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Wer ist eigentlich Anthony Kerfah und was hat er mit Henri Lacroix zu tun? Wie alt ist nun gleich wieder Philippe Quintais, bei welchem Club spielt Marie-Christine Virebayre und wie viele WM-Titel gewann der gelernte Fleischer Philippe Suchaud? Und wenn wir schon dabei sind, welche Leibspeise bevorzugt Claudy Weibel?

Mit seinen Portraits de joueurs et champions de pétanque hat die französische Website www.boulistenaute.com ein recht umfassendes „Who is who“ des Pétanquesports, vorwiegend französischer Provenienz, geschaffen, das vielerlei Fragen zu den Protagonist*Innen des Pétanque und in geringem Umfang des Jeu provençal beantwortet.

Angefangen mit A wie Albiger Jonathan, dem ehem. Deutschen Meister aus dem Elsass bis Z wie Zyskowski Quentin aus dem Herault präsentiert Frankreichs beliebteste Boule-Website eine ca. 1000-köpfige Reihe mehr oder weniger bekannter Stars, die bereitwillig ihre "weltbewegenden Geheimnisse" im Zwiegespräch ausplaudern.

Mit Alexander Bauer von Ratisbonne Regensburg, ehem. DPV-Vize für Inneres und Sport, Kamel Bourouba, aktuelles Mitglied des DPV-Kaders 55+ und dem Boulebuchverfasser Eberhard Kirchhoff haben es auch drei Deutsche in den Kreis der von Didier Le Masson, Spitzname Mamasse, befragten Petanqueurs geschafft.

In diesem Zusammenhang sei auch auf die Reihe Petanque-Gesichter auf Ulli Brülls’ Homepage ptank.de hingewiesen, die sich mit den Köpfen der deutschen Petanqueszene beschäftigt.

 


Wie war das Boulejahr in Bayern? BPV-Präsident Gottfried Schaaf pflegt die Tradition des Jahresrückblicks. Quelle: BPV

 


 Boulebauernregel zum Jahresausklang

 

Besenrein klein

 Abb. qlaq.de

 


pilto brettln

Foto: www.trictrac.net

 

„Mit dem Pilto kann man wirklich überall spielen!“, meint Erfinderin Claire Schiettecatte. 


Das Prinzip ist einfach: Jedes Team hat sechs Brettln, Pilts genannt. Ein neutrales Pilt, sozusagen das Cochonnet, wird auf 1 bis 2 Meter ausgeworfen. Ein Team beginnt damit, seinen Pilt darauf zu werfen. Dann ist das nächste Team an der Reihe und so weiter. 
Zwei aufeinander liegende Pilts sind einen Punkt wert. Ein Pilt auf einem Dreierstapel ergibt folglich 3 Punkte. Es darf wie beim Pétanque auch geschossen werden. Nach vier Durchgängen ist ein Spiel vorbei.

Das Holz für die Spielgeräte stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern im Pays de la Loire. Die Taschen werden aus recycelten Planen fabriziert. Ja wenn das so ist.

Wie man hochstapelt, macht die Erfinderin in einem Youtube-Video vor.

 


gabaky daheim

Foto: lestresorsdeloulette.fr

 

Gabaky, ein Wurfspiel für drinnen und draussen, von 3 bis 120, in Frankreich erfunden.

Die Idee ist simpel. Mit weichen Bällen auf einen vom Curling abgeschauten Zielkreis werfen, bis 13 Punkte erreicht sind. Schiessen, Legen wie gehabt. Das Zentrum der blau-weiss-roten Zielmatte ist quasi das unverrückbare Schweinchen.

So-geht's-Video auf Youtube.

 


La raspailleFoto: www.laraspaille.com

 

Wem Boules zu rund sind, kann sich neuerdings mit Wurfwürfeln verlustieren.

Angelehnt an das finnische Klötzchenspiel Mölkky haben 4 Freund*Innen aus der Gegend von Arcachon eine französische Spielvariante La Raspaille entwickelt, bei der sich die Spielparteien gegenüber stehen. Trifft ein Team mit dem Wurfwürfel eines der aufgestellten Klötzchen, muss die Gegenpartei beim Wurf eine zusätzliche Herausforderung meistern. Mit geschlossenen Augen werfen beispielsweise, mit dem Rücken zum Spiel stehend oder schiessen mit dem Fuß.

