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Vue aériene des Saintes Maries de la MerSaintes-Maries-de-la-Mer samt "Arenas" aus der Luft, Foto wikimedia commons.

 

Nach Jahren in der Stierkampfarena von Istres wechselt das FINAL FOUR der Masters de Petanque die Stellung und zieht weiter westlich in die Camargue. Wieder wird es ei eine Stierkampf-Arena sein, diesmal an der Strandpromennade in Saintes-Maries-de-la-Mer. der "Capitale de la Camargue".

Die 1931 eingeweihte Kampfbahn fasst etwas mehr als 4.000 Menschen. Statt "courses de taureaux" soll hier am 9. September 2021 das MdP-Finale der 4 besten Teams nach 7 harten Master-Vorrunden stattfinden. Das "weisse Oval" liegt direkt am Meer, Urlaubsatmosphäre wird garantiert sein. Saintes-Maries-de-la-Mer ist gemeinhin als Wallfahrtsort meist spanischstämmiger Roma bekannt.

Wer wird Nachfolger der MdP-Titelträger 2019, Ludovic Montoro, Stéphane Robineau, Mickaël Bonetto und Christophe Sarrio? Die 4 Matadore starten in diesem Jahr in 3 verschiedenen Teams: Montoro und Sarrio spielen im Wild-Card-Team an der Seite von Bruno Le Boursicaud und Kévin Malbec; Stéphane Robineau komplettiert das Team mit Dylan Rocher, Philippe Suchaud und Philippe Quintais und der junge Mickaël Bonetto wird an der Seite von Capitaine Christian Fazzino mit David Riviera und Jérémy Fernandez antreten. Wird es einem von ihnen gelingen, das Kunststück zu wiederholen?

Quelle: Pressemitteilung Quarterback


Team wild Card

 

Mit Team Wild-Card sind nun die sieben ständigen Teams der Masters de Petanque 2021 komplett. An jedem Etappenort vervollständigt eine regionale Meistermannschaft das Feld auf 8 Viertelfinalisten.

Bei der Besetzung von Team 7 haben die Veranstalter gewiss nicht daneben gegriffen. Ludovic Montoro als capitaine, Bruno Le Boursicaud, Kevin Malbec und Christophe Sarrio wissen alle haargenau, wie sich Finalsiege beim Masters anfühlen. Auf zusammen 9 MdP-Titel kommt die Wild-Card-Truppe. Montoro könnte sogar nach seinen Triumphen 2018 und 2019 einen nie da gewesenen Dreifacherfolg in Reihe schaffen.

Übrigens: Hätte Philippe Suchauds Equipe 2014 im HF gegen Team Madagaskar und 2017 im Finale gegen Fazzino/Rizzi/Weibel/Andriantseheno nicht gepatzt wäre für den Fleischermeister zwischen 2012 und 2017 möglicherweise ein unglaubliches Sixtuple drin gewesen und Montoro müsste noch sehr lange für den Eintrag in die Petanque-Geschichtsbücher ackern.

Team Wild-Card:

Ludovic Montoro (40), Pointier, Club Frejus Intern. Petanque (2020), 1 x CdF, 2 x MdP
Bruno Le Boursicaud, (43), Tireur/Milieu, Petanque Romanaise (2020), 7 x WM, 4 x MdP, 4 x CdF
Kevin Malbec (32), Milieu, Club ASP Vaulx (2020), 2 x EM, 2 x CdF, 2 x MdP
Christophe Sarrio (36), Tireur, Petanque Bron Terraillon (2020), 4 x CdF, 1 x MdP

Die geplanten MdP-Termine:

Etappe 1  - 30. Juni und 1. Juli - SAINT-TROPEZ (83)
Etappe 2  -  21. und 22. Juli - MONTLUÇON (03)
Etappe 3  -  28. und 29. Juli - THAON-LES-VOSGES (88)
Etappe 4  -  11. und 12. August - SIX-FOURS-LES-PLAGES (83)
Etappe 5  -  18. und 19. August - TRÉVOUX (01)
Etappe 6  -  24., 25. und 26. August - NEVERS (58) - Youth Masters Final
Etappe 7  -  31. August und 1. September - ROMANS-SUR-ISÈRE (26)

Final Four  - 8. und 9. September - In ?
 

Mit der sogenannten „unsere-Cowboys“-Challenge hat der DPV einen Wettbewerb veranstaltet, der den natürlichen Bedürfnissen seiner jüngsten Verbandsangehörigen nach sportlicher Bewegung weitaus mehr entgegen kommt als die üblichen bewegungsarmen Petanque-Standarddisziplinen.

Tireur*Innen in den Altersklassen U14, U18 und U23 sollten so schnell wie möglich auf fünf/sechs Meter Entfernung 30x zielgenau schiessen, die Schusskugeln selbst wieder einsammeln und die Zielkugeln auch selbst wieder auflegen. Pro Fehlschuss gab es 15 Sekunden Zeitstrafe. Das ganze war der Pandemie geschuldet als Ländervergleich-Fernwettkampf organisiert.

Bester „Athlet“ bei den Espoirs war Ben Weiland vom LV Hessen. Bei den Juniors gewann Justin Neu (LV Saar), und bei den „Kadetten“ setzte sich Mathis Schulz vom LV NRW durch. Dem LV Bayern gelang eine Final- und eine Halbfinalteilnahme. Von den 10 deutschen Landesverbänden gingen nur BaWü und Hessen in den drei Altersklassen an den Start, Bayern, Saar und NRW machten in zwei AK mit, Berlin in einer.

