Trévoux am Ufer der Saône, Schauplatz der 5. Etappe der Masters de Pétanque und des Supranational de l'Ain, Qualifikationsturnier für das MdP 2022. Foto: Yves Tennevin, commons wikimedia.
Die Agentur Quarterback, Veranstalter der Turnierserie Masters de Pétanque hat in Anbetracht der vielen ausgefallenen Turniere den Qualifikationsmodus für die Ausgabe 2022 abgeändert.
Auffälligste Neuerung: Das diesjährigen Siegerteam ist automatisch auch für 2022 qualifiziert und hat die Möglichkeit seinen Titel zu verteidigen.
QualifMasters wird beschnitten: Der Reigen der üblichen Qualifikationsturniere, neuerdings „La Race“ genannt wurde neu festgelegt und beginnt am kommenden Wochenende nach der 5. Etappe des Masters (DO 19.08.) in Trévoux mit dem Supranational de l'Ain.
Trévoux, 21.-22. August
Mulhouse, 21.-22. August
La Talaudière, 4.-5. September
Chalon-sur-Saône, 11.-12. September
Bourbon-Lancy, 18.-19. September
Ruoms, 18.-19. September
Bourg-Saint-Andéol, 25.-26. September
Montpellier, 2.-3. Oktober
Vaulx-en-Velin, 9.-10. Oktober
Ajaccio, 16.-17. Oktober
Am Ende der Saison kann nur der Spitzenreiter der Gesamtwertung von „La Race“ ein Team aus den 24 besten Spielern dieser Rangliste zusammen stellen.
Ebenfalls neu: Aus den Qualifikationsranglisten der Jahre 2017 bis 2020 wird eine Gesamtrangliste erstellt. Die beiden Führenden dieser Liste dürfen sich daraus bedienen und ihre Èquipen komponieren.
Damit stehen vier Teams fest.
Das bleibt wie bisher: Zwei namhafte ausländische Èquipen werden eingeladen, ebenso behält sich der Veranstalter das Recht vor ein „Team Wild-Card“ zu benennen. Eine Èquipe Locale vervollständigt das Feld an jedem Etappenort. Ausgespielt werden die Lokalhelden in einem spearaten Turnier am Vortag des eigentlichen Masters.
Quelle Quarterback
Foto Boulistenaute.com
Team Italia mit Diego Rizzi, Florian Cometto und Andrea Chiapello lässt dem Überraschungs-Finalisten Team Henri Lacroix mit David Doerr und Kevin Philipson keine Chance und holt sich mit 13:5 den Sieg bei der 4. Etappe der Masters de Pétanque in Six-Fours-Les-Plages.
Nach Platz zwei in Thaon nun der erste Sieg für die Azzurris. Team Lacroix, vorher abgeschlagener Tabellenletzter nutzt die vorletzte Chance aufs Final Four und erkämpft sich 7 Punkte gegen Team Wild-Card und das sensationelle Team Locale mit. H. Fontani, J. Valaige und J. Dubois, das in der ersten Runde die eigentlich unantastbare Equipe Rocher (ohne Rocher) mit 13:12 niederringt.
Team Fazzino kommt auch ohne den Meister überhaupt nicht in die Puschen und kassiert schon wieder eine rote Karte. Bonetto macht diesmal im VF-Match gegen Italien den Fazzino und tappt dreimal vorzeitig aus dem Kreis. Ein absurder Vorgang. Team Rocher bleibt im Rennen um die Finalrunde vorn, dank zweier Punkte in der Barrage der VF-Verlierer.
Alle Spiele und die aktuelle Tabelle nach vier Etappen. Drei stehen noch aus.
Hat ganze Arbeit geleistet, der Spritzbrunnenaufdreher im Fürstbischöflichen Hofgarten der Eichstädter Residenz.
Schönes, Wetter, gute Bewirtung und spritzige Matches unter Freunden. Voll aufgedreht haben die Teams aus Eichstätt, Ingolstadt und Neuburg beim gemeinsamen Regio-Cup-Spieltag im idyllischen Eichstädter Hofgarten. Ergebnisse und Tabelle unter "qlaqtuell" in der linken Spalte.
