Reihenfolge ihrer Auftritte.

Auch die 8 Teams für den Damenhauptwettbewerb wurden bereits auf zwei Lostöpfe verteilt, im Gegensatz zu den Männern gilt den Damen damit weitaus weniger Aufmerksamkeit, ihnen wird nur die Hälfte an Öffentlichkeit gestattet.

Lostopf 1
Colombet/1 - Bandiera/2 - Herlem/9 • 161 Pkt
Baussian-Protat/3 - Frigara/5 - Maillard/6 • 148 Pkt
Bourriaud/7 - Lebosse/8 - Rodriguez/12 • 118 Pkt
Djabri/4 - Kozohorsky/10 - Valmonte/23 • 112 Pkt
Lostopf 2
Picard/14 - Schopp/15 - Esteve/30 • 85 Pkt
Aubriot/13 - Durand/18 - Beji/33 • 79 Pkt
Darodes/11 - Peyrot/26 - Poinsot/27 • 75 Pkt
Morotti/16 - Bories/21 - Bauduin/28 • 72 Pkt

Die Zahlen nach dem Schrägstrich zeigen die Platzierung auf der PPF-Rangliste 2019. Die Poules werden kurz vor Beginn des Turniers ausgelost. Namhaft ist die Liste der nichtberücksichtigten Spielerinnen, die sich als Ersatz bereithalten dürfen.


 

 


In seiner Bestandserhebung 2019 in der Fassung vom 1. November 2019 veröffentlicht der DOSB statistisches Material über seine Mitglieder. Boccia- und Boule-(Petanque)-Sport werden dabei als Einheit gewertet.

Der DOSB weist für die deutschen Kugelsportler, für die der Dachverband DBBPV verantwortlich zeichnet, zum Stichtag 1. Januar 2019 insgesamt 15.649 Männer und 6.098 Frauen, zusammen 21.747 Mitglieder aus, was einen Zuwachs von 489 Mitgliedern absolut oder 2,30% gegenüber dem Vorjahr (21.258) bedeutet.

Für etwas Verwirrung sorgen die identischen Zahlen in der Statistik 2019 des DPV, weil es bedeuten würde, dass in der Statistik der Deutschen Olympier die deutschen Bocciaspieler nicht erfasst wurden, es sei denn, der DPV hat sie sich statistisch als Petanquespieler einverleibt.

Auf der Homepage des Deutschen Bocciabund findet sich leider keine Mitgliederstatistik für einen Vergleich. Eine Anfrage beim DBB läuft noch.

In einer Rangliste aller deutschen Sport-Spitzenverbände (olympisch und nichtolympisch) nimmt der DBBPV damit Rang 47 ein, und verliert gegenüber dem Vorjahr einen Platz. Die Kugelsportler liegen damit direkt hinter den Base- und Softballern, aber einen Platz, wer hätte das gedacht, vor dem Deutschen Eishockey Bund. Insgesamt sind 66 Spitzenverbände gelistet. Ganz vorne der DFB mit 7.131.936 Mitgliedern vor dem Turnerbund mit knapp unter 5 Millionen Sportsfreund*innen. Schlusslicht sind die Deutschen Ski-Bober mit nur 432 Mitgliedern, hinter dem Deutschen Curling Verband, der es auf sehr beschiedene 752 Mitglieder bringt.
Insgesamt zählt der DOSB 27.563.300 Mitgliedschaften, was aber nicht gleichbedeutend mit Mitgliedern ist, weil Mehrfachmitgliedschaften in verschiedenen Verbänden bei dieser Statistik addiert wurden.


 


LiekeVogelsVoorzitterNJBB e1574936884514

Ganz oranje. Die neue Vorsitzende des niederländischen Bouleverbandes, Lieke Vogels. Foto: NJBB

 

Der holländische Petanqueverband NJBB wird seit Ende November von einer Frau geführt. Der Boondsraad wählte Lieke Vogels zum neuen „Voorzitter.“

Vogels löst Sjoerd Pieterse ab, der den holländischen Boulern 6 Jahre vorstand.

Mit Lieke Vogels übernimmt eine hochqualifizierte, gebildete Wirtschaftsexpertin mit pädagogischem und Marketing-Hintergrund. Laut NJBB hat sie viel Erfahrung in verschiedenen Vorstandspositionen in großen Handelsverbänden sammeln können.

Sie charakterisiert sich selbst, nach Aussage der niederländischen Speakers academy, als unternehmungslustige, entschlossene Gestalterin und energische, aber zugängliche Peoplemanagerin. Sie ist „eine anregende Führungskraft und Rednerin“, die es versteht, „mit Visionen zu begeistern“ und „Menschen zielorientiert in Bewegung bringt".