Vielleicht ist mehr Bewegung im Spiel genau das Rezept um langfristig auch in den Petanque-Mitgliederstatistiken etwas zu bewegen. Andernfalls bleiben Sportboule, Raffa oder Volo die besseren Empfehlungen für bewegungswillige junge Leute.

PS: „unsere Cowboys-Challenge? Mädels waren wohl keine dabei?
Quelle DPV

 


09./10.10. Marseille, Coupe de France des Clubs de pétanque, Finalrunde der Besten Acht • Wie nicht anders erwartet, gewinnt die zusammengekaufte Startruppe von Frejus International Petanque mit fast schon obszöner Überlegenheit das Finalturnier des CdFdC 2019/2020.

 

Die hauptsächlich aus den Trümmern des zerschlagenen Exmeisters ABC Draguignan entstandene Siegermannschaft holt sich den Titel in diesem traditionellen Wettbewerb ohne im Turnierverlauf ein einziges Triplette gespielt zu haben. Der derzeit praktizierte Modus 6xTête-à-tête à 2 Pkt., 3x Doublette à 3 Pkt. und 2xTriplette à 5 Punkte macht dies möglich, indem er die Einzelspielrunde maßlos überbewertet und die einstige Königsdisziplin des Petanquesports, das Triplette, zum lästigen Anhängsel und Lückenbüsser degradiert.

Es klingt unglaublich, aber bei den 7 Finalbegegnungen in Marseille spielten die acht beteiligten Equipen von 14 theoretisch möglichen Triplettes gerade einmal lächerliche 4, weil die Entscheidungen nach Einzeln und Doppeln vorzeitig gefallen waren. Wer immer diesen Modus erfunden hat, erweist damit dem Petanquesport einen echten Bärendienst. Mittlerweile äfft man auch hierzulande das Spielschema kritiklos nach, zu befürchten ist, dass sich dieser Pokalunfug international zu Lasten des Triplettes langfristig durchsetzt.

Wie prägend die Dreierequipe für unseren Sport ist, erkennt der Boulefreund an der Weltmeisterschaft der Männer, die bis 2014 ausschließlich nur im Triplette ausgespielt wurde. Das Tête-à-tête kam erst 2015 dazu, die verschiedenen Doublette-Varianten gar erst 2017. Ohne Zweifel hat die Drei im Petanque eine ähnlich fundamentale Bedeutung wie die Elf im Fußball. Nichts gegen das Einzel generell, aber ein Mannschaftswettbewerb ohne zwingend zu spielende Triplette-Matches erscheint fast schon als Verrat am Wesen des Petanquesports.

Verfasser Roland Netter


 


Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom gestrigen 26. Mai. 2020
 
Ab dem 8. Juni 2020 erfolgen weitere Erleichterungen im Bereich des Sports, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:

 

  • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wiederaufgenommen werden.
  • Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wiederaufnehmen.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner  können wieder öffnen.
  • Fitnessstudios können wieder öffnen.

Nachzulesen unter https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php/Häufige Fragen/Welche Neuerungen Neuerungen soll es ab dem 8. Juni 2020 geben?


 

 

Matthias Ress (MKWU), Vincent Probst (Mechenhard) und Tobias Müller (BaWü) verpassen mit 12:13 gegen C. Schellekens, O. Djibril und X. Steijns NL nur hauchdünn das Finale beim Triplette Royale in Düsseldorf. Sieger durch Münzwurf D. Fifi BEL, R. Zuidland und N. Claes beide NL durch Münzwurf.


Wie der Boulefreund Berichten auf PA.de entnehmen kann, verliert nach Osterholz Scharmbeck auch Buli-Vizemeister BF Malsch einen Großteil seines Spitzenpersonals.

Zwar halten einige Topp-Leute des Vereins die Klasse und wechseln zu einem BuLi-Aufsteiger, aber andere steigen freiwillig ab und spielen eine oder gar zwei Ligen tiefer. Auch beim Exbundesligisten FT Freiburg ist dieses Phänomen des persönlichen Downsizings zu beobachten. Viele hochkarätige Leistungsträger verlassen den Club um eine Liga tiefer anzuheuern.

Der EuroCup zeigt auch 2019, dass DPV-Spitzenclubs mit europäischer Konkurrenz nicht mithalten können. Niederlagen gegen Nonames aus Winzverbänden machen besorgt. Die Stellungnahme des Malscher Coaches zu den europäischen Mißerfolgen, sein Club käme in der BuLi mit 80% Einsatz durch, stellt der höchsten Liga des zweitgrößten Petanqueverbandes in Europa ein miserables Zeugnis aus.

Ob Elitespieler*innen unserer BuLi oder sich selbst einen Gefallen tun, wenn Sie zweit- oder drittklassig Liga spielen, kann angezweifelt werden. Soviel gute Spieler*innen nach internationalen Maßstäben haben wir in Deutschland nicht, als dass unsere höchste Liga darauf verzichten könnte.


 


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Das Grande Finale PPF vom 16. bis 18. Januar in Frejus ist das erste Großereignis in Frankreichs Boulesaison 2020.