Knapper gehts nicht • Nach dem zweiten Spieltag in Neuburg liegt der BSSV Kaufbeuren ungeschlagen mit 5 Siegen an der Spitze der BZOL.
In all ihren Matches setzten sich die Kaufbeurer jeweils mit dem knappsten möglichen Ergebnis von 3:2 durch und schafften dabei nur ein mageres Punkteplus von 10 Zählern. Am letzten Spieltag auf dem heimischen Festplatz können die Nordostallgäuer nun den Aufstieg im einzigen Match gegen den SV Kochel perfekt machen.
Kochel und Ingolstadt2 haben jeweils drei Siege auf dem Konto und müssen, wenn sie Kaufbeuren noch abfangen wollen unbedingt ihre zwei ausstehenden Begegnungen gewinnen, Kochel tritt, wie gesagt, im allerletzen Match gegen den Tabellenführer Kaufbeuren an. Ingolstadt hat u.a. den Lokalrivalen PC Neuburg zum Gegner, der sich auf dem heimischen Kiesplatz mit zwei 5:0-Siegen gegen Vaterstetten und Weilheim2 im Abstiegskampf gut Luft verschaffen konnte. Der Vorsprung der Neuburger mit 2 gewonnenen Begegnungen und 2 noch zu absolvierenden Matches auf den sieglosen Tabellenletzten Weilheim2 ist relativ kommod.
Die Spiele/Tabelle. Quelle BPV
Bei der zweiten Etappe der Masters de Petanque in Montluçon ist der erfahrene, der vielgerühmte Christian Fazzino vom Platz gestellt worden. Der Altmeister trat nach Lage der Dinge mindestens dreimal nacheinander vorzeitig aus dem Wurfkreis, sodaß der Schiri gezwungen war dem amtierenden 55+Europameister die Rote Karte zu zeigen.
Verwunderlich, dass es einem Klassemann nicht gelang seine Fehler im Match abzustellen. Wollte es der große Gockel Christian hier gegen den kleinen Schiri auf einen Machtkampf ankommen lassen? Durchaus möglich.
Ein Aufschrei in Frankreichs Szene war die Folge, ein Pierre Fieux, bekannter Boulistenaute-Kommentator schlug sich auf Fazzinos Seite und sah in einem Aufsatz bei boulistenaute.com gar die Existenz des Pétanque in Frankreich durch diese rote Karte gefährdet. Ein ziemlich seltsames Regelverständnis. Die Mehrzahl der Boulistenaute-User blickte entspannter auf das Geschehen.
Fazzino hat unverantwortlich gegenüber seinen Mitspielern gehandelt und wenig Einsicht bewiesen. Bei den MdP geht's um einen Haufen Geld, die vermeintliche Weltspitze ist am Start. Die Aussenwirkung wäre katastrophal, wenn Akteuere den Sport nach Gusto betreiben dürften. Schade nur, dass die Unparteiischen, querbeet bis runter zu bayerischen Provinzveranstaltungen, erst allmählich begreifen, welche Aufgabe sie im Interesse des Sports haben. Manches Resultat bei Welt- und Europameisterschaften, World Games oder einem Ligaspieltag in Kaufbeuren sähe anders aus, wenn Schiedsrichter konsequent aufträten.
Übrigens: Wer hinschaut, hat längst bemerkt, dass beim Einwerfen vor den Matches, allerorten, das Übertreten geradezu zelebriert wird. Kaum eine(r) führt den Wurf sauber aus und bleibt stehen bis die Kugel aufschlägt. Man sollte meinen, dass der komplette regelkonforme Ablauf eines Wurfs in der Vorbereitung geübt und verinnerlicht wird, für einen erfolgreichen Wettkampf. Normalerweise Im Sport eine übliche Praxis, im Pétanque scheinbar nicht.
