Banner

 Stolze Spanier

Einer fehlt. Der Präsident des internationalen Petanqueverbandes und Einfädler der Dreifach-WM, Claude Azema, konnte wegen Problemen mit dem Flieger nicht selbst bei der Präsentation dabei sein und musste sich mit der Übermittlung einer schriftlichen Botschaft begnügen. Foto Gemeinde Santa Susanna

 

Joan Campolier, Bürgermeister der spanischen Fremdenverkehrsgemeinde Santa Susanna und weitere Würdenträger aus Sport und Politik stellten am 22. Oktober die Pétanqueweltmeisterschaften 2021 der Öffentlichkeit vor.

Ganz besonders stolz sind die Verantwortlichen, weil erstmals in der Geschichte des Pétanquesports eine Weltmeisterschaft für Jugendliche, Frauen und Männer an einem Ort und in einem Veranstaltungszeitraum stattfinden wird. Ca. 2000 WM-Teilnehmer, davon 400 Sportler*Innen aus 50 Nationen werden in der Zeit vom 12. bis 21. November an der katalanischen Costa del Maresma erwartet. Dazu rechnet man mit ungefähr 6000 Besuchern der Wettkämpfe vor Ort und ca. einer Million Zuschauer weltweit bei den vom spanischen Sportfernsehsender LaLIGA gelieferten Liveübertragungen.

Quelle Gemeinde Santa Susanna

Zum Thema WM bei qlaq.de Beitrag Beitrag


O But halbiert angepasst

Schwarzer Käse? Foto:qlaq.de

 

In den Niederlanden, in der Schweiz in Frankreich gibt es mit Pflanzenkohle eingefärbten Käse, gereift in der Art eines Edamer, Emmentaler oder Camembert. Mehr Gimmick als ernsthafte Delikatesse, aber angeblich gut genießbar.

Nein, auch wenn es so aussieht, die beiden oben dargestellten Gebilde sind keine weitere Schwarzkäsevariante, sondern ein Produkt aus dem Sortiment des größten französischen Anbieters für Pétanquewaren.

In zwei Hälften zerteilt, offenbart das von der FIPJP seit dem 21.06.2021 per Ausnahmegenehmigung als Wettkampfzielkugel zugelassene pechschwarze Cochonnet eine Struktur, die an Tilsiter Käse erinnert.

Das But ist zwar schon seit geraumer Zeit im Handel, war allerdings stets mit dem Hinweis auf die Unvereinbarkeit mit den internationalen Regularien gekennzeichnet. Das hat sich nun mit der Ausnahmegenehmigung durch die obersten Regelhüter geändert, die Verwendung als reguläre Zielkugel in offiziellen Wettbewerben ist nun durchgängig gestattet, obwohl das Schweindl mit durchschnittlich 22,17 Gramm schwer übergewichtig und durch Metallbeigaben hochgradig Magnet süchtig ist. Beides ist eigentlich verboten.

VOBUTAusnahmegenehmigt. Das Obut Cochonnet mag Magneten und wiegt mehr als erlaubt. Foto: qlaq.de

Das mit Metall angereicherte Kunststoffkügelchen trägt vorschriftsmäßig den erhaben angebrachten Herstellernamen gleich in vierfacher Ausfertigung, ein kleines, wohl dem Herstellungsprozess geschuldetes Zäpfchen ragt zusätzlich aus der Silhouette. Der Durchmesser bleibt mit annähernd 29 mm, im Limit.

Die schwarzen Schweine sind im Sechserpack für 10,50 € beim günstigten Anbieter in Frankreich erhältlich, deutsche Händler nehmen 3 Euro für das Einzelstück.

Bei einem kurzen Küchentest fiel auf, dass die kleinen Schwarzen auf hartem Grund höher abprallen und spröder reagieren als herkömmliche Holzkugeln. Beim Rolltest auf ganz leicht geneigter schiefer Ebene veranstalten sie einen unrunden Eiertanz, wahrscheinlich wegen der vorstehenden Schriftlogos und des Fabrikationszäpfchens. Vielleicht aber auch wegen der inneren Struktur. Entlang der umlaufenden Formnaht zersägt, zeigen die Schnittflächen diese unregelmäßigen und ungleich verteilten Luftbläschen. Ob sie beim Herstellungsprozess automatisch entstehen oder absichtlich eingebracht werden, um das hohe spezifische Gewicht der Kunststoff-/Metallmasse zu reduzieren, ist nicht erkennbar.

Was die FIPJP veranlasst hat diese Zielkugel für Wettbewerbe zuzulassen ist schleierhaft. Die Zahl körperlich eingeschränkter Wettkämpfer*Innen im ernsthaften Petanquesport dürfte so hoch nicht sein, daß eine derart krasse Abweichung von der Regel gerechtfertigt wäre.

Ein reguläres gut abgelagertes Holzcochonnet samt Farbbezug bringt gerade noch 10 Gramm auf die Waage, im Gegensatz zu den über 22 Gramm des schwarzen Säulis. Mehr als 100% Differenz, da kann von gleichen Bedingungen nicht mehr die Rede sein, ganz abgesehen davon, daß ein gewitzter Pétanker auf die Idee kommen könnte runde 700-Gramm-Eisenmetallgegenstände kurzfristig zu magnetisieren.

