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Beim Beitrag vom 1. April "Weltrangliste al gusto" handelt es sich um keinen Aprilscherz, die beschriebene Rangliste existiert und wird veröffentlicht von boulistemaroc.com. Ob es sich bei dem Konstrukt um die Beta-Version eines zukünftigen offiziellen FIPJP-Ranking handelt, ist nicht ersichtlich. Über den Urheber darf spekuliert werden, der Umfang der verarbeiteten Daten ist jedenfalls enorm. Vollständigkeit und Korrektheit können unterstellt werden. 

 


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Haben gut lachen, Horbs dritter Platz beim EuroCup 2025 zählt jetzt mit in der Petanque-Weltrangliste. Foto: petanque-aktuell.

 

Die Ankündigung ist vollmundig: "The world of pétanque is entering a new era" lautet der nicht gerade bescheiden klingende Begleittext zu Veröffentlichungen im Netz. Eine revolutionäre Welt-Rangliste soll die Kräfteverhältnisse im Weltpetanque neu ordnen.

Galten bislang nur FIPJP-Veranstaltungen als Basis für die Rangfolge der Nationen, sollen in Zukunft auch sämtliche Championnate der fünf Kontinentalverbände, sowie des obersten FWBP, hier zielt man auf ein evtl. Olympiaturnier und die World Games ab, in das Ranking einfließen.
Weltmeisterschaften sollen selbstverständlich höher bewertet werden als Europachampionnate, 100 zu 70 das Verhältnis, das Ranglistendesign sieht aber zwischen den Disziplinen , Altersklassen und Geschlechtern keine Bewertungsabstufungen vor. Für den Sieg bei einer Jugend-WM Tir mixed von 30 Minuten Dauer und 25 beteiligten Nationen gibt es nicht weniger Punkte als bei einem Weltchampionnat Triplette, Männer oder Frauen, für das sich 48 Nationen drei Tage abmühen müssen. Prinzip: Goldmedaille ist Goldmedaille, fertig.

Bei Kontinentalmeisterschaften gilt das gleiche Prinzip. Eine EM Tir Espoir feminin mit 9 Teilnehmerverbänden ist so wertvoll wie eine Seniors-Triplett-EM mit 40 Teams. Berücksichtigt man die jährliche Austragung der Espoirsmeisterschaften im Gegensatz zu den Meisterschaften aller anderen Altersklassen, dann darf man hier sogar vom doppelten Wert sprechen.

Die Meisterschaftsprogramme der Kontinentalverbände sind allerdings bei weitem nicht deckungsgleich, so stehen den vier jährlichen U23-Meisterschaften der CEP, aktuell Null entsprechende Afrikatitel gegenüber. Schön für europäische Verbände, die hier satte Punkte gutmachen gegenüber der auswärtigen Konkurrenz.

Grundsätzlich gilt für Kontinentalverbände, je mehr Veranstaltungen ausgetragen werden um so mehr Worldrankingpunkte sind zu ernten. Reiche Kontinental- und Nationalverbände werden klar im Vorteil sein, viele Veranstaltungen, viele (Fern-)Reisen, viele Punkte. Dadurch werden arme Schluckerverbände in Schach gehalten, Sperren durch die FIPJP waren und sind auch weiterhin probate Mittel der Ranglistenlimitierung.

Europa kann sich also nicht beklagen über das neue Bewertungssystem, der DPV sowieso nicht. Dank der letzten, vor allem europäischen Erfolge der DPV-Aktiven, auch Horbs dritter Platz beim EuroCup wird mitgezählt, belegt Deutschland aktuell Rang 8 knapp hinter Madagaskar und lässt dabei Weltklasse und -meisterverbände wie Tunesien, Kambodscha, Schweiz, Marokko, Algerien oder Benin hinter sich.

 


Die vom DPV, Petanque Australia und Sportmag.fr berichtete Verlegung der Petanqueweltmeisterschaft von Malaysia nach Thailand wirft Fragen auf, weil sich Weltverband, Veranstalter und Presse in Malaysia bislang in Schweigen hüllen und einzig FIPJP-Vorstandsmitglied und DPV-Präsident Dörhöfer seinen Schreiber im Verband von finanziellen Problemen als Ursache für den Wechsel berichten lässt.

Vielleicht steckt etwas anderes dahinter, denn Geld dürfte im wohlhabenden Malaysia eine eher untergeordnete Rolle spielen. Ein Blick auf die aktuelle politische Weltlage mit dem Nahostkrieg und den Beziehungen zwischen Malaysia und Israel erlaubt eine andere Betrachtung.

Beim europäischen Qualifikationsturnier der FIPJP Ende November in Luxemburg brachte das israelische Team mit einem dritten Platz und der damit verbundenen Qualifikation für die WM das islamistische Malaysia und die FIPJP ungewollt in echte Kalamitäten.