Die BM/DM-Quali T-à-T und Tir de précision, geplant für den 11. Juli 2021, steht aktuell auf der Kippe.
Vorgesehen ist die Veranstaltung auf dem Gelände des Fürther Südstadtparks, es gibt aber nach BPV-Aussage noch keine endgültige Zusage der Behörden. Ein alternativer Austragungsort steht nicht bereit.
Klarheit soll es nach Ankündigung von Sportwart Eckl, erst im Laufe der kommenden Woche geben.
Gleichzeitig fordert der Sportwart alle Interessenten in harschem Ton auf, "zwischenzeitliche Anfragen zum Thema bei den BPV-Vorständen zu unterlassen". Quelle BPV
Lage-Einschätzung des BPV-Vorstands:
Beschluss des BPV-Vorstands:
Anmeldungen zu den Kombiveranstaltungen BM/Quali
sind ab sofort möglich, jeweils bis 10 Tage vor dem Termin.
Die Anmeldung ist für alle Teams nötig, auch wenn man nur die BM spielen möchte.
Die Anmeldung muss an quali@petanque-bayern.de geschickt werden und muss von ALLEN Spielern die folgenden Informationen enthalten: Name (Nachname, Vorname) / Verein / Lizenznr. / Kontaktinfo (Mailadresse, Telefonnr. oder Anschrift) / gewünschter Spielort (wenn mehrere vorgesehen) und natürlich die Info ob ihr nur für die BM meldet oder auch für die Quali.
Achtung:
Auch bei der Anmeldung für die Tete und Doublette, wo noch unklar ist wo und wann die DMs stattfinden, müsst ihr angeben ob ihr grundsätzlich zu einer DM fahren wollt. Es ist klar, dass man das erst dann sagen kann wenn Termin und Ort feststehen ob es passt. Aber bitte seid da fair.
Zum aktuellen Stand:
Bei der ersten Veranstaltung, der BM/Quali Doublette mixte wird es wahrscheinlich eine Größenbeschränkung geben.
Für die beiden Folgenden (Tete und Doublette) haben sich immer noch keine Vereine als Ausrichter gefunden. Wir haben dafür aber gerade zwei große öffentliche Flächen im Auge wo es klappen könnte ohne Begrenzung. Sobald es dazu mehr gibt bekommt ihr natürlich die Infos. (BM/DM-Quali-Kalender)
Text/Quelle BPV
Bayernliga-Neuling PC Goggolori Weilheim, ist schon wieder weg, noch bevor die erste Kugel der BayLi-Saison 2021 geworfen wurde.
Der Landesliga-Süd-Vierte der Saison 2019 kam unverhofft zu Aufstiegsehren, weil die 1. Mannschaft der MKWU durch ihren Abstieg aus der Bundesliga den vor den Weilheimern platzierten Münchner LL-Teams 5, 3 und 4 den Aufstieg vermasselte. Zusammen mit MKWU 2 in der Bayernliga war das mögliche Kontingent für einen Verein in der weissblauen Elite-Liga bereits ausgeschöpft. Der Versuch der Weilheimer, mit „Legionären“ ihr Team bayernligatauglich zu machen, ist wohl gescheitert.
Der erste Spieltag der BayLi-Gruppe Süd im Münchner Hofgarten am Samstag 12. Juni war mit nun nur noch 3 Teams auch ein relativ kurzes Vergnügen, aber mit spannenden und fairen Spielen. Jedes Team durfte einmal gewinnen. Auch BuLi-Absteiger MKWU1.
MKWU1 - MKWU2 4:1
MKWU2 - BOUPA 3:2
BOUPA - MKWU1 3:2
Saintes-Maries-de-la-Mer samt "Arenas" aus der Luft, Foto wikimedia commons.
Nach Jahren in der Stierkampfarena von Istres wechselt das FINAL FOUR der Masters de Petanque die Stellung und zieht weiter westlich in die Camargue. Wieder wird es ei eine Stierkampf-Arena sein, diesmal an der Strandpromennade in Saintes-Maries-de-la-Mer. der "Capitale de la Camargue".