VMSFür körperlich eingeschränkte Hobbybouler ist das Magnetschweinderl bestimmt kein schwarzer Käse sondern hilfreich. Eine generelle Zulassung als Wettkampfzielkugel macht es wegen seiner ausgeprägten Abweichung von der Regel aber zum steten, schwer genießbaren, Schwein des Anstosses.

VMS-Cochonnet von MS, die vorgeschriebene Herstellerkennzeichnung ist nur mit Mühe erkennbar. Foto: qlaq.de

PS: Mit dem noppeligen Zielkugelprodukt von MS hat eine weitere Abweichlerin eine Ausnahmegenehmigung der FIPJP erhalten. Der Kunststoffbollen liegt mit ca. 21 Gramm ebenfalls deutlich über dem regulären Limit. Die bei Kunststoffprodukten vorgeschriebene Herstellerkennzeichnung, hier VMS, kann bei einer Letterngröße von ca. einem Millimeter als Scherz bezeichnet werden. Die Oberflächenstruktur unterliegt (noch?) keiner Regel, der Durchmesser bewegt sich gegen 31 mm und bleibt im erlaubten Rahmen.


LittoralFrance

Grande-Synthe, ganz oben in Frankreich. Foto iddri.org

 

Klar macht der internationale Pétanqueweltverband der Veranstalteragentur Quarterback einen Strich durch die Rechnung. Die nachträglich von der FIPJP für 18./21. November 2021 in den Kalender aufgenommene Weltmeisterschaft der Männer in Spanien beraubt die 20. Trophée des Villes de Pétanque, die zum selben Zeitpunkt 32 Städtemannschaften zusammenführt, ihrer größten Stars.

Die WM-Teilnehmer Dylan Rocher und Henri Lacroix werden der Mannschaft aus der Gemeinde Frejus ebenso fehlen wie Philippe Suchaud, den Titelverteidigern aus Clermont-Ferrand. Wem der vierte WM-Fahrer Philippe Quintais abgehen wird lässt sich nicht so genau bestimmen, der fünfmalige TdV-Sieger triumphierte in der Vergangenheit mit dem Team seiner Geburtsstadt Chartres, sowie den Gemeindeselektionen von Nizza und Dreux. Seine Lizenz hat der 53jährige bei Petanque Langon-sur-Cher. Der sechsmalige Trophée-Rekordsieger Philippe Suchaud gewann ebenfalls schon für drei verschiedene Städteteams (Nizza, Dreux, Clermont), war aber auch gleichzeitig mit den Clubs vor Ort ,DUC Nizza und PC Dreux, wie auch Quintais, verbandelt. Suchauds Vereinsteam Pétanque Arlanc (seit 2017) ist bei der Trophée nicht engagiert.

Daß nun aber die WM der "Trophy" den Rang ablaufen wird, nur weil ein paar Stars fehlen, ist nicht anzunehmen. Eine Weltmeisterschaft ist für das französische Fachpublikum nicht unbedingt ein übergeordneter Wettbewerb. Die Punktevergabetabelle der Qualif Masters bspw. macht das deutlich.

Titelverteidiger Clermont-Ferrand fehlt neben P. Suchaud auch noch Michel Puccinelli, der in Frejus gebraucht wird, sodaß die großen Favoriten 2021 wohl aus dem Süden kommen. Nizza, mit Mickaël Bonetto, mit Riviera und Fernandez etwa, den Gewinnern des letzten Masters de Pétanque und der TdV 2018, damals mit Marseille. Fréjus gehört zu den Kandidaten für den Sieg. Auch wenn die Stars fehlen, ist die Personaldecke im Var, dicht genug für einen Sieg. Ax-les-Thermes mit dem franz. Meistertrio 2021 hat Chancen, wer weiß?

Überraschungen sind generell nicht ausgeschlossen, man denke nur an die Vorjahresfinalisten. Lyon, 2013 und 2016 im Finale, rechnet sich etwas aus, wie auch Metz, das immer wieder konkurrenzfähige Teams aufgestellt hat. Die beiden lokalen Equipen aus Grand-Synthe werden sich einen Haxen ausreissen um eine in der zwanzigjährigen Geschichte der Trophée des Villes nie dagewesene Leistung zu schaffen, den Heimsieg.

Quellen: fr.wikipedia.org, sportmag.fr, tropheedesvilles.fr, boulistenaute.com

Gastgeber 2021 ist die Gemeinde Grande-Synthe (ndl. Groot-Sinten) im Dunstkreis von Dünkirchen in der äußersten westflämischen, allernördlichsten Ecke der französischen Republik. Die Wettkämpfe finden im Palais du Littoral und im örtlichen Boulodrome statt. Die engagierten Teams 2021 und ihre Besetzung sowie alle anderen Informationen zum Wettbewerb erfahren Interessent*Innen auf der offiziellen Homepage der TdV.

Berichte über vergangene TdV-Wettbewerbe finden sich auf unserer Homepage: TdV1 TdV2 TdV3
TdV4 ebenso wie eine kleine Beschreibung des Wettbewerbs

Einen Überblick über Siegerteams und deren Protagonisten vermittel die französische Ausgabe von wikipedia.