Malaysia unterhält keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zu Israel, unterstützt die Hamas und erkennt Palästina als eigenen Staat an. Man ist sich in herzlichem Hass verbunden. Es existiert ein Einreiseverbot für israelische Sportler*innen, 2019 musste Malaysia deswegen die Para-Schwimmweltmeisterschaften und 2021 das Squash-Weltchampionnat abgeben. Probleme bei der Petanque-WM waren damit vorprogrammiert.

Ein eiligst ausbaldowerter Fahrplan für die Verlegung der Petanque-WM ins ebenfalls autoritär geführte Nachbarland Thailand, dort dürfen Israelis rein, hilft nun allen Beteiligten aus der Zwickmühle und verhindert eine offene Konfrontation. Da darf man den südostasiatischen Komissköpfen direkt dankbar sein. 

So würde ein passender Schuh aus der Geschichte und Malaysias angebliche Geldnöte blieben wahrscheinlich der unbeholfene Versuch von "Transparency-Mike" seiner Kundschaft einen Bären aufzubinden.

Sakurai Midori wikimedia commonsDrei Malaienbären im Alten Zoo von Medang. Foto: Sakurai Midori, wikimedia commons.

 

Nachtrag 04.04.2026: Wer interessiert ist, findet hier Lesestoff zum sehr angespannten Verhältnis von Israel und Malaysia. Der Beitrag wurde vor 2 Monate einem Faktencheck unterworfen. Seitdem hat der Angriff der USA und Israel auf den Iran die Lage sicherlich nicht entschärft oder die Inhalte des verlinkten Beitrags auf den Kopf gestellt.

 


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Trans-Tasman beschreibt das besondere Verhältnis der beiden südpazifischen Nationen Australien und Neuseeland, die durch die Tasmansee getrennt werden. In fast allen Sportarten kommt es, wen wunderts, zu regelmässigen zweiseitigen "Trans-Tasman-Challenges" Australiens Petanquer gingen bei der nun bereits zwanzigsten "Pay-tonk"-Auseinandersetzung mit ihren Überseenachbarn im australischen Mount Martha Bowls und Petanque Club am 21. und 22. März 2026 als Sieger hervor. Die Resultate.

Foto: PA

 


Das Bundeskabinett hat heute am 25. März das Sportfördergesetz des Bundes beschlossen und auf die Reise des parlamentarischen Verfahrens durch Bundesrat und Bundestag geschickt.

Das als Referentenentwurf vorliegende Gesetze soll den deutschen Spitzensport im internationalen Vergleich stärken und zu mehr Erfolg verhelfen. Die Ausbeute deutscher Sportler bei Olympia, Paralympics, Weltmeisterschaften und Worldgames war in den vergangenen Jahren rückläufig. Das soll geändert werden. Kernstück des neuen Gesetzes wird die vieldiskutierte sogenannte Spitzensport-Agentur mit Sitz in Leipzig sein, die in Zukunft die unabhängig entscheidet bei der Vergabe der Fördergelder aus dem Steuerhaushalt. Die Agentur ist als Stiftung des öffentlichen Rechts aufgebaut, ein neunköpfiger Stiftungsrat, ein Vorstand mit zwei Mitgliedern und ein Sportfachbeirat mit bis zu 15 Expert*innen zeichnen für die Geschäfte verantwortlich. Die Rechtsaufsicht über die Spitzensportagentur wird beim Bundeskanzleramt liegen.

Im Vorfeld ist das Wehklagen beim DOSB groß, bis dato hatte man ziemlich freie Hand bei der Verteilung der Gelder, nun möchte der Geldgeber über die Verteilung selbst bestimmen. Ob das Gesetz letztlich so kommt wie im Gesetzesentwurf vorgesehen oder im politischen Prozess noch verändert wird, bleibt abzuwarten.

Hier gehts zum Gesetzesentwurf

 


World bowls, der internationale Verband für Bowlssportarten, der eine Beteiligung von Lawnbowls an den Olympischen Sommerpielen und Paralympics 2032 in Brisbane anstrebt, ist dem von Claude Azema geführten Kugelsportweltverband WPBF beigetreten. 

Die Mitgliedschaft war für World Bowls unumgänglich, weil die WPBF den einzigen vom IOC anerkannten Dachverband für Kugelsport darstellt. Anträge eines jeglichen Kugelsports auf Olympiateilnahme gehen nur über Azemas Monopolverband. World Bowls war bereits Mitglied im WPBF-Vorgängerverband CMSB, ist aber wegen "kultureller Unverträglichkeiten" beizeiten wieder eigene Wege gegangen.