Die 1931 eingeweihte Kampfbahn fasst etwas mehr als 4.000 Menschen. Statt "courses de taureaux" soll hier am 9. September 2021 das MdP-Finale der 4 besten Teams nach 7 harten Master-Vorrunden stattfinden. Das "weisse Oval" liegt direkt am Meer, Urlaubsatmosphäre wird garantiert sein. Saintes-Maries-de-la-Mer ist gemeinhin als Wallfahrtsort meist spanischstämmiger Roma bekannt.
Wer wird Nachfolger der MdP-Titelträger 2019, Ludovic Montoro, Stéphane Robineau, Mickaël Bonetto und Christophe Sarrio? Die 4 Matadore starten in diesem Jahr in 3 verschiedenen Teams: Montoro und Sarrio spielen im Wild-Card-Team an der Seite von Bruno Le Boursicaud und Kévin Malbec; Stéphane Robineau komplettiert das Team mit Dylan Rocher, Philippe Suchaud und Philippe Quintais und der junge Mickaël Bonetto wird an der Seite von Capitaine Christian Fazzino mit David Riviera und Jérémy Fernandez antreten. Wird es einem von ihnen gelingen, das Kunststück zu wiederholen?
Quelle: Pressemitteilung Quarterback
Die Auslosung der ersten Runde im BPV-Pokal wartet heuer mit einer Novität auf und erfolgt erstmals vor Zuschauern. Während einer Zoomsitzung am Samstag 15. Mai um 15 Uhr können alle Interessierten die Ziehung „live“ verfolgen. Die UEFA-Championsleague lässt grüßen.
In der Gruppe Nord-West mit 16 Teams kann bereits eine komplette reguläre KO-Runde gelost werden, in den übrigen drei Gruppen haben wegen der geringeren Teilnehmerzahl in Runde 1 einige Teams noch spielfrei. In Gruppe Süd-Ost (mit dem PC Neuburg) und Südwest dürfen dabei jeweils 2 Mannschaften zuschauen, dabei kann durchaus das Freilos auf zwei Teams eines Vereins fallen. In Gruppe Nord-Ost hat 1 Team Freilos. Das gewählte Losprozedere für die folgenden ersten Begegnungen soll aber ein Zusammentreffen von zwei Teams eines Vereins/SG in Runde 1 vermeiden.
Eine erfreuliche weitere Neuerung, der Spielmodus wurde im Gegensatz zur bisherigen Praxis abgeändert. In Runde eins einer Pokalbegegnung finden neuerdings drei Einzel (je 2 Pkt.) und ein Triplett (5 Pkt.) gleichzeitig statt. In Runde 2 laufen wie gehabt 3 Doubletten (je 3 Pkt.) gleichzeitig und in Runde 3, falls nötig, wieder drei Einzel (je 2 Pkt.) und ein Triplett (5 Pkt.). Damit wird sichergestellt, dass pro Pokalbegegnung nun zwingend ein Triplett gespielt werden muss um die für den Sieg notwendigen 16 Punkte zu erreichen.
Die zuletzt praktizierte Regel sah in Runde eins bereits ALLE Einzel gleichzeitig vor, gefolgt von der Runde mit den 3 Doppeln. Damit konnte eine Mannschaft eine Pokalbegegnung mit sechs gewonnenen Einzeln und zwei siegreichen Doppeln vorzeitig für sich entscheiden, ohne ein einziges Triplett gespielt zu haben.
Der geänderte Modus schafft zwar die mit 12 Punkten grundsätzliche Überbewertung der Einzelspiele immer noch nicht ab, gibt aber der Königsdisziplin Triplett zumindest teilweise wieder ihr Recht.
Siehe dazu PCN-Beitrag
Ab wann nun tatsächlich gespielt werden kann, wird der Gesetzgeber entscheiden, auch das ist eine Neuerung im BPV-Pokal.