Mise en conformite

Abb. Scan aus Planète Boules

 

In der neuesten Ausgabe der französischen Petanque-Zeitschrift Planète Boules vom 30. September 2021 schildert der Präsident des Petanque-Weltverbandes (FIPJP) Monsieur Claude Azema in einem Beitrag mit dem Titel „Mise en conformité“ ausführlich seine Bemühungen bei der Gründung des neuen Kugelsportweltverbandes WPBF/FMBP.

Im englischen Sprachgebrauch heisst das neue, von Pétanquefunktionären dominierte, Weltkugelsport-Verbandskonstrukt „World Pétanque Bowls Federation“ sowie „Federation Mondiale de Boules et de Pétanque“ für französische Zungen. Der neue Verband wurde nach den Vorschriften des Internationalen Olympischen Kommites geschnitzt, eine Anerkennung durch das IOC ist deshalb höchstwahrscheinlich.

Es fällt auf, dass die Weltverbände für Sportboule F.I.B. (Lyonnaise) und Bocce C.B.I. (Boccia, Volo, Raffa) die einst zusammen mit der FIPJP die zerschlagene Vorläuferorganisation CMSB trugen und einen Großteil der Kugelsportler weltweit repräsentieren, lediglich als Nickauguste in der Azema’schen Schöpfungsgeschichte vorgeführt werden.

Hier eine maschinelle Übersetzung des Planète-Boules-Beitrags, erstellt mit dem DeepL-Online-Translator. Wir bitten Ungereimtheiten zu entschuldigen.


IMG 0389

Die Regensburger Boulehalle verfügt über einen einzigartigen Bodenbelag. Foto: qlaq.de

 

Michael Eckl, frischgebackener 1. Vorstand des BC Ratisbonne Regensburg kündigt in einer Mail an Bayerns Vereine eine gutgepackte Hallensaison 2021/2022 in der Regensburger Boulehalle an und hofft auf ein möglichst ungestörtes Spielvergnügen ohne sonderlich Pandemie bedingte Einschränkungen.

Veranstaltungsflaggschiff ist wieder die Team-Hallenmeisterschaft mit Vorrunden und Finals, die sich von November bis Februar erstreckt. Anmeldeschluss ist der 17. Oktober. Einladung Hallenmeisterschaft

Freitagnachmittage sind als Spieltage der 1.Regensburg Monatsturnier-Serie vorbehalten, Format Supermêlée. Einladung Monatsturniere

Dies und die Termine weitere Turniere in den Formaten Doublette, Triplette und Doubl. mixte finden Interessent*Innen unter Hallenturniere 2021/2022

Ansonsten ist die Halle vier bis fünf mal die Woche ganz regulär geöffnet für Training und Spiel, Sonderveranstaltungen können natürlich vereinbart werden. Der BC Regensburg freut sich auf regen Besuch.


Michael Gallenberger seit Februar kommissarischer Referent für Breiten- und Behindertensport und damit Mitglied im erweiterten BPV-Vorstand ist heute mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück getreten.

Gallenbergers, von viel Enthusiasmus getragenes, vorrangiges Ziel war es, einen überalterten BPV zu verjüngen, den Petanquesport in bayerischen Mehrspartenvereinen zu etablieren um so eine größere Zahl von sportlich interessierten jungen Leuten ansprechen und für den Kugelsport gewinnen zu können.

In seinem Rücktrittsschreiben an die bayerischen Petanquevereine bedauert Michael Gallenberger, dass der Vorstand weder als Team zusammen arbeitet noch ein gemeinsames Ziel hat und kündigt auch den Austritt seines Heimatvereins aus dem BPV an. "Zum jetzigen Zeitpunkt könne er einem Verein die Mitgliedschaft im BPV nicht empfehlen"

Er führt weiter aus: „Es gibt keinerlei Gemeinsamkeiten in der Ausrichtung der Verbandsarbeit zwischen dem Vorstand und mir (Gallenberger) und auch keine Hoffnung, dass sich unter der Führung von Gottfried Schaaf daran etwas ändern wird“.

Michael Gallenberger beklagt die mangelnde Qualifikation und fehlende Lernbereitschaft speziell auf den drei Schlüsselpositionen des Verbandes, Präsident, Vizepräsident und Finanzvorstand. „Es könne einfach nicht sein, dass sich die Anforderungen an ein Amt den Möglichkeiten des Amtsinhabers anpassen müssen“. "Personen, die eine Arbeit ehrenamtlich übernehmen möchten, sollten dafür entsprechend qualifiziert sein oder zumindest bereit sein, sich fehlendes Wissen anzueignen".

Kommentar: Der BPV hat schon einige Rücktritte erlebt, aber noch keinen mit einer derart klaren Begründung. Es scheint, die bayerischen Vereine haben mit dem BPV ein ernsthaftes Problem. Hört man sich um, heißt es immer wieder, man dürfe die Fähigkeiten und das Verhalten von Sportfunktionären nicht so streng beurteilen, man müsse, so die vorherrschende Meinung, doch froh sein, wenn überhaupt eine(r) die Mühle in Schwung hält. Ob das auch gilt, wenn es dabei direkt an die Wand geht?

Text nachträglich zum besseren Verständnis umgestellt.

Quelle: Michael Gallenbergers Mitteilungsschreiben an die bayerischen Vereine und an qlaq.de


Nach einer Meldung des DPV ist Sebastian Lechner vom bayerischen Petanqueverband neuer Sportdirektor des Deutschen Pétanque Verbandes. Damit bekleidet in diesem Jahr nach den Vorgängern Hatzenbühler und Ress bereits der dritte Mann diese bezahlte Stelle im Verband.