Die Turnierserie Passion Petanque Francaise 2019, besteht aus einer Reihe ausgewählter Veranstaltungen des FFPJP-Boulekalenders. Die bestplatzierten Spieler aus der Rangliste dieser Turniere bilden 16 Dreierteams, die das Grande Finale zum Abschluß der Serie in Frejus bestreiten.

Die dafür notwendige Platzierung unter den besten 48 ist jedoch keine Garantie für eine Teilnahme, die Veranstalter vergeben sogenannte Wild Cards an Teams, die die Attraktivität des Turniers für die Zuschauer erhöhen sollen. Das französische Junioren-Weltmeisterteam bekommt beispielsweise einen jener Kartons und dürfte als Team 16 eine echter Zugewinn sein.

Ob nun der Präsident des Hauptsponsors, ein Immobilien-Unternehmen, ein derart sportliches Zugpferd darstellt, dass es eine Aufstellung in Wild-Card-Team 15 rechtfertigen würde, mag bezweifelt werden. Seine Teammitglieder fürs Finale, Christian Fazzino, als Nr. 50 der Rangliste eigentlich auch nicht qualifiziert und Marco Foyot (30), werden wohl finanziell ausreichend für diesen „Liebesdienst“ entschädigt werden. Sportlich beweisen müssen die beiden Petanqueschlachtrösser sowieso nichts mehr.

Eine ganze Reihe namhafter qualifizierter Spieler fand keine Berücksichtigung in den Teilnehmer-Equipen, Stefano Bruno, Pascal Dionisi, Simon Cortes, Claude Jouffre oder Christian Andriantseheno um einige zu nennen.

Cindy Peyrot die PPF-Ranglistenerste bei den Damen hat in diesem Jahr auch 3 Männerwettbewerbe gewonnen und einige gute Platzierungen erreicht. Für das PPF-Männer-Ranking zählte jedoch nur einer dieser Wettbewerbe. Trotzdem, sie hat ebenso wie beispielsweise die hochgestuften Finalteilnehmer „Dawson“ Dubois, Schroll oder Balliere 12 Punkte erreicht und wäre im Männerfeld gewiss eine echte Attraktion gewesen, mehr zumindest als der Chef eines Immobiliengeschäfts.

Quelle: PPF

Hier das Grande-Finale-Starterfeld der Männer.


 


img5df25dccd8622Ziemlich fokussiert. Foto: boulistenaute.com

 

Seit mehr als 10 Jahren wertet "Boulistenaute" Sylvain Bonnet akribisch die Ergebnismeldungen des Französischen Verbandes aus und stellt zum Jahresende auf boulistenaute.com eine Rangliste der erfolgreichsten Spieler*innen des Jahres bei Nationals zusammen.

2019 steht Dylan Rocher zum siebten Mal in 15 Jahren ganz oben. 5 Siege und etliche Topp-Platzierungen ergeben 127 Punkte und reichen dieses Jahr zu Platz 1. Sein bestes Ergebnis gelang ihm 2012 mit 177 Punkten, sein zweitbester Score 146 brachte 2013 jedoch nur einen 2. Rang. Den schafft heuer Henri Lacroix mit 119 Gesamtpunkten (5 Siege), obwohl er etwas kürzer trat. Auf Platz 3 Maison Durk, der eine starke Saison spielte.

Mit Cindy Peyrot und Alison Rodriguez sind auch zwei Damen in der Männerrangliste gut platziert. Das Damenranking führt Cindy mit 6 Siegen und einigen guten Resultaten an. 68 Punkte stehen für sie zu Buche, der Abstand zur Zwoten Celine Lebossé ein einziger Punkt und noch ein  Zählerchen dahinter kommt schon Charlotte Darodes.

Alle Informationen auf boulistenaute.com


 


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Gut zu tun haben Kugelaufleger und Kugelzureicher, denn der Tireur schießt wie am Fließband. Hier Philippe Suchaud, der beim 1000-Kugel-Weltrekord 2016 allein 94 Treffer bei 100 Schüssen beitragen konnte. Foto: Screenshot Video Daily motion.com.

 

SA 21.12. Rumilly / Hochsavoien / FRA • 1000 Kugeln sind am kommenden Wochenende das Ziel, 10 Spitzenbouler teilen sich die Aufgabe, innerhalb einer Stunde möglichst viele davon zu treffen. Jeder Treffer wird mit einem Euro zugunsten der mildtätigen Organisation ILONA honoriert.

ILONA steht dem Petanquesport in Frankreich nahe und hilft, wenn Kinder von Boulern in medizinische, soziale und / oder finanzielle Schwierigkeiten geraten.

2016 hatten in Beziers 10 absolute Toppstars der Szene wie Philippe Quintais, Diego Rizzi, Philippe Suchaud, Claudy Weibel und Dylan Rocher mit 879 Punkten die Messlatte recht hoch gelegt und den gültigen Weltrekord in diesem Showwettbewerb aufgestellt.

An diesem Wochenende versuchen sich jeweils ein Herren-, ein Mixte- und ein Espoirs-Team an der sehr schwierigen Aufgabe, dieses Ergebnis zu toppen. Dagegen erscheint die Hürde für eine 5er-Damenequipe machbarer. Der aktuelle Rekord steht hier bei 311/500. Caroline Bourriaud, Celine Lebosse, Camille Durand, Jenny Rathberger und Chloe Roux werden sich an dieser Bestmarke versuchen.