Mit Team Wild-Card sind nun die sieben ständigen Teams der Masters de Petanque 2021 komplett. An jedem Etappenort vervollständigt eine regionale Meistermannschaft das Feld auf 8 Viertelfinalisten.
Bei der Besetzung von Team 7 haben die Veranstalter gewiss nicht daneben gegriffen. Ludovic Montoro als capitaine, Bruno Le Boursicaud, Kevin Malbec und Christophe Sarrio wissen alle haargenau, wie sich Finalsiege beim Masters anfühlen. Auf zusammen 9 MdP-Titel kommt die Wild-Card-Truppe. Montoro könnte sogar nach seinen Triumphen 2018 und 2019 einen nie da gewesenen Dreifacherfolg in Reihe schaffen.
Übrigens: Hätte Philippe Suchauds Equipe 2014 im HF gegen Team Madagaskar und 2017 im Finale gegen Fazzino/Rizzi/Weibel/Andriantseheno nicht gepatzt wäre für den Fleischermeister zwischen 2012 und 2017 möglicherweise ein unglaubliches Sixtuple drin gewesen und Montoro müsste noch sehr lange für den Eintrag in die Petanque-Geschichtsbücher ackern.
Team Wild-Card:
Ludovic Montoro (40), Pointier, Club Frejus Intern. Petanque (2020), 1 x CdF, 2 x MdP
Bruno Le Boursicaud, (43), Tireur/Milieu, Petanque Romanaise (2020), 7 x WM, 4 x MdP, 4 x CdF
Kevin Malbec (32), Milieu, Club ASP Vaulx (2020), 2 x EM, 2 x CdF, 2 x MdP
Christophe Sarrio (36), Tireur, Petanque Bron Terraillon (2020), 4 x CdF, 1 x MdP
Die geplanten MdP-Termine:
Mit der sogenannten „unsere-Cowboys“-Challenge hat der DPV einen Wettbewerb veranstaltet, der den natürlichen Bedürfnissen seiner jüngsten Verbandsangehörigen nach sportlicher Bewegung weitaus mehr entgegen kommt als die üblichen bewegungsarmen Petanque-Standarddisziplinen.
Tireur*Innen in den Altersklassen U14, U18 und U23 sollten so schnell wie möglich auf fünf/sechs Meter Entfernung 30x zielgenau schiessen, die Schusskugeln selbst wieder einsammeln und die Zielkugeln auch selbst wieder auflegen. Pro Fehlschuss gab es 15 Sekunden Zeitstrafe. Das ganze war der Pandemie geschuldet als Ländervergleich-Fernwettkampf organisiert.
Bester „Athlet“ bei den Espoirs war Ben Weiland vom LV Hessen. Bei den Juniors gewann Justin Neu (LV Saar), und bei den „Kadetten“ setzte sich Mathis Schulz vom LV NRW durch. Dem LV Bayern gelang eine Final- und eine Halbfinalteilnahme. Von den 10 deutschen Landesverbänden gingen nur BaWü und Hessen in den drei Altersklassen an den Start, Bayern, Saar und NRW machten in zwei AK mit, Berlin in einer.
Vielleicht ist mehr Bewegung im Spiel genau das Rezept um langfristig auch in den Petanque-Mitgliederstatistiken etwas zu bewegen. Andernfalls bleiben Sportboule, Raffa oder Volo die besseren Empfehlungen für bewegungswillige junge Leute.
PS: „unsere Cowboys“-Challenge? Mädels waren wohl keine dabei?
Quelle DPV
Ginge es nach den jüngsten internationalen Meriten, wäre der Favorit für die diesjährige Masters de Petanque-Kampagne schnell gefunden.
Italien stellt die amtierenden Europameister im Triplet, im Einzel und im Präzisionsschiessen und Italien dominierte die Männerwettbewerbe bei der letzten Trophee l’Equipe für Nationalteams gegen namhafte Konkurrenz nach Belieben. Dazu kommt noch eine aktueller Vizeweltmeistertitel im Doppel.
