Denzlingen, in Deutschlands Sonnenecke. Ein Platz an der Sonne ist aber nicht für alle DPB-Teams reserviert. Foto wikimedia.
Bayernliga und ihr Unterbau die Landesligen Süd und Nord haben zwar längst Ihren Meister gefunden, die Abstiegsfragen sind aber noch nicht hinreichend beantwortet.
Zumindest teilweise Klärung erhoffen sich nun der BC Oettingen (BL) und die 1. Mannschaft des RPC Dornstadt* (LL Nord)* von den fünf letzten Spielrunden der Petanque-Bundesliga im breisgauischen Denzlingen. Bayerns Statthalterin in in der höchsten Spielklasse DPB, die 1.MKWU (1:5) kämpft ums Überleben und sollte aus bairischer Sicht tunlichst oben bleiben. Mit Ausnahme von Titelaspirant PF Saarbrücken, steht den anderen Münchner Gegnern, Tromm, Mülheim, Osterholz-Scharmbeck und Nochmeister Ibbenbüren (alle 2:4) das Wasser aber ebenfalls schon fast am Hals. Es wird ein hartes Ringen. Bayern bangt mit München, die allergrößten Daumendrücker dürften aber in Dornstadt* und Oettingen sitzen.
Deren Folter könnte, so es ganz schlecht für die MKWU läuft, jedoch bis zur Klärung der Bundesliga-Aufstiegsfrage mit Bayernligameister Mechenhard weitergehen, was nicht zu hoffen ist.
Im Münchner Wurfkreis stehen in Denzlingen: Luzia Beil, Stefanie Schwarzbach, Martin Aleo, Vincent Behrens, Rick Bergmann, Raphael Gharany, Rob de Haan, Stephan Wilk sowie Phillip & Simon Zuschlag.
Aus bairischer Sicht verblasst dabei der Kampf um die Meisterkrone in der DPB 2019 etwas. Saarbrücken, Düsseldorf und Bad Godesberg dürften den Titel aber wohl unter sich auskarteln.
* Die ursprünglich genannten Begriffe PCI 1 und LL waren falsch und wurden von uns nachträglich geändert, wir bitten um Entschuldigung.