Als einzige Frau in „een voorlopig mannenbolwerk“ hofft Vogels auf Änderung dieses Zustands durch die bevorstehenden Bundesratswahlen, denn „etwas mehr Vielfalt könne dem Sport und dem Verband helfen, sich vorwärts zu bewegen".

Vielleicht ändern sich nun allmählich auch im arg geschlossenen Petanque-Männerzirkel die Zeiten. Dass häufig allein das Geschlecht als Qualifikation für Posten und Pöstchen ausreicht, ist ein nicht leicht zu akzeptierender Zustand.

Quelle: NJBB / Speakers academy


 


Der BPV sucht noch ausrichtende Vereine, die sich für eine oder mehrere der folgenden Veranstaltungen im neuen Jahr bewerben wollen.

18.04., SA, 10:00 Uhr • 1. Ligaspieltag (Bayern- und Landesliga)
02./03.05., SA/SO, 9:30 Uhr • 33. BM Doublette / Quali DM Doublette
23.05., SA, 10:00 Uhr • 2. Ligaspieltag (Bayern- und Landesliga)
30./31.05., SA/SO, 9:30 Uhr • 32. BM Triplette / Quali DM Triplette
20.06., SA, 10:00 Uhr • 3.Ligaspieltag (Bayern- und Landesliga)
04./05.07., SA/SA, 9:30 Uhr • 25. BM Doublette Mixte / Quali DM Doublette mixte
08./09.08., SA/SO, 9:30 Uhr • 29. BM Tête-à-tête / Quali DM Tête-à-tête & Tireur
16.08., SO, 9:30 Uhr • Kombiveranstaltung Triplette 55+
06.09., SO, 9:30 Uhr • Kombiveranstaltung Triplette Frauen

Der BPV freut sich auf Rückmeldungen, Bewerber benutzen diese Dokument.

Hier geht es zum BPV-Veranstaltungskalender für 2020.

Quelle BPV


 


Ein Blick in die aktuellen Ranglisten von blogpetanque.com in Frankreich zeigt uns Stand Anfang Dezember bei den Männern einen weiterhin führenden Dylan Rocher vor Aufsteiger David Riviera und Jungstar Mickael Bonetto.

Verlierer des Jahres unter den Topleuten ist Christophe Sarrio, der 41 Plätze einbüßt. Dagegen gelingt Sony Even ein Wahnsinnsaufstieg von einem Platz weit jenseits der Tausend auf Rang 11.

Die Damenliste dominiert wie gehabt Cindy Peyrot, dahinter Audrey Bandiera und Nadege Baussian-Protat. Emma Picard, Mouna Beji und Caroline Bouriaud büssen kräftig ein, Sandrine Herlem, und Sandrine Poinsot machen dafür mächtig Plätze gut.

Das letztjährige CdFdC-und diesjährige EuroCup-Siegerteam Lyon Canuts mit Topmann Alexandre Mallet hält die Spitze in der Club-Rangliste vor dem Nachbarverein aus Bron (Jean-Marc Xavier) und F.I.P. Frejus, dem Club der Superstars mit Einzelspitzenreiter Rocher.

Marc Hascoets weist auch eine Rangliste der Departementsverbände aus. Hier liegt nach absoluten Zahlen, dank der Club-Spitzenreiter Canuts und Bron das CD Rhone (69) auf Platz 1, dahinter CD 34 Herault (Palavas les Flots)) und CD 13 Bouches du Rhone mit seinem Spitzenteam Boule de L'Elysee Salon.


 


Im Artikel „Kundentäuschung, freundlich empfohlen“ auf der Homepage des PCN vom 08. Dezember 2019 wurde vom Verfasser des Artikels Roland Netter behauptet, dass die Anbieter des Trainingshandbuchs „Boule-Praxis“ Michael Weise und Norbert Koch bis heute die in ihrer Werbung angepriesene und zusätzlich zum Druckwerk verkaufte Zugangsberechtigung zu Trainings-Videos auf der „Boule-Praxis“-Homepage nicht liefern konnten.

Diese Aussage ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass dem Käufer auf der Homepage der Anbieter für die im Druckwerk beschriebenen 78 Trainingsanleitungen lediglich 20 entsprechende Videos zur Verfügung stehen.

Die Behauptung des Verfasser im benannten Artikel, dass es sich hierbei um eine vom DPV freundlich empfohlene Kundentäuschung handelt, kann der Verfasser wegen fehlender juristischer Qualifikation nicht beurteilen.

Der Verfasser Roland Netter entschuldigt sich in diesem Zusammenhang für juristisch nicht belegbare Behauptungen bei den involvierten Personen und Organisationen.

Der entsprechenden Artikel wurde abgeändert, bis alle Sachverhalte geklärt sind. Grundsätzlich sei noch erwähnt, dass es sich, wenn nicht anders angegeben, bei Beiträgen auf der Homepage des Petanque Club Neuburg ausschließlich um die persönliche Meinung des Verfassers Roland Netter handelt.