Ein Youtubevideo macht das Spiel anschaulich.

 


petanque und tramwayAlle Räder stehen still, wenn ein Petanqueur es will. Zeichnung: Jean Bruller.

 

Die Szene in Marcel Pagnols Film „Fanny“ aus dem Jahr 1932, ist weltberühmt und hat unzählige Zeichner und Illustratoren zu Interpretationen animiert. Die Rede ist von jenem Boulespiel, das, vom rechten Weg abgekommen, einen Wagen der Marseiller Trambahn zu einem unfreiwilligen Halt zwingt.

Möglicher Weise ein Geheimnis lüftet nun Boulistenaute.com in einem ausführlichen, reich bebilderten Beitrag zu dieser kultischen Szene.

Demnach hat der französische Autor Henri Raymond, ebenfalls 1932, einen Roman mit dem Titel Pétanque de Toulon veröffentlicht, in dem völlig unabhängig von Pagnols Film eine ganz ähnliche Szene, diesmal mit der Touloner Tramway, beschrieben und von Jean Bruller, genannt Vercors, illustriert wird.

Pagnols "Fanny" kam im November 1932 als Film in die Kinos, sein 1931 uraufgeführtes gleichnamiges Theaterstück, auf dem der Film basiert, enthält jedoch diese Szene NICHT.

Raymonds Roman wurde hingegen bereits Anfang Juni 1932 gedruckt, also bestand durchaus die Möglichkeit, dass Pagnol und/oder sein Regisseur Marc Allégret in diesem Roman schmökerten und sich während der Dreharbeiten zu "Fanny" einfach von der dort geschilderten Trambahnszene inspirieren liessen. Urheberrecht hin, Urheberrecht her.

Der Beitrag auf boulistenaute.com

Ein Link zur berühmten Filmszene (Youtube-Video).


petanque de nuit avec cocholed

Auf Grün geschaltet, eine hell leuchtende Zielkugel erlaubt Petanque auch bei Nacht. Foto: cocholed.com

 

Zum letzten Oktober-Wochenende wird wieder auf Winterzeit umgestellt. Der Zeitraum, in dem bei Tageslicht Petanque gespielt werden kann, verkürzt sich nun von Tag zu Tag.

Ein französischer Anbieter möchte gerne Licht ins Dunkel bringen. COCHOLED ist eine Zielkugel, die mindestens 4 Stunden satt grün und hell leuchtet. Das aufschraubbare, lichtdurchlässige Kugelgehäuse beherbergt eine elektronische Platine mit 4 Leuchtdioden sowie eine Knopfbatterie zur Stromversorgung. Die Hülle ist angeblich schlagfest und übersteht schon mal einen härteren Treffer. Auf Nachhaltigkeit sowie Sortenreinheit bei der Entsorgung wurde Wert gelegt, alle Bestandteile des But lumineux sind auch einzeln erhältlich und leicht austauschbar, bei einem Schaden wird damit nicht das gesamte Produkt nutzlos. 

Billig ist die erhellende Idee nicht, 13,90 € werden für ein Soloferkel fällig, im Dreierpack kostet Cocholed 33,90 €. Dazu kommt noch ein happiger Transportaufschlag nach Deutschland. Mit 13 Gramm Gewicht und einem Durchmesser von 30 Millimetern hält sich das Schweinchen an die Vorgaben der FIPJP ist aber für Wettkämpfe nicht zugelassen.

Ein vor Jahren vom Bouleartikel-Marktführer offeriertes hell leuchtendes Schweinchen, auf Basis chemolumineszenter Flüssigkeiten in der Art der bekannten Leuchtstäbe, hatte keinen Erfolg am Markt, diese Zielkugel war wohl eher chemische Waffe als Sportzubehör.

Quelle: cocholed.com


Bildschirmfoto 2021 10 18 um 16.21.40Tolle Knolle. Der Erfinder und sein unrundes Wurfeisen. Abb. Screenshot aus dem Video von franceinfo

 

Der Designer und Bildhauer Christophe Abbé aus Annecy hat einen neuen, recht originellen Pétanque-Ball auf den Markt gebracht.