Auch wenn es dem DPV keine Erwähnung wert ist, bedeutet die Meldung in erster Linie, dass Sebastian Lechner als Bundestrainer für den Seniorenbereich entlassen wurde. Zwei Monate vor den geplanten Weltmeisterschaften in Spanien steht der Verband damit offiziell ohne Bundestrainer für den Männerbreich da. Seinen letzten internationalen Einsatz als verantwortlicher Übungsleiter hatte Lechner 2019 bei der wenig befriedigenden WM der Frauen in Laos. Den Zusammenbruch des DPV-Männerkaders im Mai 2020 überlebte er nicht nur als einziger der zahlreichen Trainer aus Bayern unbeschadet, sondern erbte auch den Cheftrainersessel von den Vorgängern Zuschlag und Peter. Nun nach 15 Monaten ist auch für Lechner Schluss auf dem höchsten Übungsleiterposten im DPV.

Im neuen bezahlten Amt folgt er einem 4-Monate-Sportdirektor nach, dessen Qualifikationen den Aufsehern vom DOSB wohl nicht genügten. Es scheint, dass der DPV in einigen Bereichen mit den Vorgaben der bereits 2012 vom BMI initiierten Spitzensportreform gewisse Probleme hat.

Quellen: DPV, BMI


threema 20210915 221732033
 
Petanque auf dem Abenteuer-Spielplatz von Vladimir und Danuse Glaser.
 
Das normalerweise am letzten Wochenende im April stattfindende internationale Baron Münchhausen Turnier im tschechischen Orech (Nuß) vor den Toren der Goldenen Stadt Prag, wurde bedingt durch Corona dieses Jahr auf den 11. September 2021 verlegt.
 
Wie immer wurde auch dieses 25. Jubiläumsturnier vom C.T.P. CLUB ORECH und den engagierten Gastgebern Vladimir Glaser und dessen Ehefrau Danuse auf deren Obstgartengrundstück mit angeschlossener Pension in Orech hervorragend organisiert ausgerichtet. Insgesamt 140 Teilnehmer aus 5 Nationen waren heiß darauf ihrer Bouleleidenschaft nach längerer Turnierabstinenz endlich wieder frönen zu können. Bei ausgezeichneten Platzbedingungen und optimalen spätsommerlichen Temperaturen wurde im A-Turnier der Jubiläumsmeister nach der Turniervariante "Schweizer System“ ermittelt. 
 
Jakub Konsel  (POP Praha) und Pavel Hodbod  (Carreau Brno) sicherten sich in einem spannenden abendlichen Final-Wettkampf gegen Pavel Palas  (UBU Unetice) und Jindrich Horáček (PC Kosova) den Jubiläumssieg im 25. Baron-Münchhausen-Turnier. 

Eine Fahrt nach Orech lohnt sich für Petanqueisten immer, da Freunde dieses Sports aufgrund der zahlreichen Spiele voll auf ihre Kosten kommen. Für Spieler die frühzeitig im Turnier ausscheiden bietet sich ein Kulturtrip ins 10 km entfernte Stadtzentrum von Prag an. Von Orech fährt stündlich ein Bus zur U-BAHNSTATION LUKA.
Vladimir Glaser freut sich schon heute auf zahlreiche Teilnehmer am hoffentlich wieder turnusgemäß Ende April 2022 stattfindenden 26. Barona Prasila Turnay.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, tel. 602624170 / Dagmar Rippl Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Verfasser: Reinhold Krämer

Interne Streitigkeiten über die Verwendung von Geldern haben im Juli 2020 den Vorstand des BPV binnen Jahresfrist gesprengt.

Präsident Schmitt, Schiri-Obmann Lößel, Sportreferent Probst und Finanzvorstand Giorgio Pomillo, zogen sich mit jeweils anderer Begründung aus ihren Wahlämtern zurück.

Im Restvorstand intern ausgehandelt, rotierte Breitensportreferent Schaaf in der Folge auf den Präsidentenposten und setzte damit eine beispiellose „Kommissarisierung“ des Vorstands in Gang. Heute besteht das neunköpfige Führungsgremium nur noch aus drei regulär gewählten Mitgliedern, die restlichen sechs bekleiden ihre Ämter ohne Auftrag der Landesversammlung.

Vorläufig letzter Akt in diesem Wechselspiel, die Rochade des gewählten Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Martin Runz auf die seit einem Jahr verwaiste Stelle des Obmanns für Schiedsrichterangelegenheiten. Martin Runz berichtet selbst. Die Beendigung der Vakanz war zwar im Interesse eines funktionierenden Schiedsrichterwesen längst überfällig, die Personalie Runz weckt hingegen Zweifel, scheint eher erzwungene Notlösung, weil talentiertere Leute eine Mitarbeit im Verband unter der Ress/Schaaf-Führung verschmähen.

Neuer kommissarischer Pressewart wird Bernhard Schoon, Mitglied der 1. Münchner KWU, nach Bekunden des BPV Journalist von Beruf. Damit sollte man auf diesem Posten in Zukunft eine gewisse Professionalität und idealerweise Deckungsgleichheit von Fähigkeit und Ambition erwarten dürfen, eine ansonsten nicht selbstverständliche Qualtität in der ehrenamtlichen Sportadministration.