Nachtrag: (22.06.2021) DPV-Vizepräsident Roderich hat dem Verfasser im Zusammenhang mit dem obigen Beitrag Strafmaßnahmen angedroht und strafrechtliche sowie verbandsrechliche(!) Verfolgung angekündigt. In diesem Zusammenhang hat Herr Roderich auch den Boulepraxis-Herausgeber Koch schriftlich angewiesen, nicht mehr mit dem Verfasser des Beitrags zu kommunizieren bis der Fall juristisch aufgearbeitet ist. Bis zum heutigen Tag ist dies nicht geschehen.  

(Kursivschrift = nachträgliche Ergänzung) 


 


Mit dem Sieg von Dominique Tsuroupa und Jonas Combüchen im Finale des Beaujolais-Cup beim Club Bouliste de Berlin, ging am 23.11. die Turnierserie des Grand Prix d’Allemagne 2019 zu Ende.

37 Einzel-Veranstaltungen bildeten dieses Jahr die ursprünglich als Breitensportveranstaltung für Spieler*innen ohne Lizenz konzipierte Serie. Der diesjährige Gesamtsieger Benjamin Lehmann darf 220 Euro einstreichen. Toufik Faci, Marco Lonken und Jonas Combüchen folgen auf den Plätzen.

Der ursprüngliche GPdA-Grundsatz, die Turniere lizenzfrei zu veranstalten, wurde jedoch bereits verwässert durch die Aufnahme lizenzpflichtiger Turniere, wie Düsseldorf, Viernheim oder Frankfurt. Der Begleittext auf den Veranstaltungsplakaten spricht etwas nebulös von einer Annäherung an den DPV.

Eine Anfrage des PCN im vergangenen Frühjahr bei Organisator Martin Beikirch, zum Thema Umgestaltung des GPdA zu einer Serie für Lizenzspieler unter der Fuchtel des DPV, wollte jener nicht beantworten und verwies statt dessen auf den Präsidenten des DPV, der als Co-Organisator firmiert, als geeigneten Ansprechpartner und "Ideenträger".

Beim vergangenen Verbandstag am 24. November in Düsseldorf, der DPV berichtet, ließ Martin Beikirch zu diesem Thema nun doch noch die Hosen runter und schlug vor, nicht organisierte Spieler*innen zukünftig mit einer Art Anmelde-Strafgebühr zu belasten, um sie zu einer Mitgliedschaft in Vereinen und im DPV sowie zum Lizenzerwerb zu nötigen. Die DPV-Berichterstattung nennt es euphemistisch „Anreiz bieten“. Der Erlös solle der Jugendarbeit zugutekommen oder anderen bouleförderlichen Zwecken dienen.

Man kann nur hoffen, dass die Lizenz- und Jugendabteilungen dem nun zu erwartenden Ansturm standhalten können.


 


DPV-Homepage wahrscheinlich von Insider zerstört. Wie einer Meldung der Pressestelle des Deutschen Petanque Verbandes zu entnehmen ist, wurde die Homepage des Verbandes von einem mit Admin-Zugriffsrechten ausgestatteten Account aus gelöscht. Hier der Text der DPV-Meldung.


 


Noch vor zwei Wochen wäre C. Roderig einem Bericht auf ptank.de zufolge zurückgetreten, wenn er ein offizielles Amt im DPV gehabt hätte.

Der DPV-Pressewart hatte sich als Kommentator der Bildübertragung vom Länderpokal in Holland anscheinend zu abfälligen Bemerkungen über einen Aktiven hinreissen lassen. Nun hat der Münsterländer, die Gelegenheit, sein beschworenes Rücktrittangebot wahr zu machen, denn ein „harmonischer“ DPV-Verbandstag in Düsseldorf wählte ihn am Sonntag in Abwesenheit zum DPV-Vizepräsidenten, verantwortlich für das Ressort Kommunikation.

Bettina Tittes folgt Wilfried Falke als neue Vizepräsidentin für Inneres nach und der bereits kommisarisch als Sportvorstand tätige Martin Schmidt wurde im Amt bestätigt. Mangels funktionierender DPV-Homepage wurde die Meldung über facebook verbreitet.


 


800px Phnom Penh sunsetPhnom Penh, Foto wikimedia commons

 

MO/SO 18./24.11.2019 • In Phnom Penh, der Hauptstadt des Königreichs Kambodscha, finden erstmals Petanque-Weltmeisterschaften statt. Es sind dies die jeweils 5. Frauen- und Jugendweltmeisterschaften die in Asien ausgetragen werden. Einen kurzen Blick auf den Veranstaltungsort, das Bouledrome im Umfeld des Olympiastadions der Hauptstadt, erhascht man auf diesem kommerziellen Clip (rechts oben im Bild am Ende des Videos).