La Mollette, die Wachsweiche, so der Name der Innovation, ist asymmetrisch, was während des Spiels echte Überraschungen verspricht. La Mollettes Form hat, wie Monsieur Abbè erzählt, eine gefrorene Rote Rübe (bay. Ranne) zum Vorbild, mit der der findige Inventor seine Idee zu Beginn erprobte.

Christophe Abbé liebt Überraschungen und mit La Mollette, der asymetrischen Petanquekugel ist ihm das gelungen. Flugbahn und die Rollbewegung der neuartigen „Kugel“ sind völlig zufällig, so wie es der Erfinder beabsichtigt hat, das Spiel wird unberechenbar und lustiger.

Die Idee kam leicht geflogen, die Entwiclung des fertigen Produkts war schwer und nahm zwei Jahre in Anspruch. "Die Herstellung ist sehr kompliziert, gerade weil das Ding nicht rund ist" so Abbè. Das Spielgerät präsentiert sich als ein ergonomisch geformter Ball mit drei asymmetrisch angeordneten Beulen. Es wiegt exakt 620 Gramm. Auch wenn es die Weiche genannt wird, das Ding ist hart wie eine gängige Petanquekugel.

"Ob legen oder schießen, die Flugbahn ist immer ein wenig zufällig und damit ist Lachen garantiert", so Christophe Abbe, der seine Prototypen am Ufer des Sees von Annecy bereits einem Zufallspublikum präsentieren konnte. Das Gerät kann am Ende seiner Bahn ganz unerwartete Wendungen nehmen und verrückte Sachen machen, die Leute sind belustigt.

Christophe Abbé hat Anfang Juni die Vermarktung der „Mollette“ gestartet. Er hofft, dass sie ihren Platz in der Boulegemeinde findet. Die Form ändert nichts an den Regeln: Am Ende des Spiels ist der Gewinner dem Schweinchen am nächsten, alles wie bisher.

Nach einem Beitrag auf franceinfo, hier der Originalbericht.

PS: Dass La Mollette die Zulassung durch die FIPJP als Wettkampfkugel winkt ist unwahrscheinlich. Die Genehmigung des völlig aus der Art geschlagenen schwarzen unrunden und schwer übergewichtigen Magnetschweinchens vom Spielgeräte-Marktführer zeigt aber, dass beim Weltverband nichts unmöglich ist.

Ein kleines Video von franceinfo vermittelt einen anschaulichen Blick und lässt Erfinder sowie Passanten zu Wort kommen.

 


petanque

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Das Foto stammt aus dem sehenswerten Blog voyage de Choupi et Tibal, der sich mit Reisen durch Asien und Europa beschäftigt. Foto: notrepetitgraindasie.com


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Jung, hip, entspannt, Boulebar Liljeholmen in Stockholm. Foto: /www.tripadvisor.com

 

AreWeEurope ist eine Internet-Site, die sich nach eigenen Angaben einem europäischen Journalismus abseits von „Brussels, Brexit and borders“ verschrieben hat. Mit „Border-Breaking-Stories“ ohne Rücksicht auf „nations, generations and identities“.

In einem Beitrag unter dem Titel „Talk about a „Reboulution“ / Snapshot from Sweden", schreibt Daniela De Lorenzo wie die schwedische Idee der „Boulebar“, das Petanque in Schweden ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt hat. Mit diesem Geschäftsansatz, so De Lorenzo, brachen die Macher im Jahr 2000 die Herrschaft der schwedischen „Petanquefamilien“ und ihrer geschlossenen Kreisläufe auf und fanden gleichzeitig eine Lösung gegen die rauen schwedischen Wetterbedingungen.

Die Verfasserin meint, dass die „Boulbar“ in Schweden das Pétanque demokratisiert und 70 Jahre nach seinem ersten Auftritt im skandinavischen Konungariket zum "Volkssport" verholfen hat.