Ob diese neuerliche "Liaison" über Brisbane hinaus hält? Zweifel sind angebracht, die soziologische, gesellschaftliche und kulturelle Kluft zu den in "papistisch-frankoromanischer Kultur gewachsenen und von Petanque dominierten Männerboulesportkreisen" ist gewaltig.

 


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Potentiell landwirtschaftliches Gelände statt Bouleterrain. Bildschirmfotofr3

 

Der Baubeginn des 2022 beschlossenen Baus eines Nationalen Boulesport-Leistungszentrums durch den französischen Verband für Petanque und Jeu provençal FFPJP im Ardèche-Dörfchen Chomérac zieht sich hin.

Der Umweltschutz hat Vorbehalte gegen das 10-Millionen-Projekt auf der grünen Wiese angemeldet, sieht sowohl Artenvielfalt, als auch die Ruhe der Anwohner sowie das geschützte Ortsensemble bedroht. Eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung wird das Projekt nun weiterhin verzögern. Umweltschützer betrachten den geplanten Baugrund als "un terrain potentiellement agricole". Auch die regionale Umweltbehörde MRAe entschleunigt das Verfahren durch eher gemächliche Gangart, konnte sie doch erst im Oktober vergangenen Jahres Empfehlungen aussprechen, die in die nun laufenden  Verträglichkeitsprüfungen einfließen sollen.

Ob die Bauarbeiter wie von anderer Seite sehnlichst erhofft in 2026 anrücken können, erscheint zweifelhaft. François Arsac, Mitte-Rechts-Bürgermeister hält alles für absolut überflüssig und unverantwortlich. Eine Studie im Auftrag der Gemeinde sieht nämlich durch das "Centre Michel Debois" nichts und niemanden gefährdet, sondern vielmehr eine einmalige Chance für Chomérac.

Quellen: applo.clubeo.com, ledauphine.com, fr3

Siehe qlaq Beitrag Beitrag

Bemerkung: Frankreich hat übers Land verteilt eine Unzahl an Hallen, Terrains und Einrichtungen für den Kugelsport. Petanquer*innen in Frankreich geht nichts ab. 10 Millionen Euro, dabei wird es wahrscheinlich nicht bleiben, nur für die Befriedigung der Prunksucht eitler Funktionäre sind vergeudetes Geld, das dezentral im Schul-, Jugend- und Kindersport weitaus zukunftsträchtiger angelegt wäre.

 


Kambodscha wollte nicht ins Land des Kriegsgegners Thailand reisen und blieb den Wettkämpfen der SEA Games 2025 in Bangkok fern. Seit Jahresmitte beschiessen sich die Nachbarländer wieder mit schweren Kriegswaffen, wegen Grenzstreitigkeiten die noch aus der unseligen französischen Kolonialzeit herrühren. Damit blieb Kambodscha, Gastgeber der SEA Games 2023, allerdings auch ein erneutes Trauma erspart, als man auf heimischem Grund in 6 Finales der Petanquewettkämpfe 6 Niederlagen hinnehmen musste, während Erzgegner Thailand 6 von 6 Finales gewinnen konnte. Bei den elf Petanque-Bewerben der 33. Südostasienspiele 2025 in Bangkok holte sich Thailand mit 5 Titeln wieder den Löwenanteil, Vietnam blieben 3 Goldmedaillen, Laos dominierte zweimal und für Indonesien blieb noch ein Sieg. Die Südostasienspiele repräsentieren ca. 650 Millionen Menschen aus 11 Nationen des südostasiatischen Raumes.

Gehört auch zum Thema: Im Vorfeld der SEA Games haben die internationalen Kugelsportverbände unter Führung des Franzosen Azema den relativ hohen Stellenwert des Petanque in Südostasien, speziell in Thailand, genutzt und mit Sperren und Sperrandrohungen Thailands Sportpolitik und Petanquesport erpresst, um damit personelle Veränderungen im Verbands- und Sportadministrationswesen des Landes zu erzwingen. Wohlgemerkt, die Weltverband-Ehrenmänner haben Thailand wegen einer läppischen Personalie und aus verletzter Eitelkeit unter Druck gesetzt, nicht wegen des Krieges und getöteter Zivilisten.

SEA Games Alle Petanqueergebnisse

 


Europäisches FIPJP-Qualifikationsturnier in Luxemburg zur WM 3:3/Tir Männer Malaysia 2026 am 29. November. in Beles / Luxemburg. (4 Rd. System Swiss?)