Der DPV möchte die Einsätze seiner Aktiven trotz 6 Stunden Zeitverschiebung live auf seiner Homepage übertragen. Das heisst früh raus, oder garnicht erst ins Bett. Die Repechage Tir beginnt beispielsweise um acht Uhr in der Frühe, Ortszeit, also 2 Uhr in Deutschland. Hier der offizielle Terminplan des Weltverbandes FIPJP, der auch Ergebnisdienste Damen und Juniors veröffentlicht. Der kambodschanische Verband FBPC bietet ebenfalls auf seiner Homepage Resultate an, wie zeitnah, wird sich zeigen.


17. WM 3:3 und 10. WM Tir Junioren

29 Nationen nehmen mit 30 Mannschaften teil (Gastgeber 2 Teams)
9x Asien, 4 x Afrika, 1 x Amerika, 15 x Europa

Deutsches Team: Name (LV/RL Juniors/Cadets)
Silvana Lichte (NRW/7), Fabio Trampler (Nord/16), Gabriel Huber (Bay/1), Justin Neu (Saar/16 Cadets/tritt im Tir.d.p. an)

Coach: Martin Kuball, Stefanie Schwarzbach

Austragungsmodus 3:3: 1. Runde 5 Spiele System Swiss, danach KO-Runden AF bis Finale
Austragungsmodus Tir: Qualifikation, Hoffnungsrunde, danach KO-Runden VF bis Finale

Resultate der letzten WM 2017 Kaihua CHN:

3:3: 1. Madagaskar, 2. Frankreich 1, 3. Belgien, 3. Frankreich 2
Deutsche Platzierung: VF B-Turnier 8:10-Niederlage gegen Australien

Tir: 1. Theo Balliere FRA, 2. Hicham Boulassal MAR, 3. Kanasak Doninchai THA, 3. Alex Tristan BEL,
Deutsche Platzierung: Rang 21, Temur Kurbanov DEU, 20 Punkte.

3:3 Rekordweltmeister ist Frankreich mit 6 Titeln, Belgien 3, Madagascar 2, Spanien 2, Thailand 2, Italien 1.
Deutschland gewann 2011 Silber, 0:13 gegen Belgien (Tehina Ananina, Moritz Leibelt, Simon Striegel, Manuel Strokosch) und 1993 Silber 0:13 gegen Thailand (Tobias Jakel, Marco Marggrander, Michael Friese, Andreas Mahnert).

Tir Rekordsieger Thailand 3 Titel, Frankreich 2, Madagaskar, Italien, Belgien, Dänemark je 1.
Deutschland gewinnt 2011 mit Manuel Strokosch Bronze und 2015 durch Temur Kurbanov Silber.


17. WM 3:3 und 10. WM Tir Frauen

48 Nationen mit 50 Mannschaften nehmen teil, Kambodscha als Gastgeber und Frankreich als Titelverteidiger sind mit jeweils zwei Teams vertreten.
16 x Asien, 5 x Afrika, 2 x Ozeanien, 2 x Amerika, 23 x Europa


Deutsches Team: Name (LV/RL Frauen)
 Verena Gabe (BaWü/2), Carsta Glaser (RhPf/9), Eileen Jenal (Saar/1/tritt im Tir d.p. an), Anna Lazaridis (NRW/26)


Coaches: Philipp Zuschlag, Sebastian Lechner

Austragungsmodus 3:3: 1. Runde 5 Spiele System Swiss, danach KO-Runden AF bis Finale
Austragungsmodus Tir: Qualifikation, Hoffnungsrunde, danach KO-Runden VF bis Finale


Platzierungen letzte WM 2017 in Kaihua CHN:


3:3: 1. Frankreich, 2. Madagaskar, 3. Kambodscha, 3. Italien. 
Deutsche Platzierung: AF 12:13-Niederlage gegen Japan
.

Tir: 1. Ke Leng CAM, 2. Cicine Randriambahiny MAD, 3. Luzia Beil DEU, 3. Hilal Captulu TUR

3:3 Rekordsieger mit 6 Titeln ist Spanien, Frankreich 3, Tunesien 1, Belgien 1.
Deutschland gewinnt 2004 Silber, 3:15 gegen Thailand (Daniela Thelen, Gudrun Deterding, Lara Eble, Annick Hess)

Tir Rekordsieger sind Kambodscha und Frankreich je 3 Titel, Madagaskar, Thailand, Spanien je 1.
Deutschland gewinnt 2013 Bronze durch Muriel Hess und 2017 durch Luzia Beil.