Zum Beitrag auf areweeurope


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Der BPV vermeldet zum wiederholten Mal in den vergangenen 15 Monaten den Austieg eines Vorstandsmitglieds. Leider ohne Erläuterung und Angabe der näheren Umstände. Quelle BPV

Informationen aus erster Hand entnehmen Interessenten Michael Gallenbergers Mitteilung an die bayerischen Vereine, die auch qlaq.de vorliegt. Siehe hierzu auch Bericht vom 02.10. auf qlaq.de


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Foto: Screenshot www.brnzn.de

 

Nein, das o.a. Wandbild sieht zwar aus wie eine künstlerische Adaption des Logos des Bayerischen Petanqueverbandes BPV, ist aber das Monogramm des Streetartkünstlers Bernhard McQueen. www.brnzn.de

In Augsburg ist McQueen kein Unbekannter. Sein Markenzeichen - die Blume - wurde ein lebendiger Teil der Augsburger Kunstszene, sie sollte Baustein im Stadtmarketing der selbst ernannten City of Peace werden. Dazu kam es nicht. Im Gegenteil. Bernhard Mc.Queen wurde für seine Sprayaktionen in der "Friedenstadt Augsburg" zu 3 Jahren Haft verurteilt. 

Aus Solidarität mit dem Inhaftierten hat die Schmuckkünstlerin und Petanquespielerin Dagmar Rippl (PC Neuburg) in ihrem Schmuckatelier perletti Blümchenketten aus handgemachten Glasperlen kreiert und dem Künstler ein extra gestaltetes Schaufenster gewidmet. Quelle: perletti Dagmar Rippl.


IMG 0696Missionar in Sachen Petanque? Kreuzfahrer oder Werbung für Opus Dei?  Foto: qlaq.de

 

Mit ungwöhnlich gestalteten Sportleiberln fällt die neugegründete Spielgemeinschaft petanque münchen auf.

Für den Gewinn des Kreisliga-Meistertitels Südbayern am vergangenen Wochenende in Kaufbeuren reichten die eigenen sportlichen Fähigkeiten ja noch locker aus, was aber nicht ausschließt, dass bei etwaigem weiteren Aufstieg und stärkerer Gegnerschaft, die Anrufung höherer Mächte im Wettkampf notwendig werden könnte.

Es scheint, die ambitionierten Münchner haben für diesen Fall, mit der Wahl des christlichsten aller christlichen Symbole auf ihrem Gewand, schon einmal vorgesorgt.

 

 


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Foto: pixabay


 

Pierre Richard ist dem älteren deutschen Publikum als der „Große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ bekannt.

Der französische Komödiant hat es erst durch den Erfolg seiner Filme in Deutschland auch in Frankreich zu Erfolg und Ansehen gebracht. Im Film Je suis timide mais je me soigne von 1978 der in Westdeutschland unter dem Titel …und das Ganze nochmal von vorn… und in der DDR unter ich bin schüchtern, aber in Behandlung lief, greift der „Blonde“ auf Anweisung mit psychologischen Tricks erfolgreich in ein Pétanquespiel ein.

Nicht schwierig, durch minimale Umgehung der Regeln, Bouler*Innen verrückt zu machen. Quelle: gazette pétanque


 

Wenn es um den Sieg geht, sind alle Mittel recht. Das meint nicht nur der eine oder andere hyperehrgeizige Bouler hierzulande, sondern auch Frankreichs berühmtester Filmpolizist Cruchot, gespielt vom unvergessenen Louis de Funès.

Im 1964 gedrehten Kultfilm Der Gendarm von Saint Tropez zeigt sich der uniformierte Choleriker als trickreicher Betrüger, ist aber ein derart miserabler Spieler, dass selbst seine miesesten Tricks nicht zum Sieg verhelfen.

Eine lobende Erwähnung auf qlaq.de winkt der/demjenigen, die/der alle Regelverstösse im Video mit Verweis auf die jeweilige Bestimmung im offiziellen Pétanque-Reglement benennen kann. ;-) Quelle: gazette pétanque


TANGUY PENIN, INFLUENCEUR DE LA PETANQUE. LBAI120425A

Tanguy Penin, Foto www.midilibre.fr

Tanguy Penin, ein 21jähriger Pétanque-Tireur aus dem Aveyron, sorgt in den französischen Medien mit seinen millimetergenauen Würfen für Aufregung.