Zu den bei der WM in Dijon vorqualifizierten 12 Verbänden Italien, Frankreich, Belgien, Monaco, Schweden, Türkei, Deutschland, Dänemark, Luxemburg, Schweiz, Spanien und Finland gesellen sich nun noch die Verbände aus Polen, England, Israel, Andorra, Slowakei, Tschechien, Niederlande, Irland und Serbien, insgesamt 9 an der Zahl, die sich von 19 zugelassenen in einem 5-Runden-Turnier durchsetzen konnten.

Stellt sich nur noch die Frage warum die FIPJP-Organisatoren, ohne gezwungen zu sein, nur eine ungerade Teilnehmerzahl zustande brachten und mit dem höchst unbefriedigenden, den Wettbewerb verfälschenden Freilos hantierten?

Und wo ist Österreich? Der Nachbarverband wäre in Luxemburg startberechtigt gewesen. Wie das Büro des ÖPV mitteilt, haben die diesjährigen internationalen Bewerbe das Budget des ÖPV über die geplanten Beträge hinaus belastet, die Finanzierung der WM-Teilnahme in Malaysia konnte bis Ende Oktober nicht garantiert werden. Aus diesem Grund hat sich der ÖPV gegen eine Teilnahme entschieden. 

Ergebnisse und Tabelle

 


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Bowls bei den Commonwealth Games in Brisbane 1982, erstmals mit Damen. Foto: Queensland State Archives.

 

Nach der gescheiterten Kampagne den Kugelsport des frankoitalienischen Kulturkreises bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris ins Veranstaltungsprogramm zu hieven, nehmen nun World Bowls und Bowls Australia Anlauf, ihren Sport zu olympischen Ehren bei den Sommerspielen 2032 und den Paralympics im australischen Brisbane zu verhelfen.

Um große Kreise für das Vorhaben anzusprechen, haben die Bowls Dachorganisationen die Bewegung "Sign up as a Barracker" ins Leben gerufen. Zum Auftakt der Kampagne fanden am 29. Oktober und am 7. November Showkämpfe in Brisbane und Kuala Lumpur zwischen australischen Cracks und dem "Rest der Welt" statt.

Bowls wird in 60 Ländern der Erde praktiziert, allein in Australien lassen ca. 2 Millionen Kugelsportelnde mehr oder wenig regelmässig die Bowls rollen. Im Gegensatz zu Petanque erfordern Lawnbowls und Indoorbowls mehr und eine gepflegtere Infrastruktur, dadurch auch mehr finanzielles, privates Engagement und stärkere gesellschaftliche Einbettung. Gut möglich, dass die Initiatoren der Kampagne auf die Unterstützung breiter einflussreicher gesellschaftlicher Kreise und damit auf Erfolg hoffen können. Die Bowlstradition ist selbst in der vormaligen britischen Sträflingskolonie ausgeprägt, seit 1847 gilt Bowls in Down Under als belegt. Bei den Commonwealth Games gehört Lawnbowls seit 1930 (Ausnahme 1966) zu den Kernsportarten und war 1982 bei der XXII. Ausgabe in Brisbane erstmals für Frauen geöffnet. Bowls ist auch längst als Parasport anerkannt und etabliert.

die zukünftige Olympiastadt Brisbane selbst hat eine Unzahl an Bowls Clubs, die besten werden hier vorgestellt.

Der Misserfolg von Petanque und Co. bei Paris 2024 hat vielerlei Ursachen. Brisbane-2032-Verantwortliche werden Azemas Bemühungen ganz bestimmt beobachtet haben und seine Fehler nicht wiederholen. Eine demokratische, breit aufgestellte Basisbewegung kann in diesem Zusammenhang sicher nicht falsch sein.

 


Bekannt war es seit 19. Oktober, qlaq.de berichtete, als Gerard Schneider in seiner Eigenschaft als neuer FIPJP-Vorstand in einem Interview mit boulistemaroc.com ein WM-Qualifikationsturnier für europäische Verbände ankündigte. Nun ist es so weit, die CEP, deren Europameisterschaften jahrelang als Qualifikationswettkämpfe für Weltmeisterschaften galten, ist endgültig entmachtet.

Am 29. November veranstaltet Schneiders luxemburgischer Verband im Auftrag der FIPJP in Sassenheim/Beles ein Qualifikationsturnier für jene europäischen Verbände, die noch nicht "ex office" für die nächstjährige Männer-WM-3:3 in Malaysia qualifiziert sind. Teams aus Andorra, England, Bulgarien, Schottland, Estland, Ungarn, Irland, Jersey, Lettland, Litauen, Norwegen, Niederlande, Wales, Polen, Serbien, Slowakei, Tchechien und Ukraine reisen an, um in 5 Runden System Swiss weitere WM-Teilnehmer auszuspielen. Details dazu hat die FIPJP allerdings nicht veröffentlicht, ebensowenig offizielle Regularien zu den Weltmeisterschaften, das vorliegende veraltete Exemplar ist vom 20.11.2020.