Die Weltbestleistungen im Tir de précision:
Männer: 67 Punkte, Diego Rizzi ITA und Christophe Sevilla FRA
Frauen: 61 Punkte, Angelique Papon FRA und Audrey Bandiera FRA
Jugend: 62 Punkte, Kevin Malbec FRA
Die deutschen Bestleistungen:
Männer: 54 Punkte, Hermann Streise (2011)
Frauen: 44 Punkte, Anita-Dolores Barthelemy (2019)
Jugend: 58 Punkte, Manuel Strokosch (2010)


Kambodscha liegt in den Tropen, im November können die Teperaturen gut über 30 Grad liegen. Hier das Wetter in Phnom Penh?

Der Jetlag könnte für Europäer eine Rolle spielen, Kambodscha liegt 6 Zeitzonen östlich von Deutschland. Fachleute sprechen von einer Anpassungsdauer von einem Tag pro Zeitzone.

Was essen in Kambodscha, wenn die Hotelverpflegung zu langweilig ist? Amok heisst das kambodschanische Nationalgericht, ein Curry mit Kokoscreme.

Kambodschaner*innen mögen es nicht, wenn man ihnen den Hinterkopf tätschelt. Kambodscha-Knigge

Wer sich für mehr interessiert als nur für Boule. Neuigkeiten aus Kambodscha:
The Cambodia Daily und The Phnom Penh Post.


 


Halle HeerlenGroße Boulehalle in Heerlen, Niederlande. Foto: Club de Petanque Heerlen.

 

Der 28. DPV-Länderpokal wird am 09./10. November zum dritten Mal, außerhalb des Geltungsbereichs des DPV, im niederländischen Heerlen ausgetragen.

Schön, daß der Nachbarverband NJBB dem nach Frankreich größten europäischen Petanqueverband wiederholt unter die Arme greift. So bleibt dem DPV die Mühe erspart, sich selbst um einen angemessenen Veranstaltungsort im Lande kümmern zu müssen. Zur Lösung des Problems könnten die Verantwortlichen beim DPV vielleicht einmal in Holland nachfragen, ob der NJBB nicht vieleicht als 11. LV……oder so….

Dem elfmaligen Titelträger und -Verteidiger NRW gelang der Vorjahressieg quasi direkt vor der Haustür. Baden-Württemberg mit 10 Siegen kann heuer gleichziehen. Saarland, Hessen und Niedersachsen durchbrachen je zweimal die Vormachtstellung der beiden deutschen LV-Giganten.

Dem Bayerischen Petanque Verband wäre dieses Kunststück im letzten Jahr fast auch erstmals gelungen, aber auch der zweite Rang war die beste Platzierung, die eine weißblaue Equipe jemals erreichte. Zudem konnten Luzie Beil, Andi Kreile und Co. dem Sieger-LV die einzige Niederlage des Turniers beibringen. Zukunftsträchtig: Bayerns letztjähriges Jugendteam mit Domino Probst, Lea Dörhöfer, Philipp Dudaric und Gabriel Huber setzte sich in seiner Altersklasse durch. Hier alle bisherigen bairischen Teams und ihre Platzierungen im Länderpokal.

Weil die DPV-Veteranen mit ihrem eigenen Altencup den ursprünglich für den Länderpokal reservierten Termin zu Saisonanfang besetzten, hat der DPV den Länderpokal in den Herbst verlagert, wo er nun den Saisonabschluß darstellt.

Bayerns Sportreferent Matthias Ress vertraut in Heerlen dieser Mannschaft:

Damen: Dominique Probst (1.BC Mechenhard), Susanne Fleckenstein (BC Lindenberg), Luzia Beil (1.MKWU), Waltraud Nickolay-Mari (BC Mechenhard).
Senioren1: Sebastian Lechner (BC Oettingen), Christian Faimann (BC Lindenberg), Vincent Probst (1. MKWU), Thawatchai Phophan (Augsburger BC).
Senioren2: Raju Rohde (BouPa), Vincent Behrens (1.MKWU), Viktor Bockelmann, Nicholas Mari (beide 1.BC Mechenhard).
Espoir (U23): Paul Möslein (1. BC Mechenhard), Christoph Probst (1.BC Mechenhard), Lea Dörhöfer (BC Lindenberg).
Jugend U18: Matthias Weiß, Julian Gammer (beide SV Wetzelsberg), Vinh Nguyen (1.BCP Aschaffenburg), Gabriel Huber (1.BC Mechenhard)

Das größte Spielerkontingent stellt Neubundesligist 1.BC Mechenhard mit 7 Teilnehmer*innen. Es folgen 1. MKWU (3), BC Lindenberg (3), SV Wetzelsberg (2). Oettingen, BouPa, Augsburger BC, BPC Aschaffenburg stellen je 1 Teiln.