Mit Lucas Desport, Adrien Delahaye oder Joe Casale beispielsweise, konnten namhafte Kräfte für das Nachwuchsteam gewonnen werden. Gallionsfigur der Männerequipe ist der schussgewaltige Bruno Le Boursicaud, der im Verein mit Alex Mallet, Yann Soeur, Jeremy Pardoen und anderen Cracks versuchen wird, auch ordentlich Geld in den Spendenbeutel von ILONA zu schiessen.

Die Equipe mixte bilden die o.g. fünf Damen sowie die 3 Besten aus den beiden Schießen der Männer und Espoirs. Le Boursicaud ist gesetzt und zur Verstärkung macht auch noch der unverwüstliche 1000-Kugel-Co-Weltrekordhalter Claudy Weibel mit.

Boulistenaute wird bei diesem Spektakel auf dem Boulevard Robert Ramel live dabei sein. Wer sich das Video des Weltrekords von 2016 in Beziers zur Einstimmung zu Gemüte führen will, klickt hier.

Quelle: boulistenaute.com


 


Nur noch die vier Damen, Glaser, Lazaridis, Gabe und Bisoke bilden den derzeitigen Frauenkader des DPV. U.a. wurde Deutschlands derzeit wohl beste Tireurin Anita-Dolores Bathelemy aus dem, im Umbau begriffenen, Spielerinnenpool gestrichen.

Die diesjährige Tir-de-precision-Meisterin wird mit einer Bestleistung von 44 Punkten auf Rang 8 der ewigen DPV-Bestenliste, als beste Frau, geführt. Einem Bericht des Mannheimer Morgen zufolge hat sie sogar schon 52 Punkte geworfen. Weltklasse wäre das. Die Feudenheimerin rangiert derzeit auf Platz 34 der aktuellen DPV-Frauenrangliste.

Die DPV-Trainer-Gilde bevorzugt laut PA.de jüngere Spielerinnen: „Unser Konzept sieht vor, einen jüngeren Kader aufzubauen mit Spielerinnen, die wir noch entwickeln können und die sowohl gut legen als auch schießen“. Damit kann Barthelemy mit ihren 70 Jahren bestimmten Anforderungen naturgemäß nicht mehr entsprechen.

Trotzdem ist es ein reizvoller Gedanke, sich die schußgewaltige Dame, die sich heuer in glänzender Form präsentierte, bei der vergangenen Frauen-WM im Tir-Wettkampf vorzustellen.

2019 Deutsche Meisterin Tir Frauen
2017 Deutsche Vizemeisterin 3:3 Frauen
2008 DM Halbfinale 3:3 Ü55
2007 Deutsche Meisterin 3:3 Frauen
1992 DM Halbfinale 2:2

Quellen: Mannheimer Morgen, DPV und Petanque-Aktuell


 


Futtern im BoulodromeVive la Pétanque, frische Austern für das Fußvolk. Foto Helmut Neumaier.

 

„Auf diesem Planeten kann die Franzosen niemand stoppen“ so kommentiert ein beeindruckter Helmut Neumaier von unserem Nachbarclub PC Ingolstadt das Spitzenspiel der Viertelfinales zwischen den Lyon Canuts und Petanque Genevoise.

IMG 20191201 WA0001Eine kleine Reisegruppe aus unserer Nachbarstadt ist in die Charente gereist um europäischen Petanque-Spitzensport zu erleben. Die Lyon Canuts werden bislang ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Eine Überraschung ist die Teilnahme der Engländer aus Baldock Town am Viertelfinale, aber auch das Fehlen von Pachy Waterloo BEL, dem Siegerteam aus dem Jahr 2016.

 

Stars zum Anfassen, Gerhard Braun Ingolstädter Schlachtenbummler in Saint Yrieix ist begeistert. Hier mit Lyons Spitzenboulerin, der Exweltmeisterin Mouna Beji aus Tunesien. Foto: Helmut Neumeier.

 

 

Die Ergebnisse der Halbfinales
Lyon FRA - Genf SUI 19:7
Dronero ITA - Karlslunde DAN 17:14
Esch LUX - Baldock ENG 17:14
Monaco MON - Zeist NED 19:7

HF-A
Lyon FRA - Esch LUX 17:4
Monaco MON - Dronero ITA 20:6

Finale. Monaco zwingt die Lyon Canuts in die Triplettes. Nach vier Einzel- und zwei Doublettes-Siegen führen die Seidenweber 14:7. Im Triplette mixte mit Beji, B. Molinas und Mallet gegen Della Pietra, Lelons und Olmos fällt die Entscheidung zugunsten der Franzosen.

Endstand 19:7, die Lyon Canuts holen den Europapokal 2019 gegen CB Monegasque. Ein schönes Abschiedsgeschenk für Fazzino und einige andere Spieler die den Verein verlassen und ein paar Kilometer weiter nach Bron wechseln.


Die Boulefreunde Malsch können doch noch gewinnen, in einem knappen VF halten die Badener das Team aus dem schwedischen Örebro 17:14 nieder, können im Halbfinale aber Pachy Waterloo, den Sieger von 2016 nicht bezwingen. Breslau schlägt Järvenpää und steht gegen Waterloo im Finale. Malsch zusammen mit Järvenpää auf Rang 3.