"Man muss an die 50.000 Kugeln im Jahr schießen, damit das Gehirn den Bewegungsablauf assimiliert", erklärt der Kugelvirtuose auf tf1. Mit 21 Jahren hat Tanguy seine Leidenschaft zum Beruf gemacht, er gilt als der erste Freestyle-Pétanque-Influencer in Frankreich.

Er nimmt an Veranstaltungen teil und wird zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Sein Hauptziel ist es, das angestaubte Image seiner Disziplin aufzupolieren. Er möchte neue Anhänger für Petanque gewinnen. Quelle tf1.fr

Hier geht es zu verschiedenen Videos auf Youtube mit dem Kunstschützen.


INBOX3E1774Les joueurs de pétanque à Vence, 1970, Öl auf Leinwnd: 73 x 92 cm, Foto: artnet.

 

Der ungarische Allroundkünstler und Maler Kristófy Béla (*1920) lernt sein Handwerk in Wien und Budapest und verlässt wegen der russischen Besatzung seine Heimat.

In Paris macht er sich alsbald einen Namen in der Welt der Presse und des Verlagswesens als Zeichner und Karikaturist, zeichnet für Paris Match und nennt sich fortan Bela de Kristo. Seine Liebe gilt jedoch der Malerei, Kubismus, beeinflusst von André Lhote, ist seine bevorzugte Ausdrucksweise. Alltagsthemen sind seine Sujets. Das Gemälde Les joueurs petanque en Vence, entsteht 1970 und ist ein gutes Beispiel für seinen Malstil. Bela de Kristos Arbeit ist äußerst vielfältig und in all seinen Schaffensjahren hat er nie aufgehört, seinen Ausdruck zu entwickeln. Er modelliert, fertigt Fotomontagen, illustriert Kinderbücher und schafft mit seinem Freund Alexandre Trauner Theater- und Filmkulissen. De Kristo stirbt 2006 in der Normandie.

Das Touristenstädtchen Vence ist nicht so sehr Heimat ganz großer Petanqueveranstaltungen, aber Boule gehört zum Alltagsleben der Einheimischen und lernwilliges mitteleuropäisches Boulevolk absolviert gerne einschlägige Kurse im provençalischen Seealpenvorland.


 


coverAbb. Buchcover Mord auf dem Bouleplatz, www.tredition.de

Mord auf dem Bouleplatz, Kriminalroman von Gisela Arndt bei www.tredition.de, im Selbstverlag erschienen. Das Buch gibt es als Hard- und Softcover sowie als preisgünstiges E-book.

Ein brutaler Mord erschüttert die kleine Bouleszene im beschaulichen, fiktiven Bad Fischbach im realen Kreis Traunstein. Oberbouler Herbert Moser wird mit eingeschlagenem Schädel von seinen Boulefreund*innen entdeckt. In der Geschichte wimmeln zwar reichlich Bouleenthusiasten, beim Boulespiel selbst erwischt man sie aber fast nie, dafür auf unfreiwilliger Verbrecherjagd. Ob nun der Kommissar seine hübsche Assistentin, die immer so sympathisch errötet, am Ende kriegt, wird nicht verraten. Auch nicht warum und mit welcher Waffe der Unhold mordet, nur soviel, in Zukunft aufpassen, Vereinsbouler.

Unsere Freunde vom PCI haben den Roman entdeckt.


 


DPV-Formationen bestritten in den vergangenen zwei Jahren bei allen ausgetragenen Welt- und Europameisterschaften insgesamt 121 Spiele. Wir haben alle Paarungen einfach aneinander gereiht, ohne Zuordnung zu einer speziellen Veranstaltung und ganz ohne Namen. 67 Begenungen davon wurden gewonnen, deren 54 verloren.

In 9 Begegnungen hieß der Gegner Polen, das ist die Rekordpaarung. Dabei behielten unsere östlichen Nachbarn, wer hätte es gedacht, 5 x die Oberhand. Gegen unseren großen westlichen Nachbarn jenseits des Rheins durften DPV-Equipen 7 x ran, Siege gelangen dabei traditionell nicht. Auch Monaco ist mit 7 Aufeinandertreffen einer jener Dauerangstgegner, hier gewann DEU aber immerhin einmal.