Quellen: BPV, DPV


 


TdV IMG 6902Alles Konfetti, das Siegerteam 2018 aus Marseille. Foto: Quarterback.

 

Neben den Masters de Pétanque für Dreierteams und der Trophée L’Equipe für Nationalteams ist der Städtewettstreit Trophée des Villes der dritte große französische Pétanquewettbewerb unter der Regie des Sportvermarkters Quarterback.

32 Teams kämpfen vom 7. bis 10. November vier Tage lang um die 19. Ausgabe der Trophäe im Boulodrom Jean Baylet in Valence d’Agen.

Eine Quarterback-Expertengruppe wählt aus der Vielzahl der in der FFPJP organisierten Vereine 32 Vierer-Mannschaften aus. Bevorzugt werden Teams und Spieler, so sie denn bereit sind mitzumachen, die für ein breites Publikum von Interesse sind. Die Besonderheit, die Teams müssen einen U23 Spieler integrieren, der in mindestens einer Partie pro Begegnung antritt. So liegt das Hauptaugenmerk bei diesem Event nicht so sehr auf den absoluten Topstars, sondern Nachwuchsbouler wie Joe Casale, Jessy Lacroix, Jordan Clodic, Valentin Beulama oder Benoit Monros stehen unter verstärkter Beobachtung.

Die Trophée des Villes präsentiert sich als knackiger Ex-und-hopp-Wettbewerb von Anfang an. Ohne Poule, Barrage, Cadrage oder Repechage. Sieger kommen weiter, die Verlierer der ersten und zweiten Runde dürfen sich im B-Turnier, hier Grand Prix genannt, verlustieren.

Der Ablauf: Pro Team treten zu Beginn zwei Doubletten an, für den Sieg wird je ein Punkt vergeben. Danach folgt eine mit zwei Siegpunkten honorierte Triplette-Partie. Steht es danach remis, folgt ein "Shootout". Jeder der beteiligten Spieler pro Mannschaft wirft vier Kugeln über 6, 7, 8, und 9 Meter auf eine einzelne Zielkugel. Ist danach immer noch keine Entscheidung gefallen, duelliert man sich weiter bis zu einem „sudden death“. Punktevergabe wie beim normalen Präzisionsschießen (0,1,3,5). Für Spannung ist also gesorgt. Im B-Wettbewerb werden nur zwei Doubletten gespielt und bei Bedarf geschossen.

Parallel zum Teamwettbewerb darf sich ein Spieler pro Mannschaft in einem regulären Tir de precision-Turnier versuchen, das extra gewertet wird.

2018 siegte Team Marseille mit Jordan Clodic, Mickael Bonetto, David Riviera und Jeremy Fernandez im Endspiel gegen die Equipe Metz mit Matthieu Gasparini, Fabrice Riehl und zweimal Martinez. Den hochklassigen Tireur-Wettbewerb entschied Damien Hureau aus La Rochelle gegen Mickael Bonetto, Marseille für sich.

Geht es nach den Usern von boulistenaute.com, hat Marseille in der Besetzung des Vorjahres heuer wieder die Nase vorn, vor Clermont mit Suchaud und Beulama. Frejus mit Henri Lacroix und Ludo Montoro trauen die Fans nur eine dritten Rang zu. Fast identische Reihenfolge im Tir, Bonetto vor Suchaud, an drei diesmal Hatchadourian.

Der TV-Sender L’EQUIPE zeichnet für den französischen Fernseh-Markt auf. Nichtzahlendes Publikum muß auf einen späteren Zeitpunkt und Youtube vertröstet werden.


 


Der BPV steht vor einem einschneidenden Personalwechsel. Sebastian Lechner gibt nach zweijähriger Amtszeit als Präsident des BPV seinen Posten wieder auf.

Mit ihm wollen sich auch Karlheinz Lößl (Vorstand Finanzen), Mathias Ress (Sportreferent), Christoph Probst (Jugendreferent) und Lukas Kuhr (Referent für Öffentlichkeitsarbeit) aus der ersten Reihe zurück ziehen.

Wie uns Sebastian Lechner in einer kurzen Stellungnahme erläutert, sind ganz unterschiedliche Veränderungen im privaten Umfeld der Genannten die Ursachen für die angekündigten Rücktritte. Lediglich Karlheinz Lößl hat nach langer Tätigkeit im BPV-Vorstand ganz einfach genug. Der Zufall hat bei diesem bevorstehenden umfangreichen Personalwechsel Regie geführt.

Sebastian betont, dass sich keiner der Genannten komplett aus der Verbandsarbeit zurückziehen wird, sondern dass alle auch weiterhin versuchen werden, etwas reduziert zwar, die Verbandsarbeit mitzugestalten. Vizepräsident Sigi Ress, Schiedsrichterreferent Kurt Lößel und Christian Kunz, verantwortlich für Breitensport, stellen sich wohl wieder zur Wahl. Der Posten des Schriftführers ist aktuell  vakant und muss ebenfalls besetzt werden.