Die Resultate B:
Örebro SWE - Malsch DEU 14:17
Brünn CZE - Breslau POL 15:16
Waterloo BEL - Pecs HUN 18:0
Järvenpää FIN - Upsciems LAT 19:3

HF-B
Malsch DEU - Waterloo BEL 12:19
Breslau POL - Järvenpää FIN 17:14

Im Finale Waterloo gegen Breslau geben die Belgier nur ein Einzel gegen die unverwüstliche Katarzyna Blasiak ab und machen anschließend den Sack mit nur 2 Doublettes zu. Endstand 16:2.

 

Alle 4 Mannschaften, die an den beiden Finales teilnehmen, Foto Neumaier

Alle Finalisten


 


IMG 20191130 151325Aufmarsch und Begrüssung der Gladiatoren vor den KO-Runden. Foto H. Neumaier

 

FR 29.11. Saint Yrieix s.C. EuroCup Finalrunde • Nach den ersten beiden Runden in den Poules haben sich die Lyon Canuts FRA, Valle Maira Dronero ITA, Riganelli Esch LUX und CB Monegasque MON bereits mit je zwei Siegen für das Viertelfinale der Hauptrunde qualifiziert.

Die Boulefreunde Malsch hatten in Poule 4 im ersten Spiel gegen die Equipe aus Monaco keine Chance, lediglich ein Einzel gewannen die Badener durch Roger Sibka, nach den drei Doppeln war die Partie bereits entschieden, Resultat 2:19.

In Runde 2 im Spiel gegen den zweiten Verlierer der ersten Runde PSC Järvenpää aus Finnland, durften die BF Malsch nach zwei siegreichen Einzeln und drei gewonnenen Doublettes beim Stand von 13:8 auf die Barrage hoffen. Mit zwei Kantersiegen in den Triplettes ,13:2 und 13:1, beendeten die Finn*innen den kleinen Malscher Höhenflug jedoch abrupt. Endstand 13:18. Malsch damit für das B-Turnier (FedCup) qualifiziert, wie auch schon Upesciems LAT, Pecs HUN und Breslau POL.

Järvenpää darf dagegen noch einmal gegen Genf mit Weltmeister Maiky Molinas ran, das in Runde zwo von CB Monegasque mit 21:0 kalt abgeduscht wurde. Die Schweizer Equipe gewann zwar in Runde 1 mit 17:4 gegen die Skandinavier*innen, aber Spiele gegen Finnland können schon speziell sein, wir wir seit der U23-EM wissen. Sicher ist da nix.

Nachtrag:

Die Ergebnisse ider samstäglichen Barrages: Örebro SWE gegen Zeist NED 8:18, Baldock ENG gegen Brünn CZE 18:3, Waterloo BEL gegen Karlslunde DAN 14:17 und Genf SUI gegen Järvenpää FIN 16:5

 

 


 


a07bb170c4a36161aa1f8f4859c19794 MDie Siegerteams der neuen französischen Clubmeister. Foto FFPJP.

 

Insgesamt 24 Mannschaften gingen in den 5 Finalrunden der CNC Open (Männer) und der CNC-F (Frauen) an diesem Wochenende in Saint Yrieix an den Start und spielten in den drei Ligen bei den Männern und zwei bei den Frauen, die französischen Meistertitel aus.

Neuer französischer Clubmeister 2019 in der Liga CNC 1 bei den Männern wurde das Team aus Bassens das sich gegen die favorisierte Equipe des viermaligen Meisters Sully sur Loire durchsetzen konnte. Den Titel in der zweiten Liga CNC 2 gewann das prominent besetzte Arlanc, in CNC 3 triumphierte Brive la G.

In der ersten Frauenliga CNC-F 1 holte sich Palavas les Flots den Titel gegen Marck und in der CNC-F 2 ging die Meisterschaft nach Quentigny.

Die Ergebnisse


 


SA 23.11.2019, Phnom Penh, Finalrunden WM Juniors und Damen •

Die Junioren halten Frankreichs und Europas Ehre hoch und revanchieren sich im Finale der Weltmeisterschaft für die 10:11-Vorrunden-Niederlage gegen Laos. Mit 13:1 fällt das Finalergebnis eindeutig aus. Bronze geht an Thailand, das gegen den Weltmeister ausscheidet und Spanien, das im Viertelfinale die Hoffnungen der Gastgeber zerstört und Kambodscha 2 aus dem Turnier wirft. Kambodscha 1 kann sich nach 3 Vorrunden-Niederlagen nur für das B-Turnier qualifizieren und scheiterte dort bereits im Achtelfinale am späteren Sieger Belgien.

Das DPV-Team mit Sylvana Lichte, Gabriel Huber, Fabio Trampler und Justin Neu folgt den Belgiern durch Siege gegen Polen, Tschechien und Vietnam bis ins Finale, unterliegt jedoch knapp mit 11:13.