Mit Luzia Beil, Dominique Probst, Verena Gabe und Eileen Jenal hat der DPV sein Team für die WM Pétanque, Triplette der Frauen in Santa Susanna vom 12. bis 14. November benannt. Gabe und Jenal vertraten den Deutschen Verband bereits bei der letzten WM 2019 in Pnom Penh zusammen mit Carsta Glaser und Anna Lazaridis. Ein zweiundvierzigster Gesamtrang in Laos entsprach nicht den Erwartungen, in der Folge setzte der DPV auf eine Verjüngung der Frauen-Èquipe.

Bei der WM der Männer vom 19. bis 21. November ebenfalls in Santa Susanna wird Raphael Gharany der einzige Überlebende des Teams sein, das 2018 in Desbiens, Kanada nach mühseliger Vorrunde und einem Überraschungs-Kantersieg gegen Madagaskar das Achtelfinale erreichte. Moritz Rosik und Sascha Löh haben nach den Trainerentlassung 2020 aus Protest den DPV-Kader verlassen, für den Robin Stentenbach nicht mehr berücksichtigt wurde. Die neuen Hoffnungsträger des DPV für die WM in Spanien heißen Sascha Koch, Matthias Laukart und Daniel Reichert.

Ein Blick in die DPV-Kader.

Die WM der Frauen/Junior*Innen wurde einmal, die der Männer bereits zweimal abgesagt und verschoben. Die FIPJP hofft nun durch eine rigorose Impfpflicht für alle WM-Teilnehmer*Innen auf sichere Welttitelkämpfe. Gut möglich, das in Santa Susanne auf Grund dieser Vorgabe einige Nationen nicht werden teilnehmen können.

Für die WM der Jugendlichen, die zeitgleich mit der Frauen-WM stattfinden soll, konnten DPV-Vertreter*Innen noch nicht ausgewählt werden. In Deutschland wird eine Impfung gegen SARS-CoV2 für U18 erst seit Mitte August empfohlen. Quelle DPV

Alle Weltmeister*Innen seit 1959


Der europäische Verband sah sich noch im Juli außerstande, die für den 7. bis. 10 Oktober geplanten Europameisterschaften 2021 im katalanischen Santa Susanna abzuhalten.

Was der CEP nicht gelang, ist für die FIPJP nun scheinbar kein Problem. Im kommenden November sollen im 3000-Einwohner-Ferienort die ursprünglich für Prilliy, Schweiz und Ayuttahya, Thailand geplanten Weltmeisterschaften für Männer, Frauen und Jugendliche stattfinden.

Die FIPJP stellt nach eigenen Angaben an die spanischen Ausrichter derart hohe gesundheitliche Anforderung, dass WM-Teilnehmer*Innen bei der WM „stärker vor Corona geschützt sein werden, als wenn sie sich zuhause aufhalten würden“.

Vollständig geimpfte Teilnehmer*Innen der Altersklassen Juniors und Seniors sollen die Veranstaltung nach dem Willen der Pétanqueoberen sicher machen. Ein schwer zu realisierender Plan, in Deutschland ist man sich uneins, ob Jugendliche überhaupt geimpft werden sollen. Vollständig geimpft sind hierzulande in der Altergruppe 18 bis 59 etwa 58%, bei den unter 18jährigen aber nur gut 14%.

Weltweit gehen die Zahlen der vollständig geimpften Personen pro Land erheblich auseinander, wie ein Blick auf klassische Petanque-WM-Teilnehmernationen zeigt.

Spanien 61,5% Thailand 6,5%, Tunesien 11,9%, Belgien 64%, Laos 16,7, Frankreich 50,5, Marokko 30,1, Senegal 1,9%, Singapur 66,6. Ein Land wie Madagaskar, Weltmeister 2016, taucht in dieser Statistik wegen zu niedriger Impfzahlen überhaupt nicht auf. Quelle NZZ

Momentan gehen die Fallzahlen in vielen Ländern rasant nach oben, die ansteckende Delta-Variante breitet sich aus und verdrängt andere Coronavarianten weitgehend, in Spanien macht sie beispielsweise schon über 90% der Ansteckungen aus. Wie die Situation im Spätherbst sein wird, ist nicht absehbar, schwer zu glauben, dass dann ein spanisches Tourismushotel mit Gästen aus aller Welt ein sicherer Ort sein soll.

Die Tourismushochburg Santa Susanna an der Costa del Maresma ist durch große Pétanque-Events, wie bspw. des Veranstalters Bernard Blanot (LatitudeSud), bekannt. Diverse Hotels bieten älteren Petanquetouristen meist aus dem benachbarten Frankreich Bouleurlaub unter Gleichgesinnten. Weitläufige Terrains und All-inclusive-Pakete, garniert mit Pétanque-Promis wie Philippe Quintais, machen den Standort attraktiv.

Mit drei Welt-Championnaten, samt Funktionärskongress sowie Begleit- und Zuschauertross ergibt sich eine willkommende Verlängerung der Saison. Santa Susanna wird es schon richten.

Nachtrag 16.08.: Das Robert-Koch-Institut teilte am heutigen Montag mit, dass die STIKO nunmehr eine COVID-19-Impfung für alle 12- bis 17-Jährigen in Deutschland empfiehlt. Ein Beschlussentwurf ist bereits in das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren gegangen.