Der gesamte amtierende Vorstand wird bemüht sein, Interessenten für die Neubesetzung der freiwerdenden Posten frühzeitig in die jeweilige Materie einzuarbeiten, um einen möglichst harmonischen Wechsel in die neue Wahlperiode nach der OMV 2020 zu ermöglichen. Auch danach wird es für die Neugewählten immer eine „helfende Hand“ geben.

Der BPV-Vorstand bittet alle bayerischen Vereine um Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Kandidaten.

Hier die offizielle Ausschreibung mit kurzen Stellenbeschreibungen.


 


vmarena21 1Auf 24 regulären Bahnen und einem Carré d’Honneur mit 600 Sitzplätzen (links im Bild) werden sich die Sportler*innen aus 48 Nationen bei der kommenden Petanque WM in Phnom Penh tummeln. Abb FBPC.

 

SO/SA 17./23. Nov. 2019 • Olympiastadion Phnom Penh / Kambodscha • 17. FIPJP Petanque-Weltmeisterschaften Triplettes und Tir de précision für Juniors und Seniors Frauen.

29 Nationen mit 30 Mannschaften beteiligen sich an der Jugend-Weltmeisterschaft. Gastgeber Kambodscha bringt zwei Teams an den Start. Die europäischen Verbände dominieren mit 15 Teams das Feld. Asien ist neunmal vertreten, Afrika viermal, Amerika wird nur von den USA repräsentiert. Ozeanien fehlt.

Zur WM der Frauen kommen 48 nationale Landesverbände mit 50 Equipen zusammen. Kambodscha und Titelverteidiger Frankreich stellen jeweils 2 Teams. Auch hier liegt Europa mit 23 Verbänden vorn, Asien ebenfalls zahlreich mit 16 Ländern. Die restlichen Plätze teilen sich Ozeanien (2), Afrika (5) und Amerika (2).

Der lange ausgeschlossene laotische Verband ist wieder dabei. Asiatische Nationen wie Iran oder Brunei sind neu im Geschäft. Ob dauerhaft, wird sich weisen, die Vergangenheit zeigt daß FIPJP-Mitgliedschaften asiatischer Verbände nicht auf ewig zementiert sind. Neben Madagaskar sind keine weiteren schwarzafrikanischen Nationen am Start, der Streit mit der FIPJP scheint noch nicht ausgestanden.

Neben den obligatorischen Sportlern ist auch wieder eine große Zahl von Funktionären, Offiziellen und „Supportern“ anwesend. Eine Meldeliste des kambodschanischen Verbandes nennt Namen, Zahl und Funktion der eingeschriebenen Personen pro Nation. Das Verhältnis Sportler zu Nichtsportlern weist beachtliche Unterschiede aus.

Frankreich reist nicht nur mit dem insgesamt größten Tross an, sondern stellt seinen 12 Sportler*innen enorme 26 Offizielle und "Adabeis" zur Seite. Auch die USA lassen sich nicht lumpen: 7 Spieler*innen / 10 x Begleitpersonal. Das norwegische Sportler/Begleiter-Verhältnis ist mit 4 / 5 zwar auch negativ aber ungleich bescheidener.

Gemeinsam auf Platz 3, der kopfstärksten Abordnungen die recht stattlichen sechzehnköpfigen Delegationen der Verbände aus Deutschland und England. Beide sind mit jeweils 8 Spieler*innen und 8 Hilfswilligen absolut ausgeglichen besetzt. Mongolei 4/4 und Neukaledonien 3/3 auf niedrigerem Niveau ebenfalls.

Andere Nationen sind beim Begleitpersonal mehr oder weniger zurückhaltender. Als Beispiele seien Kanada 4/3, Polen 8/5, Marokko 8/2, Niederlande 4/1 genannt.

Der Weltverband FIPJP selbst ist mit 11 "Officials" eingeschrieben.

PS: Die Zahl der gemeldeten Nationen auf der o.g. Liste weicht von der entsprechenden Zahl auf der Homepage des Weltverbandes FIPJP ab.


 


Die Bestimmung 2.1(3) der DPV Richtlinie Bundesliga und das Gerücht, es würden sich nach der Auflösung des Bundesligisten Osterholz-Scharmbeck noch weitere Bundesligisten mit dem Rückzug aus der Bundesliga beschäftigen, haben den DPV in eine unangenehme Situation gestürzt.