Bei den Damen kann Frankreich gegen südostasiatische Teams nicht gewinnen. Nach Vorrundeniederlagen gegen Laos und Kambodscha 2 wandelt Frankreich auf einem wundersamen europäischen Pfad Schweiz-Schweden-Niederlande bis ins Halbfinale, wo Thailand mit 13:4 dem Treiben ein Ende setzt. Ausgerechnet das von der FIPJP für zwei Jahre geächtete Laos verwehrt bei seiner Rückkehr auf internationalen Boden seinen gastgebenden Nachbarn mit 13:6 das Finalteilnahme-Vergnügen, Bronze dürfte nur ein schwacher Trost für die ambitionierten kambodschanischen Damen sein.

Neue Weltmeisterinnen und somit Nachfolgerinnen Frankreichs sind Thailands hochfavorisierte Damen um Thongsri Thamakord mit einem überlegenen 13:4 Sieg über Laos, das damit sein drittes(!) Finale in Phnom Penh verliert.

Ein winziger Trost für das gebeutelte deutsche Damenteam dürfte der überlegene Sieg Kanadas im B-Turnier bedeuten. Nach der DPV-Equipe hatten auch die folgenden Gegnerinnen dem Spiel des Teams um Maryse Bergeron wenig entgegen zu setzen. Die Schweiz musste im Finale gar ein Fanny hinnehmen.

Die Medaillen in Phnom Penh:

Damen Triplette
🥇Thailand, 🥈Laos, 🥉Frankreich, 🥉Kambodscha.
Damen Tir de precision
🥇Ke Leng, CAM, 🥈Thepphakan Bivilak, LAO, 🥉Cherry Thet Khin, MYN, 🥉Yan Jing Wan, CHN.
Junioren Triplette
🥇Frankreich, 🥈Laos, 🥉Thailand, 🥉Spanien.
Junioren Tir de precision
🥇Peempod Rinkaew, THA, 🥈Jean Philippe Buche, MON, 🥉Jarotia Rakotoarivelina, MAD, 🥉Joe Casale, FRA .

Zehn der 16 Medaillen gehen nach Asien, 5 nach Europa und 1 nach Afrika. Thailand erfolgreichste Nation mit 2 x Gold und 1 x Bronze, Laos dreimal Silber.


 


Ke Leng 4times champMit dem Gewinn des vierten WM-Titels nach 2013, 2015 und 2017, krönt sich Kambodschas Petanque-Heroeine Ke Leng zur alleinigen Rekord-Welttitlträgerin im Tir de precision der Damen. Mit ihrem Sieg in Phnom Penh zog sie endgültig an der Französin Angelique Papon vorbei, die 2005, 2007 und 2009 dreimal in Folge gewann. Foto: cambodianess.com

 

Phnom Penh • WM Frauen / Jugend Qualifikation Tir de précision

Justin Neu erzielt bei den Jugendlichen 34 Punkte und verpasst nur knapp den direkten Einzug ins VF, kann in der Repechage aber auf mehr hoffen. MAD, MON, ITA und SWE bereits im VF.

U23-Europameisterin Eileen Jenal erwischt keinen guten Tag und muß sich bei der Quali der Frauen mit 18 erzielten Punkten weit hinten anstellen. Wie die DPV-Hoffnung verpasst auch Frankreichs Vertreterin Daisy Frigara mit nur 18 Punkten die vorderen Ränge und muß nun auf eine überragende Leistung in der Repechage hoffen um doch noch das Viertelfinale zu erreichen.

Glück: Die Zahl der Repechage-Teilnehmerinnen wurde von 16 auf 19 erweitert, weil die Plätze 15 bis 19 (nach den ersten Vier) alle 18 Punkte erreichten. Cambodschas Ke Leng führt das Classement an, auch die Vertreterinnen von Norwegen, Laos und Myanmar bereits für das VF qualifiziert. (Tabellen, Klick auf die Namen) Quelle Boulistenaute

Repechage Damen: Ursprünglich hocheingeschätze Damen wie Daisy Frigara FRA (18/35), Mouna Beji TUN (18/35) oder Mathilda Boström SWE (21/34) kämpfen vergeblich, die Hypothek aus der 1. Runde wiegt zu schwer. Laura Streel BEL (26/40), Nantawan Fueangsit THA (25/37), Jing Yon Wang (CHN) (28/32) und die unverwüstliche Maryse Bergeron CAN (27/31) nutzten die Hoffnungsrunde mit guten Leistungen und stehen im VF. DPV-Starterin Eileen Jenal gelingt im zweiten Anlauf keine Leistungssteigerung (18/21), Platz 21 für die U23-Europameisterin.

Repechage Juniors: Bei den Juniors schafft Peempod Rinkeaw THA mit 46 Punkten den Bestwert in der Repechage sowie der gesamten WM bisher und qualifiziert sich ebenso für das VF wie Joe Casale FRA (35/38), Lihor Khoun CAM (28/41) und ein ausgeglichen werfender DPV-Junior Justin Neu (34/34).

Endrunde Juniors: im Viertelfinale ist für Justin Neu Schluss. Madagaskars Jarotia Rakotoarivelina ist mit 30:19 deutlich besser. Ein viergeteilter 5. Rang ist jedoch ein gutes Ergebnis. Den Titel sichert sich Peempod Rinkaew mit 37 zu 15 gegen Monacos Jean Philippe Buche, der sich im HF im Prestige-Duell gegen Joe Casale aus Frankreich mit 43 zu 35 behauptet. Die zweite Bronzemedaille geht an den Madegassen.