Wenn es nur so einfach ware. Juli 2019, 3. Etappe der MdP in Agen, Suchaud, Rocher und Lucien zerlegen die späteren Europameister Rizzi, Biancotto und Cocciolo im Finale in drei Aufnahmen zu Null.
Die Squadra verpasste 2019 nach gutem Start das Final Four 2019. Rizzi konnte zwar die MdP schon gewinnen, aber nicht mit seiner azurblauen Nationalmannschaft.
Diego Rizzi, Andrea Chiapello, Alessio Cocciolo und Florian Cometto wagen 2021 einen neuen Start ins "Blaue".
Dass die gut eingespielte und bissige Equipe Mickael Bonetto, Jeremy Fernandez und David Riviera für die Masters nominiert wurde, leuchtet ein.
In Marc Hascoets franz. Rangliste CUP liegen Riviera und Bonetto auf den Plätzen drei und vier, Fernandez rangiert an acht und in der letzten voll durchgespielten Saison 2019 wurde das Trio franz. Vizemeister 3:3.
Die Drei dürfte es nicht erzürnen, dass Ihnen die MdP-Veranstalter als nominellen Teamcapitaine den alten Fahrensmann Christian Fazzino vor die Nase gesetzt hat. Auch wenn es der vierfache Weltmeister und vierfache MdP-Sieger nach seinem Wechsel von Lyon nach Bron etwas langsamer angehen lässt und eher die Rolle des Grüßonkels für Bron-Mannschaftssponsor Terraillon übernommen hat, spielen kann er immer noch.
Die gesamte MdP-Konkurrenz wird dieses Jahr alles andere als eingespielt sein, vielleicht fällt damit die große Erfahrung des „Spielers des Jahrhunderts“ um so stärker ins Gewicht.
Masters de Petanque 2021, Team Nr. 4:
Christian Fazzino, 64 Jahre, Pointeur/Millieu, CP Bron Terraillon, 4-facher Weltmeister, 4-facher Sieger MdP, 11-facher franz. Meister • Mickael Bonetto, 26 Jahre, Club L’Elysee Salon, Tireur, Franz. Vizemeister 3:3 • Jeremy Fernandez, 26 Jahre, Boule de L’Elysee Salon, Milieu/Tireur, Franz. Vizemeister 3:3 • David Riviera, 44 Jahre, Boule de L’Elysee Salon, Pointeur, Franz. Vizemeister 3:3
Masters de Petanque 2021 • Maison Durk ist in der Bouleszene bekannt durch Schussgewalt und Treffsicherheit. Sein Team für die diesjährige Ausgabe der Masters de Petanque spiegelt seine Neigungen und Fähigkeiten voll wider.
Masters de Petanque 2021 • Maison Durk ist in der Bouleszene bekannt durch Schussgewalt und Treffsicherheit. Sein Team für die diesjährige Ausgabe der Masters de Petanque spiegelt seine Neigungen und Fähigkeiten voll wider.
Als "Capitaine" der Truppe, bringt er mit Jean Feltain, Michel Hatchadourian und Jean-Michel Puccinelli weitere Tir-Experten von Rang, um sich den Weg zum Masterstitel 2021 frei zu schiessen.
MdP-Team 3:
Maison Durk, 34 Jahre, Petanque Montpezataise, Tireur, 2 x franz. Meister, 2 x MdP. Jean Feltain, 31 Jahre, Petanque de Loubeyrat, Tireur/Milieu, 2 x franz. Meister (2020 zwei Turniertietel) Michel Hatchadourian, 32 Jahre, C.A.S.E Nizza, Tireur, 2 x franz. Meister (2020 Finale PPF Individuel) Jean-Michel Puccinelli, 43 Jahre, Petanque Arlancoise, Tireur, 2 x Sieger MdP
Gewöhnungsbedürftige "composition" .Foto: quarterback
Mit einem ungewohnten Team meldet sich Henri Lacroix nach Absenz 2019 für die diesjährige Ausgabe der Masters de Petanque zurück. (MdP 2020 fiel wegen der Pandemie aus) Der 45-jährige Varois, 12-facher Weltmeister und von vielen als der beste Spieler der Welt bezeichnet, tritt an mit
Mit einem ungewohnten Team meldet sich Henri Lacroix nach Absenz 2019 für die diesjährige Ausgabe der Masters de Petanque zurück. (MdP 2020 fiel wegen der Pandemie aus) Der 45-jährige Varois, 12-facher Weltmeister und von vielen als der beste Spieler der Welt bezeichnet, tritt an mit
Kevin Philipson (Tireur, 33 Jahre, Club Imperial Petanque, 3 Turniersiege in 2019),
David Doerr (Tireur, 22 Jahre, Club Petanque Pasteur, 3 Finales in 2019 und Vizemeister 1:1) sowie Jean-Claude Jouffre (Leger, 60 Jahre alt, Club PE Andrezieux, 3 Siege 2019).