Im typischen DPV-Phrasendrusch teilt Verbandsberichterstatter Regelin auf der Verbandshomepage mit, dass der erst Anfang Mai eingestellte DPV-Sportdirektor Matthias Ress nun nicht mehr DPV-Sportdirektor ist.

Wie schon so häufig, auch beim Wechsel im Amt von Jürgen Hatzenbühler auf Matthias Ress, bleibt der Verband dabei klar formulierte Beweggründe oder Erklärungen über die Ursachen für den erneuten Personalwechsel schuldig.

Nur so viel scheint klar, die Kluft wischen Anspruch und anfordernder Wirklichkeit wird von einigen DPV-Verantwortlichen ganz offensichtlich immer erst dann erkannt, wenn jemand hinein fällt.

Nicht das erste und wohl auch nicht das letzte Produkt landsmannschaftlicher Vetterleswirtschaft das unter dem bayerischen DPV-Präsidenten Michael Dörhöfer vorzeitig in die Brüche geht.


Herzlich willkommen, ja der erste Eindruck täuscht nicht. Der Name qlaq.de ist zwar neu, die Aufmachung erinnert aber stark an die ehemalige Homepage des Petanque Club Neuburg.

Die hat es in den letzten Jahren mit ihrer bunten Mischung aus kritischer Information und Unterhaltung in der Boulegemeinde zu bescheidener Beliebtheit gebracht. Aber Erfolg macht bekanntlich begehrlich, immer mehr Leute im Verein wie auch vereinsfremde, wollten sich in die Gestaltung der Homepage einmischen.

Weil aber viele Köche nur den Brei verderben, war ein klarer Schnitt notwendig.
qlaq.de behält das bewährte Konzept bei, bleibt der mittelbayerischen Region 10, dem PCN und der kleinen und großen Boulewelt verbunden, ist aber nun vereins- und verbandsunabhängig.

Wir, Anton Krämer und Roland Netter, sind für diese Homepage nun alleine verantwortlich. Wir freuen uns auf ein weiterhin interessiertes Publikum und bitten um Verständnis, wenn in der Phase des Übergangs das eine oder andere noch nicht so recht qlaqen will.


Wie die CEP auf ihrer Homepage veröffentlicht, hat der Vorstand des europäischen Petanqueverbandes "aufgrund der anhaltenden Ungewissheit und Besorgnis über die "Delta-Variante" von COVID-19 sowie der logistischen Herausforderungen mit unterschiedlichen Quarantäne- und Gesundheitsbestimmungen in den europäischen Nationen alle Triple-Europameisterschaften, die im Jahr 2021 stattfinden sollten", abgesagt.

Die Absage betrifft die Europameisterschaften für Veterans und Seniors vom 19. - 26. Sept. in Albertville FRA und für Espoirs und Juniors vom 7. - 10. Okt. in Santa Susanne ESP.

Eine Entscheidung zum EuroCup for Vereinsmannschaften, der vom 2. bis 5. Dezember in Saint-Yrieix-sur-Charente, Frankreich, stattfinden soll, wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

Quelle: CEP


Weil die Bereitschaft Schiedsrichter für BPV-Veranstaltungen abzustellen, derzeit nicht ausgeprägt scheint, droht BPV-Pressewart Martin Runz in einer Mail-Nachricht an die bayerischen Vereinsvorstände, mit Verweis auf einen „Schiedsrichterkodex“

„…vor allem mit dem Entzug der Schiedsrichterlizenz, wenn innerhalb einer Saison kein Nachweis erbracht worden ist, daß ein Schiedsrichter mindestens zweimal Einsätze hatte“.

Eine komplett unsinnige Behauptung. Runz, der selbst Schiedsrichter ist, sollte die einschlägigen Bestimmungen kennen. Weder enthält die Dokumentensammlung des Bayerischen Verbandes einen „Schiedsrichterkodex"* noch findet sich in der offiziellen Schiedsrichterordnung des BPV die oben zitierte Bestimmung.

Der Verband sollte, bevor er versucht seinen Schiedsrichtern Zwang anzutun, erst einmal seine eigenen Aufgaben erfüllen. Seit dem Rücktritt von Kurt Lößel vor rund einem Jahr fehlt immer noch ein verantwortlicher Schiedsrichter-Obmann.

Dessen Existenz und Arbeit ist aber, so kann es auch die Verbandsführung aus der Schiedsrichterordnung herauslesen, unabdingbar für ein geordnetes und funktionierendes Schiedsrichterwesen im Verband.

Mit Online-„Talkrunden“, wie für den kommenden Donnerstag. 01.07. um 19 Uhr geplant, wird man das brennende Problem nicht lösen.

Verf. Roland Netter

*Abgekupfert vom „Code d’Arbitrage“ des französischen Verbands FFPJP, gibt es auf der Homepage des DPV unter der Rubrik Sonstiges einen als Kodex betitelten Schiedsrichter-Knigge, der jedoch kein offizielles Verbandsdokument darstellt.

 

Nachtrag 29.06.: In einer Zuschrift weist uns ein bayerischer Schiedsrichter auf die Bestimmungen des § 4 Abs.1 Pflichten der Schiedsrichterordnung hin. Demnach haben (nicht müssen) „...der Referent für das Schiedsrichterwesen und die Landesschiedsrichter in zwei Jahren je zwei Einsätze bei den Veranstaltungen des Landesverbandes nachzuweisen...“.