Es gibt aber auch absolute Lieblingskontrahenten. Gary Linnekers Spruch, dass beim Fußball am Schluß immer die Deutschen gewinnen, trifft auch beim aktuellen Petanquevergleich DEU - ENG 100%ig zu, 5 Spiele, 5 Siege. Gegen den nördlichen Nachbarn Dänemark sprangen in 6 Matches 4 Siege raus und in 8 Matches gegen die anerkannte Petanquemacht Belgien halten sich deutsche Bouler*innen mit 4:4 unerwartet wacker. Gegen den Petanquewinzling Finnland gab es 2x nichts zu erben, dafür lieferte die Türkei in 4 Begegnungen brav die Punkte ab.

Die beliebtesten deutschen Sieg-Ergebnisse lauten übrigens 13:1, 13:6 und 13:7 (je 8x) und die klassische Schlappe schreibt sich 10:13 (8x), Seltenheitswert haben 12:13 und 13:12 (nur je 1x). 4 Fannys konnten deutsche Formationen verteilen und 2 kassieren.

Viel Spaß beim Stöbern, wer einen Fehler in der Ergebnisliste findet darf ihn behalten, gibt aber Bescheid.

Einen "Guten Rutsch" ins Neue Jahr 2020 wünscht der PCN.


 


boules bites barCome in and boule, neue Boulebar in Tilburg. Foto: tilburg.com

 

Die ursprünglich schwedische Idee der Boulebar, Trinken, Essen, Boulen mit Familie oder Freunden, ist längst auch in Holland angekommen.

Unter dem Namen Jeu de boules bar gibt es in Utrecht ein Lokal dieser Art. das bouleaffinen Feierbiestern bei „Stokebrood med Vockingworst“ Erfüllung ihrer Kugelleidenschaft verspricht. Anders als in Schweden fehlt der Animateur, das Boulevolk bleibt unter sich. Geplant sind von der Gastronomiefirma BHG weitere Jeu de boules bars in größeren Städten, wie Eindhoven, Arnheim und Nijmegen, sodaß sich auch für deutsche Bouler ein Abstecher ins Nachbarland lohnen kann.

Auch Mooie Boules huldigt mit dem Slogan „Eten, boulen en borrelen met vrienden van vrienden“ diesem Konzept in Amsterdam, Rotterdam und Delft. Zeitgeistiges, hippes Ambiente verhilft auch hier dem behäbigen „Altmännerzeitvertreib“ zu neuer Blüte im Kreis von Partygängern und Feiervolk.

Nun lädt in Tilburg ein weiteres Etablissement diesmal unter dem Namen Boules Bites Bar mit elf Bahnen zum geselligen und „unterfüttertem“ Boulen nach Feierabend oder zwischendrin. Die Idee ist gleich, nur Anbieter und Name lauten anders. "Boules hatte lange Zeit das Image eines alten, verstaubten Spiels, aber wir steckten es in eine hippe Jacke", sagt Unternehmer Emile van Westing. Brotzeitbrettln, Finger- und Streetfood halten die Bouler*innen in französisch angehauchter Umgebung bei Kräften, Getränke aller Art bis hin zum 20-Liter-Fass bei Laune. Pro Boulebahn zahlt das spielfreudige Publikum 21,- € die Stunde, komplette Arrangements für bis zu 24 Personen sind möglich.

Für Rotterdam, Den Bosch und Breda avisieren die Betreiber für die nächsten Monate die Eröffnung weiterer Boules Bites Bars. Insgesamt plant die Betreiberholding mit Sitz in Utrecht 15 Filialen in den Niederlanden, teilweise von Franchisepartnern geführt.

Quellen: NJBB, Jeu de Boules Bar, Mooie Boules, Boules Bites Bar, DPG Media B.V., tilburg.com

In Deutschland hat die Systemgastronomie das Konzept scheinbar noch nicht entdeckt, wohl gibt es aber Gaststätten wie beispielsweise das Bistrot Hardy Kugel, das in Köln mit zwei Bahnen und gepflegter Küche der Idee nahekommt.


 


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