Gewiss keine schlechte Mannschaft, aber nicht zu vergleichen mit der Qualität mit der sich Lacroix gewöhnlich umgibt. Bemerkenswert die Feststellung des Meister, dass sich "in seinem Team nur Freunde befinden", die fitter denn je mit ihm um den MdP-Titel kämpfen werden. Zusammen bringen es die „Freunde“ auf 21 französische Meistertitel, 15 davon gehen auf Lacroix' Konto.
09./10.10. Marseille, Coupe de France des Clubs de pétanque, Finalrunde der Besten Acht • Wie nicht anders erwartet, gewinnt die zusammengekaufte Startruppe von Frejus International Petanque mit fast schon obszöner Überlegenheit das Finalturnier des CdFdC 2019/2020.
Die hauptsächlich aus den Trümmern des zerschlagenen Exmeisters ABC Draguignan entstandene Siegermannschaft holt sich den Titel in diesem traditionellen Wettbewerb ohne im Turnierverlauf ein einziges Triplette gespielt zu haben. Der derzeit praktizierte Modus 6xTête-à-tête à 2 Pkt., 3x Doublette à 3 Pkt. und 2xTriplette à 5 Punkte macht dies möglich, indem er die Einzelspielrunde maßlos überbewertet und die einstige Königsdisziplin des Petanquesports, das Triplette, zum lästigen Anhängsel und Lückenbüsser degradiert.
Es klingt unglaublich, aber bei den 7 Finalbegegnungen in Marseille spielten die acht beteiligten Equipen von 14 theoretisch möglichen Triplettes gerade einmal lächerliche 4, weil die Entscheidungen nach Einzeln und Doppeln vorzeitig gefallen waren. Wer immer diesen Modus erfunden hat, erweist damit dem Petanquesport einen echten Bärendienst. Mittlerweile äfft man auch hierzulande das Spielschema kritiklos nach, zu befürchten ist, dass sich dieser Pokalunfug international zu Lasten des Triplettes langfristig durchsetzt.
Wie prägend die Dreierequipe für unseren Sport ist, erkennt der Boulefreund an der Weltmeisterschaft der Männer, die bis 2014 ausschließlich nur im Triplette ausgespielt wurde. Das Tête-à-tête kam erst 2015 dazu, die verschiedenen Doublette-Varianten gar erst 2017. Ohne Zweifel hat die Drei im Petanque eine ähnlich fundamentale Bedeutung wie die Elf im Fußball. Nichts gegen das Einzel generell, aber ein Mannschaftswettbewerb ohne zwingend zu spielende Triplette-Matches erscheint fast schon als Verrat am Wesen des Petanquesports.
Verfasser Roland Netter
Nachzulesen unter https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php/Häufige Fragen/Welche Neuerungen Neuerungen soll es ab dem 8. Juni 2020 geben?
Matthias Ress (MKWU), Vincent Probst (Mechenhard) und Tobias Müller (BaWü) verpassen mit 12:13 gegen C. Schellekens, O. Djibril und X. Steijns NL nur hauchdünn das Finale beim Triplette Royale in Düsseldorf. Sieger durch Münzwurf D. Fifi BEL, R. Zuidland und N. Claes beide NL durch Münzwurf.