Als Sinn hinter der neuen Regelung ist lediglich noch mehr Einflussstreben der FIPJP erkennbar. Doppelter Aufwand an Zeit, Geld und Ressourcen für ein extra Qualifikationsturnier neben der EM ist in der heutigen Zeit nicht verantwortbar und zeigt lediglich wie gering die machtgeile FIPJP-Clique drängende Sachfragen einschätzt. 

Dass etwa zeitgleich bei den Afrikameisterschaften eine entsprechende Quali für Afrika von der CASP, ausgetragen werden darf, bedeutet nicht etwa mehr Macht für diese CASP. Ein Extraturnier wäre organisatorisch und finanziell den chronisch klammen Verbänden schwer zu vermitteln. Die Gründung des neuen, erst seit Anfang des Jahres existierenden Nachfolgeverband der zerschlagenen Idrissou-CASB wurde noch von Ex-FIPJP-Präsident Azema eingefädelt und ist allem Anschein nicht souverän.

 


504378195 1488247905870017 4302262684460953602 nAbb.: FEP

 

Weil der spanische Kugelsportverband FEP für Männer und Frauen gleichberechtigte nationale Vereinsmeisterschaften mit homogenen Teams veranstaltet, konnte all die Jahre kein spanisches Vereinsteam zum jährlich ausgerichteten EuroCup des europäischen Petanque-Kontinentalverbandes C.E.P. entsandt werden, der im Prinzip mit Männerteams plus "Frauengarnierung" und nach einen speziellen Drei-Runden-Zählmuster mit unterschiedlicher Punktewertung gespielt wird.

Um der Rückständigkeit Rest-Europas in Sachen Gleichbehandlung gerecht zu werden, hat die FEP, einer der stärksten Nationalverbände der Welt, für 2025 zusätzlich zu den regulären Landesmeisterschaften erstmals eine spezielle Qualifikationsmeisterschaft, die Preliga Europea 2025, am 14./15. Juni für spanische Teams nach dem europäischen Strickmuster veranstaltet.

Der Renner war das Angebot des Verbandes im vollen spanischen Wettbewerbskalender nicht, lediglich 5 Teams beteiligten sich am Turnier. Gran Via C.P. Barcelona mit Exweltmeister Jesus Escacho setzte sich überlegen durch und vertrat Spanien erstmalig europäisch auf Petanquevereinsebene vom 8. bis 11. November in der Halle von Sin-le-Noble.

Mit durchschlagendem Erfolg, die Iberer erreichten auf Anhieb das Finale, mussten sich hier jedoch dem französischen Cupsieger Arlanc geschlagen geben. Die Franzosen mit den Routiniers Colombet, Suchaud und Fazzino errangen nach 2022 ihren zweiten Europatiel. Silber geht an Barcelona, Bronze für Horb DEU und Meyrin SUI.

 


Saint Yrieix in der Charente war von 2018 bis 2023 ständiger Austragungsort des C.E.P.-EuroCup-Turniers für Vereinsteams. Davor hatte das Turnier wechselnde Gastgeber, zuletzt 2017 Gersweiler im Saarland. 

Die CEP hatte mit der Anmiete der weitläufigen Gebäulichkeiten des Petanqueverbandes der Charente in St. Yrieix die Voraussetzung für einen Eurocup als zusammenhängende Großveranstaltung geschaffen. 2019 wurde der kontinentale Mannschaftspokal letztmalig mit Qualifikationsturnieren und einer 16er- Endrunde gespielt, ab 2020 waren dann die 8 besten Verbände des Vorjahres qualifiziert und 24 weitere Verbände durften sich nach dem Motto, "wer zuerst kommt mahlt zuerst", für das Großturnier einschreiben.

2024, nach sechs Jahren St. Yrieix, rückte der EuroCup mit dem Umzug in die neue noble Riesenhalle von Sin-le-Noble in der Agglomeration von Douai im Nordosten Frankreichs, etwas näher an die geografische Mitte Europas heran. Mit 31 Teilnehmerverbänden fehlt 2025 zum Veranstaltungsideal noch ein Verband, obwohl die Verbände Spaniens und Serbiens erstmals teilnehmen. Für viele mittel- nord- und osteuropäische Teams verkürzt sich die Fahrstrecke zum Turnier. DPV-Meister Horb spart zum Beispiel fast 400 km Fahrtstrecke. Das mit 8.000 qm weltgrößte Boulodrome, für zirka 10 Millionen Euro erstellt, wurde im ersten Halbjahr 2022 eingeweiht und bedarf auch wegen der enormen Unterhaltskosten dringend der Auslastung durch große Veranstaltungen.