Endrunde Damen: Im Tireurwettbewerb der Damen schreibt Ke Leng aus Kambodscha Geschichte, mit ihrem 4. WM-Titel bei den Tireurinnen nach 2013, 2015 und 2017. Finalgegnerin Thepphakan Bivilak aus Laos darf sich beim 36:22 über Silber freuen. Bereits im HF sind die Asiatinnen unter sich, Bronze geht an Cherry Thet Khin aus Myanmar und Yan Jing Wan aus China. Die europäischen Vertreterinnen Laura Streel aus Belgien und Norwegens Ranu Homniam chancenlos in den Viertelfinals.


 


DO 21.11. Phnom Penh, WM 3:3 • Nach zwei knappen Niederlagen am Donnerstag gegen Polen und Japan verpassen die DPV-Junioren das Achtelfinale knapp. Türkei, Tschechien und Dänemark retten sich mit ebenfalls 3 Niederlagen aber dank der höheren Buchholzzahl 14 vor den Deutschen in die KO-Runde. Souverän auf Platz 1 die ungeschlagene Equipe aus Thailand, vor Kambodscha 2, Laos, Marokko und Frankreich. Dem deutschen Team bleibt das B-Turnier. Resultate

Für die deutschen Damen kommt es knüppeldick, zwei hohe Niederlagen gegen Madagaskar und Polen bedeuten einen 42. Gesamtrang in der Vorrundentabelle. Lediglich sechs Teams sind schlechter platziert. Thailand und Kambodscha 2 führen das Klassement an. Kambodscha 1, Schweden, Israel, Vietnam, Laos und Tunesien sind für das Achtelfinale qualifiziert. Die Teams von Platz 9 bis 24, darunter auch Favoriten wie Frankreich, Spanien und Madagaskar müssen in die Cadrage. In dieser Zwischenausscheidung können sich die beiden französischen Teams doch noch für das AF qualifizieren, Spanien, Belgien, Italien oder auch die Schweiz scheiden jedoch aus. Resultate


 


MI 20.11. WM 3:3 Juniors Vorrunde • Nach dem 1. Tag der Vorrunde mit Begegnungen sind die DPV Junioren noch gut dabei. Nach Siegen und Buchholzpunkten mit Polen, Dänemark und Monaco gleich, liegen Gabriel Huber, Silvana Lichte, Fabio Trampler und Justin Neu derzeit auf Rang 10 der VR-Tabelle.

Die Teams Marokko, Thailand, Kambodscha 2 und Laos führen ungeschlagen das Feld an und dürften bereits für die Endrunden qualifiziert sein. Frankreichs hoch eingeschätze Juniors lassen beim 11:12 gegen Laos bereits Federn. Die Gastgeber-Equipe CAM 1 muss nach zwei Niederlagen gegen Madagaskar und Marokko um den Einzug in die Endrunde bangen. Titelverteidiger Madagaskar mit zwei Siegen noch auf Kurs Finalrunde.

Die Ergebnisse des DPV-Teams: DEU - Schweden 13:9, DEU - Spanien 5:13, DEU - Singapur 13:0. In Runde 4 geht es gegen unseren Nachbarverband Polen.

Tabelle und Ergebnisse


MI 20.11. WM 3:3 Damen Vorrunde • Von den 47 Teams die den Kampf um den Titel bei den Damen aufgenommen haben, sind nur noch 6 Teams ungeschlagen. Mit Titelverteidiger Thailand, Spanien, 2 x Kambodscha durchaus Favoriten, mit Italien und Vietnam eher Außenseiterteams.

Die beiden französischen Equipen leisten sich bereits je eine Niederlage, wie auch Belgien oder Tunesien beispielsweise. 5 Teams sind sieglos, darunter die Mongolei mit der Schwerinerin Maya Maizul Nyamaar Maaß.

Das DPV-Team mit momentan nur einem Sieg nicht Fisch, nicht Fleisch und im Hinterfeld der Tabelle platziert. Eileen Jenal, Verena Gabe, Carsta Glaser und Anna Lazaridis müssen nach zwei knappen Niederlagen gegen Malysia und Frankreich 2 sowie einem Sieg gegen das Tabellen-Schlusslicht Brunei auf nun weiterhin anstehende schwächere Gegnerinnen hoffen. Brunei übrigens ein Ausbund an Konstanz mit drei 4:13 Niederlagen.

Die Ergebnisse


 


Mannen 1024x525Das niederländische Meisterpodest 2019 der Männer 3:3. Sind die WM-Teilnehmer 2020 hier schon dabei? Drei der vier Teams machen auch beim Finalweekend Masters mit. Foto NJBB.

 

Für den niederländischen Nachbarverband NJBB beginnt die WM Triplette Herren 2020 in Prilly/Lausanne bereits am 16. und 17. November mit dem Finalweekend Masters 2019 beim Club De Gooiers in Nieuw-Loosdrecht.

Der niederländische Verband NJBB tut sich nicht mit einem Männerkader ab. Platzhirsche von Trainers Gnaden oder besonders konzeptkonforme, nach Bedarf austauschbare Spielertypen spielen nicht so die Rolle in Hollands Männerpetanque. Alte Verdienste sind wert-, Seilschaften zweck- und Vereinsmeierei sinnlos. Der Verband benennt nur für die Altersklassen bis U23 sowie für Frauen und Veteranen jeweils einen Kader, aber eben nicht für die „Mannen“.