Anschließend in § 4 Abs.3 heißt es aber auch ganz klar, „beim Verletzen obiger Bestimmungen wird der Schiedsrichter auf Antrag des Referenten für das Schiedsrichterwesens an den Vorstand des BPV durch diesen von seinen Aufgaben entbunden. Der Ausweis wird eingezogen.

Damit ist klar, dass Bestimmungen der BPV-Schiedsrichterordnung, wenn die wichtige Säule Schiedsrichterobmann wegbricht, nicht mehr funktionieren können. Dass die Pandemie zusätzlich viele Bestimmungen neutralisiert, ist dabei noch nicht berücksichtigt.


bolas criollas damen

Eleganz und Dynamik - Bolas criollas, Foto correiodevenezuela.com

 

Wenn das Cochonnet Mingo heißt und die Sportler*Innen mit einer tief geduckten geschmeidigen Bewegung ihre Kugeln im Bogen werfen oder rollen, sind wir beim Bolas criollas, einer venezolanischen Variante des Boulespieles.

Ca. 20x30 Meter messen die eingefriedeten, glatten Spielbahnen. Mit 8 synthetische Kugeln (15 cm Durchm.) pro Viererteam in grün oder rot sind 8 bis 0 Punkte pro "Set" machbar, 100 Gesamtpunkte werden angestrebt. Auch in Kolumbien und Kuba pflegt man dieses Boulespiel.

Eine Beschreibung


Maximilien Luce The port of Saint Tropez Le Port de Saint Tropez 1893

Der Hafen von Saint Tropez, Öl auf Leinwand, 1893, Maximilien Luce, Quelle wikimedia commons

 

Wie (fast) jedes Jahr, gibt Masters-de-Petanque-Veranstalter Quarterback kurz vor Beginn seiner Pétanque-Veranstaltungsserie ein umfangreiches Dossier de Presse heraus, mit zahlreichen Informationen rund um das mit mehr als 150.000 Euro dotierte sommerliche Petanque-Remmi-Demmi. Klick

Starten sollen die Masters 2021 nach einem langen Jahr Pause, am 30 Juni / 1. Juli in Saint Tropez, dem einst bei Künstlergrößen wie Signac, Matisse und Bonnard beliebten ehemaligen Fischerdorf an der Côte d’Azur, das in den 50er-Jahren zum mondänen Laufsteg der damaligen "Schönen und Reichen" dieser Welt avancierte.

Die "Rennbahn", auf der sich die Petanquekünstler der Jetztzeit präsentieren werden, ist an der "Capitainerie du port", in der bei Touristen beliebten Umgebung des Hafens aufgebaut, die der Pointillist Maximilien Luce 1893 in lichten Farben festhielt.

Wer gewinnt? Die Boulistenaute-Leserschaft hat, wen wundert es, mit Rocher, Quintais, Robineau und Suchaud nicht unbedingt eine Équipe der Schönen, dafür aber der Erfolg-Reichen als Favorit auf den Finalsieg 2021 auserkoren.


Das Schweizerische Handelsamtsblatt SHAB berichtet, dass in das Handelsregister des Kanton Waadtland am 06.05.2021 unter der Nr. HR01-1005172115 eine Fédération Mondiale de Boules et de Pétanque (FMBP) mit Sitz in Prilly, unter der Rechtsform „Verein“ eingetragen wurde.

Zweck der FMBP ist u.a. „die Förderung einer Sportpolitik für den Boule-Sport auf internationaler Ebene mit dem Ziel, die anerkannten Disziplinen, die in den im Rahmen der FMBP geführten Sparten vertreten sind und von den nationalen Mitgliedsverbänden ausgeübt werden, weiterzuentwickeln, ihre Teilnahme an den verschiedenen Multisport-Wettbewerben zu fördern und den Boule-Sport zu einer olympischen Disziplin zu machen;

qlaq.de hat bereits zum Thema berichtet. Auf den Plan tritt mit dieser FMBP die Nachfolgeorganisation der längst entschlafenen CMSB, die mit ihrer Idee vom olympischen Kugelsport bekanntlich gescheitert ist.

Ein Blick auf die Namensliste des comité directeur des neuen Weltvereins macht stutzig. Die neunköpfige Funktionärsriege, allesamt Männer, fast ausschließlich frankophone Europäer, angeführt vom unvermeidlichen Claude Azéma bis zum Beisitzer Claudio Mamino kennt der Boulefreund alle als Funktionäre des Petanque-Weltverbands FIPJP.

Vertreter aus dem Bereich Sportboules/Boule Lyonnaise (FIB) und Bocce/Raffa/Volo (CBI) oder anderen Kugelsportarten sucht man im neuen FMBP-Leaderboard vergebens.

Azema und seine FIPJP haben wie erwartet, die beiden Mitgliedsorganisationen der vormaligen CMSB, CBI und FIB, vor die Tür gesetzt und sich den Weltkugelsport komplett einverleibt.