Hier im Nordosten Frankreichs, unweit der belgischen Grenze, bleibt der Petanque EuroCup vorerst nun bis 2029, einen entsprechenden Vertrag hat die CEP mit den Hallenbetreibern abgeschlossen. Auch in den offiziellen Turniernamen fliesst die neue Heimat ein: CEP European Cup - Douaisis Agglo.

https://www.cep-petanque.com/eurocup.html

 


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Städtisches Petanqueterrain im Suburb Cheras der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Foto: arkitekibc.com

 

In der kommenden Woche finden in Cheras, einem Randbezirk von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur, die 6. Asienmeisterschaften Petanque 2025 (Vers. ABSC) für Jugendliche, Frauen und Männer im Triple sowie im Zielschiessen statt. Schauplatz ist vom 5. bis 10. November die städtische Petanque Arena Pudu Ulu. 

Wenn man will, darf man die Veranstaltung durchaus als Generalprobe für die 52. FIPJP-Weltmeisterschaft Seniors Männer 3:3 (plus Zielschiesswettbewerb) sehen, die für den September des kommenden Jahres ebenfalls nach Kuala Lumpur vergeben wurden. (siehe Kalender CEP)

Der rührige malaysische Boulesportsverband MBSF überrascht mit einem paritätisch besetzten sechsköpfigen Vorstand, 3 Frauen, 3 Männer führen den Laden und stemmen zwei Großveranstaltungen innerhalb eines Jahres. Nicht genug der geknickten Vorurteile über islamische Gesellschaften, geführt werden die Zweimillionenstadt samt 7,5-Mio.-Metropolregion Kuala Lumpur, deren Name soviel wie "schlammige Flussmündung" bedeutet, von einer Kopftuch tragenden Oberbürgermeisterin, der international anerkannten Stadtplanerin Maimunah Mohd Sharif

kacarchitect weeblySkurrile Petanque-Welt: Im Jahre 2002 war Malaysia schon einmal Gastgeber für die 6. Asienmeisterschaften im Petanque, die wurden damals noch von der APSBC, der Asian Petanque and Sports Boules Confederation arrangiert. Diesem Kontinentalverband machte die FIPJP 2017 den Garaus und ersetzte ihn durch die jetzige ABSC, einer gefügigen Institution ganz nach den Vorstellungen des seinerzeitigen FIPJP-Präsidenten Claude Azema.

Nationales Lawn Bowls Centre. Foto kecarchitect

Kuala Lumpur kann aber nicht nur Petanque, parallel zur ABSC-Asienmeisterschaft richten die Lawnbowler, organisiert im Verband World Bowls ihren neu geschaffenen WB Worldcup 2025 aus. Im National Lawn Bowls Centre innerhalb des weitläufigen National Sports Complex Bukit Kiara rollen vom 4. bis 8. November die Bowls auf ihren krummen Bahnen. Gastgeber ist Bowls Malaysia.

 


Vor gut einer Woche legte das Bundeskanzleramt einen Referentenentwurf des neuen Sportfördergesetzes (SpoFöG) vor, das die Spitzensportförderung in neue Bahnen lenken soll. Das Ziel, mehr Erfolg deutscher Sportler*innen im internationalen Wettbewerb.

Eine neue Behörde, die "Spitzensport-Agentur" ist beabsichtigt und erhitzt die Gemüter, der DOSB befürchtet Einfluß zu verlieren und an den Rand gedrängt zu werden. Ein ähnlicher, aber gescheiterter Gesetzentwurf der Regierung unter Kanzler Scholz hatte dem DOSB noch mehr Mitsprache zugestanden.

Die Bundesregierung: "In einem ersten Schritt soll die olympische Verbändeförderung in die Spitzensport-Agentur überführt werden. Perspektivisch kann auch die para- und nichtolympische Verbändeförderung überführt und die Zuständigkeit der Agentur kann schrittweise auch auf weitere Förderverfahren ausgeweitet werden".

Es betrifft auch den Kugelsport. Hier geht es zum Gesetzesentwurf.

 


Hein MoritzFoto: DPV

Der thailändische Jugendliche Aramrod Saharat hatte auf seinem Weg zum WM-Titel Tir-de-précision nach altem Muster beim Championnat in Thailand 2023 in den 4 Turnierrunden Quali, VF, HF und Finale noch das Vergnügen von insgesamt 80 Schüssen bis zum Gewinn der Goldmedaille. Sein Finalgegner Michele Ferrero aus Italien durfte, dank Extrarunde Repechage, sogar 100 Kugeln abfeuern.