Wer zur WM der Männer will, muß sich als Team finden und als Team qualifizieren. Formierte Mannschaften mit max. 4 Spielern, die sich in den Spielen abwechseln können, bestreiten den sogenannten kwalificatiecyclus, heuer bestehend aus 3 Quali-Turnieren sowie der Nederlands kampioenschap Tripletten. Das Meisterteam ist automatisch für diese Endrunde qualifiziert.

Die 7 besten Teams aus dieser Serie dürfen sich neben der Meisterequipe am abschließenden Finalweekend Masters beteiligen. Am ersten Tag werden in zwei „Franse Poules“ jeweils 2 Halbfinalisten ermittelt, die überkreuz in einer HF-Serie von 3 Spielen um den Einzug ins Finale kämpfen. Die beiden Siegerteams fechten im Anschluß den WM-Teilnehmer aus, Modus „Best of Five“. Es wird auf Zeit gespielt, 60 min. plus zwei extra Aufnahmen. Ein zufälliger Gewinner ist eher ausgeschlossen.

Den Siegern bleibt ein halbes Jahr gemeinsame Vorfreude und Vorbereitung auf die WM. Und, die Spieler sind der Maßstab für Strategien und Konzepte. Nicht umgekehrt.


 


74799604 2481024548659798 4544799878546456576 nBPV-Team gewinnt sensationell den DPV-Länderpokal beim ersten großen gemeinsamen Auftritt im neuen azurblauen Outfit. Machen Kleider auch Sieger ;-)? Foto BPV


 


Clermont FerrandDas Siegerteam Clermont-Ferrand, eine erfolgreiche Mischung aus Alt und Jung. Foto: Boulistenaute.com

 

FR 08.11. TdV • Valence d'Agen • Mannschaftswettbewerb

Runde 1: Bonettos Marseille, Topfavorit der Veranstaltung musste in das Endscheidungsschiessen um sich gegen Rumilly, mit Casale, Pardoen, Gervasoni und Le Dantec stark besetzt, durchsetzen zu können. Das einzige Stechen übrigens in der ersten Runde. Rumilly hatte schon beide Doppel gewonnen.

Clermont-Ferrand mit Suchaud und Puccinelli entschied im Triplette die Partie gegen einen Mifavoriten, Team Nizza um Michel Hatchadourian, von Boulistenaute immerhin auf Platz 6 gewettet. Meister Lacroix gewann ebenfalls dank des Triplettesieges die Partie seines Clubs Frejus gegen Valence d’Agen 1. Bei den Begegnungen Lyon gegen Chalons sur Saone 3:1, Vesoule gegen Valence 3:1 und Pau gegen Les Sables d’Olonne 4:0, setzten sich jeweils die vermeintlichen Favoriten durch.

Runde 2: Marseille, das in der ersten Runde schon gewackelt hat, fällt in der zweiten Runde gegen Argeles-Gazost und zwar unsanft mit 0:4. Das Team aus den Pyrenäen mit Kevin Lellouche und Cedric Salvini, ursprünglich weit unter dem Radar der Fachleute. Auch ein anderer Favorit, Frejus unterliegt , aber hauchdünn im Shootout mit 33:34 gegen Clermont-Ferrand. Zuvor hatte Lacroix’ Team mit dem Triplettesieg gegen Suchaud und Co. noch einen 0.2-Rückstand ausgeglichen.

Im VF treffen aufeinander: Argeles-Gazost gegen Vesoul 4:0, Toulouse gegen Palavas les Flots 2+:2, Perigueux gegen Foix 4:0 und Lyon gegen Clermont-Ferrand 1:3.

Im Halbfinale 1 reisst die Erfolgssträhne von Argeles Gazost gegen Toulouse, Endergebnis 1:3. Im 2. Semifinale verliert Aussenseiter Perigueux gegen Favorit Clermont-Ferrand mit 0:4.

Finale: Toulouse (Bonnaud, Faurel, Faurel und Schmitt) gegen Clermont-Ferrand (Chapeland, Beulama, Puccinelli und Suchaud). Nach den beiden Doppeln steht es 1:1, Beulama/Chapeland (C-F) fangen sich gegen Faurel/Faurel (T) eine Fanny und Suchaud/Puccinelli  (C-F) gleichen gegen Bonnaud/Schmitt (T) mit 13:2 aus. Im Triplette haben dann die Underdogs Faurel, Faurel, Schmitt und der eingewechselte Bonnaud keine Chance und verlieren klar mit 4:13 gegen Suchaud, Puccinelli und Chapeland. Gewinner der Trophée des Villes: Clermont-Ferrand.

Sensationelle Leistung aber auch von Toulouse, das mit einem Team von No-names das Finale erreichte. Mit Ausnahme von Paul Faurel, bei RanKing auf Platz 82 geführt, sind die anderen Spieler nicht unter den besten 3000 in Frankreich zu finden.

Hier die Ergebnisse des Hauptwettbewerbs

Das Finale des Grand Prix (B-Turnier) sieht hingegen den Aussenseiter vorn. Valence (Caillot, Garin, Gouilhot und Ferreira) gewinnt gegen Frejus (Cortes, Lacroix, Lacroix und Montoro) mit 2:0.

Beschreibung des Wettbewerbs bei qlaq.de


 


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