Schon bemerkenswert, dass ausgerechtnet die Vertreter unseres als Behindertensport entstandenen, betulichen Altmännerspiels Pétanque, nun die dynamisch-sportlichen Disziplinen im Kugelsport dominieren. Immerhin mit olympischem Segen und gendergerechten Absichten: O-Ton FMBP: Frauen soll im neuen Verband der Zugang ihrer Vertreterinnen zu Führungspositionen ermöglicht werden

Den Registereintrag im Original gibt es hier zu lesen, eine Übersetzung mit DeepL Translator hier

Text gekürzt 28.08.2021


Die CEP berichtet dass der thailändische Petanque-Verband die FIPJP darüber informiert hat, dass die 18. Petanque-Weltmeisterschaften der Junioren und Frauen, die ursprünglich vom 3. bis 8. November 2021 in Ayutthaya stattfinden sollten, aufgrund der weltweiten Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie verschoben werden muss.

Momentan ist nicht bekannt, ob und wann die Veranstaltungen neu angesetzt werden können, Thailand schlägt seinerseits Termine Ende 2022 oder 2023 vor. Die FIPJP hat sich zum Sachverhalt noch nicht geäußert.

Die CEP hat nun für den 10. Juli eine Vorstandssitzung anberaumt, um zu besprechen ob die diesjährigen Europameisterschaften für Veterans, Senioren, Espoirs und Junioren - wie geplant stattfinden können.

Siehe CEP-Veranstaltungskalender


Nach widersprüchlichen Berichten und gegenseitigen Beschimpfungen der Mitgliedverbands-Präsidenden Ruis (FIB), Türkmen (CBI) und Azema (FIPJP) hörte die CMSB (Welt-Dachverband aller Kugelsportler) im ersten Drittel des Jahres 2020 auf zu existieren.

Die Homepage der CMSB verschwand aus dem Netz, die Links bei den internationalen und nationalen Verbänden erschienen zwar weiterhin, führten aber lediglich zu einer Emailadresse in Paris unter dem Namen C. Azema-Regine(!). Der Kugelsport als Ganzes ist seither komplett ohne Statuten und Führung und kann theoretisch bei den World Games nicht teilnehmen, weil die Teilverbände der CMSB weder olympisch noch von der IWGA anerkannt sind. Corona sei Dank, die WG in Birmingham/USA wurde verschoben. Zum Sachverhalt siehe auch Ausschnitt Jahresbericht 2020 Mike Pegg CEP.

Eine Stellungnahme des DPV zum Thema ist nicht bekannt. Ob ein seit über einem Jahr nicht existenter Dachverband auch eine gewisse Relevanz zur finanziellen Sportförderung durch den Bund hat, die u.a. an ein Abschneiden bei World Games gebunden ist, kann schwer beurteilt werden.

Im französischen Petanque-Quartalsblatt „Planete Boules“ das neuerdings auch als "Amtsblatt" für die FIPJP fungiert, ist in der Ausgabe 39 vom 5. Mai 2021 ein Beitrag der FIPJP erschienen, der Licht ins Dunkel bringt und einen neuen Dachverband FMBP (Federation Mondiale Boules et de Petanque) ankündigt.

Diese neue internationale Kugelsport-Weltföderation nach Schweizer Recht soll nun IOC-konform und wie längst erwartet auf nationalen Kugelsportverbänden (in Deutschland wäre dies der DBBPV) basieren. Eine Petanquedominanz im neuen Gebilde deutet sich an. Große personelle und strukturelle Umwälzungen national und international sind zu erwarten. Hier geht es zum Planete-Boules-Beitrag, den wir mit der kostenlosen Version von DeepL übersetzt haben. Wir bitten sprachliche Ungereimtheiten zu entschuldigen.

Zur verblichenen CMSB: Mit Ministerialerlass Nr. 86-663 vom 2. Dezember 1986 wurde die Confédération Mondiale Sport Boules, kurz CMSB, im Fürstentum Monaco zugelassen. Die internationalen Kugelsportverbände CBI (Raffa), FIB (Sportboule) und FIPJP (Petanque/Jeu Provencale) hatten den Verband mit Ziel und Zweck gegründet, den Kugelsport in seinen drei „technischen Modalitäten“ als olympischen Sport bekannt zu machen. Olympisch wurden die Bouler bisher nicht, Bekanntlich wird/wurde aber die C.M.S.B. vom IOC und von der IWGA (World Games) als offizielle Mitgliedsorganisation und als alleinige Vertreterin für die Kugelsportarten Sportboule (FIB), Punto, Raffa, Volo (CBI) und Petanque (FIPJP) anerkannt, denn die Disziplin-Teilverbände sind nicht Mitglieder. Manko der CMSB ist/war ihre Struktur, das IOC fordert von seinen Mitgliedsverbänden nationale Einheitsverbände als Unterbau, wie bspw. DBBPV in Deutschland oder FEP in Spanien.


 qlaq logo prov


WAS IST LOS IN KW42

• SO 24.10. BPV-Pokalfinale, Burgthann
• SA/SO 23./24.10. CNC Open, 2. Spieltag, Bourbon-Lancy/Champdeniers


 PÉTANQUE

Geschichte und Beschreibung wikipedia

Die internationalen Regeln deutsch

Die zugelassenen Wettkampfkugeln FIPJP

Die Weltmeister*Innen wikipedia FRA

Die Deutschen Meister*Innen DPV-Archiv

Viel mehr Links auf qlaq.de


 


sommerakademie logo 01 3


Perletti Logo ohne Claim


Screenshot 2