Wie der Boulefreund Berichten auf PA.de entnehmen kann, verliert nach Osterholz Scharmbeck auch Buli-Vizemeister BF Malsch einen Großteil seines Spitzenpersonals.
Zwar halten einige Topp-Leute des Vereins die Klasse und wechseln zu einem BuLi-Aufsteiger, aber andere steigen freiwillig ab und spielen eine oder gar zwei Ligen tiefer. Auch beim Exbundesligisten FT Freiburg ist dieses Phänomen des persönlichen Downsizings zu beobachten. Viele hochkarätige Leistungsträger verlassen den Club um eine Liga tiefer anzuheuern.
Der EuroCup zeigt auch 2019, dass DPV-Spitzenclubs mit europäischer Konkurrenz nicht mithalten können. Niederlagen gegen Nonames aus Winzverbänden machen besorgt. Die Stellungnahme des Malscher Coaches zu den europäischen Mißerfolgen, sein Club käme in der BuLi mit 80% Einsatz durch, stellt der höchsten Liga des zweitgrößten Petanqueverbandes in Europa ein miserables Zeugnis aus.
Ob Elitespieler*innen unserer BuLi oder sich selbst einen Gefallen tun, wenn Sie zweit- oder drittklassig Liga spielen, kann angezweifelt werden. Soviel gute Spieler*innen nach internationalen Maßstäben haben wir in Deutschland nicht, als dass unsere höchste Liga darauf verzichten könnte.
Das Grande Finale PPF vom 16. bis 18. Januar in Frejus ist das erste Großereignis in Frankreichs Boulesaison 2020.
Die Turnierserie Passion Petanque Francaise 2019, besteht aus einer Reihe ausgewählter Veranstaltungen des FFPJP-Boulekalenders. Die bestplatzierten Spieler aus der Rangliste dieser Turniere bilden 16 Dreierteams, die das Grande Finale zum Abschluß der Serie in Frejus bestreiten.
Die dafür notwendige Platzierung unter den besten 48 ist jedoch keine Garantie für eine Teilnahme, die Veranstalter vergeben sogenannte Wild Cards an Teams, die die Attraktivität des Turniers für die Zuschauer erhöhen sollen. Das französische Junioren-Weltmeisterteam bekommt beispielsweise einen jener Kartons und dürfte als Team 16 eine echter Zugewinn sein.
Ob nun der Präsident des Hauptsponsors, ein Immobilien-Unternehmen, ein derart sportliches Zugpferd darstellt, dass es eine Aufstellung in Wild-Card-Team 15 rechtfertigen würde, mag bezweifelt werden. Seine Teammitglieder fürs Finale, Christian Fazzino, als Nr. 50 der Rangliste eigentlich auch nicht qualifiziert und Marco Foyot (30), werden wohl finanziell ausreichend für diesen „Liebesdienst“ entschädigt werden. Sportlich beweisen müssen die beiden Petanqueschlachtrösser sowieso nichts mehr.
Eine ganze Reihe namhafter qualifizierter Spieler fand keine Berücksichtigung in den Teilnehmer-Equipen, Stefano Bruno, Pascal Dionisi, Simon Cortes, Claude Jouffre oder Christian Andriantseheno um einige zu nennen.
Cindy Peyrot die PPF-Ranglistenerste bei den Damen hat in diesem Jahr auch 3 Männerwettbewerbe gewonnen und einige gute Platzierungen erreicht. Für das PPF-Männer-Ranking zählte jedoch nur einer dieser Wettbewerbe. Trotzdem, sie hat ebenso wie beispielsweise die hochgestuften Finalteilnehmer „Dawson“ Dubois, Schroll oder Balliere 12 Punkte erreicht und wäre im Männerfeld gewiss eine echte Attraktion gewesen, mehr zumindest als der Chef eines Immobiliengeschäfts.
Quelle: PPF
Hier das Grande-Finale-Starterfeld der Männer.