Maria Hein und Tobias Moritz den fabelhaften deutschen Titelträger*innen 2025 war das Vergnügen, sich im WM-Wettkampf ausgiebig sportlich zu betätigen, bei der neugeschaffenen WM Tir Mixed in Isla Cristina nicht vergönnt. Mit insgesamt 24 Schuss als Team in den 4 Runden des gesamten Wettbewerbs, 12 pro Person, mussten sie sich im Schnelldurchgang zum Titel hudeln. Für die Mehrzahl der Teilnehmerinnen, alle weit angereist, war hingegen schon nach 6 Schüssen im Team, 3 pro Schütz*in, das skurrile WM-Spielchen aus.

Wer in den FIPJP-Amtsstuben denkt sich derartige zeitoptimierte Absonderlichkeiten eigentlich aus? Echte Sportfreunde? Wohl kaum, vielleicht war es ein Experiment, das man mit den gestandenen Rizzis, Bourriauds oder Rochers nicht wagte und dafür einfach mal Jugendliche missbrauchte?

 


800 Armenia

Abb. CEP

 

Frage an Radio Eriwan: Ist es richtig, dass Armenien eine eigene Sprache und sogar ein eigene Schrift besitzt? Warum verwendet also der verehrte Grafiker der CEP für das Armenienlogo auf der Internetseite des Verbandes russische Bezeichnungen und das kyrillische Alphabet? Ist die CEP eine sowjetische oder russische Organisation?

Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip haben sie Recht, Armenien hat eine eigene Sprache und sogar eine eigene Schrift, aber bitte sehr, wer soll die lesen können? Die kärglichen 3 Millionen Armenier und Armenierinnen? Bedenken Sie, so wie es vom talentierten CEP-Graphiker gestaltet wurde, können es hingegen 300 Millionen Sowjetbürger und -bürgerinnen lesen. Zum Nutzen des ruhmreichen Petanquesports und zur Freude Wladimir Wladimirowitschs.

Ergänzung vom 25.11.2025. Der obige Beitrag wurde bei der CEP wahrgenommen, der Text des Armenienicons ist nun in Sprache und Schrift des Landes verfasst. Nobody is perfect, bei Serbien besteht noch Nachholbedarf, hier ist der Gebrauch der kyrillischen Schrift in der Verfassung verankert.

 


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So soll das neue Waterfrontpark-Gelände an Amelia Islands Fernandia Beach zukünftig aussehen. Foto: fbnewsleader

 

Die traditionell für November angesetzten Amelia Island Open Petanque in Florida/USA fallen 2025 aus.

Das Fernandina Beach Waterfront Gelände, bislang eher Ödland, wird aufgehübscht und kann wegen der Bauarbeiten ausnahmsweise nicht für das "Größte Petanque-Event der USA" mit rund 400 Aktiven genutzt werden. 16 feste Spielterrains sollen im Rahmen der Neugestaltung angelegt werden, wie der Fernandinaobserver berichtet. 2026 steht das Turnier mit Gästen aus aller Welt, das ca. 800.000 US Dollar in die Gemeinde schwemmt, wieder auf der Agenda.

Die neuen Petanqueplätze fanden in der Planungsphase des Waterfrontparks nicht nur Fürsprecher in der Gemeinde. Gerne hätten Bürger und "taxpayers" stattdessen Kioske lokaler Brauer mit Sitzmöglichkeiten für ein gemütliches Bierchen und Hundelaufbereiche gesehen. Man unterstellte dem Commissioner Chip Ross, selbst Petanquespieler, Einflußnahme zugunsten des großzügigen Petanquebereichs, so der fbnewsleader in einem Beitrag.

 


Vietnamese Petanque athletes at the 2023 Asian Campionship in Malaysia

Die amtierenden vietnamesischen Asienmeisterinnen 2023 nach ihrem Titelgewinn. Foto: vov.gov.vn

 

Bei den vergangenen 3 Großereignissen des Frauen Petanque WM 23, WM 25 und Asienmeisterschaften 2023 hatten die Frauen der Petanqueweltmacht Thailand en suite das Nachsehen in der Königsdisziplin 3:3 gegen die indochinesischen Erzrivalinnen aus Vietnam.

Bei den Asienmeisterschaften 2025 Petanque im November in Kuala Lumpur und kurz darauf im Dezember bei den SEA-Games 2025 in Thailand, bietet sich Thailands geschundener Seele nun zweimal kurz hintereinander die Chance, das angekratzte Image aufzupolieren. Die deprimierende 1:13-Niederlage beim kürzlichen Weltchampionnat in Sin-le-Noble schreit geradezu nach Revanche.