Daß der Verband seine eigene Regelbestimmung über Auf- und Abstieg falsch liest, kann passieren. Daß der Verband aber auf seiner Lesart beharrt, obwohl längst klar ist, dass er sich auf dem Holzweg befindet, lässt nicht viel Raum für wohlwollende Interpretationen. Wenn nun der oberste Repräsentant des DPV Regelbruch und Leseschwäche seiner Mitarbeiter in einem schwammigen Machtwort und Rechfertigungsversuch als eine Entscheidung für den Sport darstellt und von Richtlinienkompetenz des DPV-Vorstands und einer nachträglichen Regeländerung spricht, wird die Angelegenheit vollends zur Farce.

Auch für DPV-Funktionäre sollte zu allererst Regeltreue gelten, wie es üblich ist in einem demokratischen Gemeinwesen. Das schlechte Vorbild der Autokraten in der Politik, die sich ihre Wahrheit „al gusto“ hinbiegen, taugt im Petanque nicht. „Starke Männer“ sind im Gewichtheben besser aufgehoben.


 


Pünklich zum Monatsende aktualisiert Marc Hascoet, ein französischer Boulenthusiast, seine Spielerrangliste CUP für Frankreich. Wir haben dies zum Anlass genommen seine 50 höchstplatzierten Spieler jenen der drei anderen bekannten französischen Ranglisten gegenüber zu stellen.
Den jungen Star der Szene, Mickael Bonetto und einen Altgedienten, Christan Fazzino haben wir für einen schnellen beispielhaften Vergleich farbig markiert. Man sieht, Ranglisten sagen viel, aber nicht alles. Voraussetzungen, Werte und Grundlagen der Tabellen sind denn doch zu unterschiedlich. Beim Spitzenreiter ist man sich jedoch rankingübergreifend einig, Dylan Rocher thront stets an der Spitze. Ob er nun tatsächlich auch der beste Spieler ist? Die französische Boulegemeinde muß sich in Ermangelung einer öffentlich zugänglichen offiziellen Rangliste des Verbandes an den privat publizierten Tabellen orientieren. Durch Klick auf den jeweiligen Spaltenkopf gelangt der Interessent zur zugehörigen Originalrangliste. Hier geht es zur Vergleichstabelle.


 


cambodia place fill 1024x681Foto FIPJP.

Sind im wahrsten Sinne des Wortes "haute portée". In den hohen luftigen, offenen Hallen für die Petanque-WM der Frauen und Jugendlichen, mit ihren gewölbten Dächern muss nicht geschussert werden. Hohe Bälle gestattet. Die überdachten Spielfelder in Kambodschas Hauptstadt Phnom Phenh liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Olympiastadion, in dem nie Olympische Spiele stattgefunden haben.


 


20 große Petanque-Turniere für Damen aus dem Veranstaltungskalender der FFPJP umfasst die Serie „Passion Petanque Francaise“, die in einem abschließenden "Grande Finale" für acht ausgewählte Triplettes in Frejus gipfelt.

Am letzten Septemberwochenende war mit dem 17. National feminin in Bourg Saint Andeol die PPF-Serie zu Ende gegagngen. Die Siegerinnen Emilie und Amandine Tanchon aus Livron durften noch jeweils 12 Punkte einstreichen, womit sie Tabellenplatz 36 erreichten.

Zu wenig, denn nur aus den besten Zweiunddreißig der Abschlußtabelle rekrutieren sich die Dreierteams, die beim Grand Finale für Triplettes um den Sieg spielen. Dabei hat die Tabellenführerin das Recht der ersten Wahl, anschließend darf sich die jeweils folgende Bestplatzierte entscheiden, bis 7 oder 8 Teams stehen. Der Veranstalter PPF nimmt sich das Recht heraus eventuell ein Wild-Card-Team mit nicht qualifizierten Spielerinnen zu nominieren.

Tabellenführerin 2019 ist Angelique Colombet, die mit 67 Punkten einen neuen PPF-Rekord aufstellt. Sie wählt wenig überraschend ihre Freundin, die Tabellenzweite Audrey Bandiera, 55 Pkt. zur Mitstreiterin sowie Sandrine Herlem, die Tabellenneunte mit 39 Punkten.

Die Dritte der Rangliste Nadege Baussian Protat (51 Pkt.), als nächste Wahlberechtigte in der Reihe, entscheidet sich für Daisy Frigara, Nr. 5 mit 50 Punkten und Anna Maillard, Rang 6 und 47 Punkte.

Die Nummer 4 auf der Liste, Nadia Djabri gibt ihr Team in Kürze bekannt, für Spannung ist noch länger gesorgt, denn das Große Finale findet erst im Januar 2020 in Frejus statt.

Ein zusätzlicher Einzelwettbewerb mit KO-Modus rundet das Final-Programm ab, er steht all den Spielerinnen offen, die Punkte gesammelt haben.

Das Turnier-Adäquat für die Herren läuft noch, am 19. Oktober steigt zum Abschluß das International von Monaco.


 


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