6. ABSC Asienmeisterschaften Petanque 2025
in Kuala Lumpur / Malaysia vom 5. bis 10. November
6 Wettbewerbe
Zielschießen: Junioren, Frauen, Männer
Triples: Junioren, Frauen, Männer.
www.asianboulessport.org

33. SEA-Games 2025
Bangkok, Chonburi, Songkhia / Thailand vom 9. bis 20. Dezember
11 Wettbewerbe Petanque
Zielschießen: Frauen, Männer
Einzel: Frauen, Männer
Doppel: Frauen, Männer, Mixed
Triples: Frauen, Männer, Mixed 2f/1m, Mixed 2m/1f
www.seagames2025.org

 


Der Kongress 2025 der Föderation für Pétanque und Jeu provençal, FIPJP, abgehalten am 8. Oktober im Rahmen der Weltmeisterschaft Frauen 2025 in Sin-le-Noble, sah die Wahl des Luxemburgers Gérard Schneider als Nachfolger des bald achtzigjährigen Claude Azéma. Über den Wechsel des Präsidenten hinaus war der Tag speziell für den afrikanischen Kontinent von Bedeutung, mit Rajakrishnasingh Rajkumar, dem Präsidenten des Kugelsportverbandes der afrikanischen Insel Mauritius gelang wieder einem Afrikaner der Sprung in den von Europäern dominierten Vorstand des Petanque-Weltverbandes.Ile

Monsieur Rajakrishnasingh Rajkumar. Foto: boulistemaroc.com
 
Diesen Erfolg Afrikas kann der zu Jahresbeginn, auf Betreiben Azemas, neu gegründete afrikanische Kontinentalverband CASP für sich reklamieren, meinte der Mauretanier Louly, Vizepräsident dieses Verbandes in einer Rede vor dem Kongress. "Mit Rajkumar spreche Afrika nun mit einheitlicher und glaubwürdiger Stimme im Weltverband. Seine Wahl spiegele die politische und institutionelle Reife des Kontinents wider, der entschlossen sei, seinen Platz im internationalen Sportwesen einzunehmen", so der von boulistemaroc.com wiedergegebene Wortlaut seines Beitrags.  
 
Dazu sei erwähnt, dass Afrika, speziell der Maghreb, eine überragende Rolle in der Geschichte des Petanque spielt. Marokko und Tunesien gehören neben den europäischen Verbänden Frankreich, Belgien, Monaco und der Schweiz zu den sechs Gründungsmitgliedern der FIPJP. Allein im Triplett Männer können afrikanische Verbände auf 45 errungene WM-Medaillen verweisen.
 
2023 verschwanden mit dem Tunesier Lassaad Eddhif und dem Belgier Borré nicht nur Afrika sondern auch die Vertreter zweier starker, sportlich erfolgreicher Gründerverbände aus dem Vorstand der FIPJP. Neu ins Gremium rückten damals die Ungarin Kocsis-Simon, die einen Verband mit rund 600 Individuen vertritt und der Deutsche Dörhöfer, der nicht unbedingt den großen Sport oder große Ideen, dafür einen beitragskräftigen Verband repräsentiert.
 
Von den Gründungsmitgliedern haben derzeit noch Frankreich und Monaco Sitz im Vorstand, der ausgeschiedene Präsident Azema hatte es in seiner Amtszeit verstanden, starke Verbände und Personen auszubooten und sich mit neuen Leichtgewichten zu umgeben.
 
Aktuell liegt Gründungsmitglied Marokko wegen "einer institutionellen Krise" und Azemascher Sanktionen überkreuz mit dem Verband und fehlte bei den vergangenen zwei Weltmeisterschaften. CASP Vize Louly dazu: "Marokkos Rückkehr würde sich positiv auf das Gleichgewicht und den Einfluss Afrikas auf das Weltpetanque auswirken. Ohne den Beitrag des Königreichs sei keine nachhaltige Entwicklung des Pétanque-Sports in Afrika denkbar, das Gründerland bleibt eine historische, technische und moralische Referenz, deren Rückkehr auf die internationale Bühne von der weltweiten Pétanque-Gemeinschaft ersehnt und erwartet wird.
 
Dörhöfer jetzt Kassenwart • Das bisherige Komiteemitglied Dörhöfer rückt als Nachfolger des altgedienten Tresorier Signaire in den geschäftsführenden Vorstand auf. Was dies für seinen DPV-Vorsitz bedeutet, wird sich zeigen.
 
Gemäß Artikel 40 der FIPJP-Satzung beträgt die Amtszeit der gewählten Mitglieder des Exekutivkomitees vier Jahre. Die Wahlen des ersten Zyklus (Präsident, Generalsekretär, Schatzmeister und vier weitere Mitglieder) finden im Jahr nach den Olympischen Sommerspielen statt. Im zweiten Zyklus, zwei Jahre später, werden die fünf restlichen Vorstandsmitglieder bestimmt.
Quellen: boulistemaroc.com/boulistenaute.com
 

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